Friday, May 31

vielleicht geht's mir gar nicht besser, vielleicht ist mir nur alles egal geworden. heute abend trinken bei 'ner freundin die geburtstag hat, hoffentlich wird es gut, hoffentlich hab' ich spaß. der heutige tag wiegt eine gefühlte tonne auf meinen schultern, bin durch's geschreie meines vaters aufgewacht und meiner mutter geht's den ganzen tag noch mieser als sonst. wo soll das alles hinführen. ich versuche einfach, mich heute abend abzuschießen, lächeln aufsetzen und sich nichts anmerken lassen. penne heute mal wieder bei ihm, klar worauf es hinauslaufen wird, aber was soll's. alles ist relativ und alles ist egal

Thursday, May 30

Wednesday, May 29

nicht mein tag, ein paar jahre lang.
gehe heute endlich mal wieder feiern, aber trotzdem ist meine traurigkeit greifbar. wie ein anker, der mich nach unten zieht. irgendwas stimmt nicht mit mir, aber das ist ja nichts neues. ich will einfach nur saufen und rauchen und nicht mehr hier sein, mich zumindest nicht mehr hier fühlen. ich fühle nichts und ich weiß nicht, was schlimmer ist. die tage, an denen ich alles fühle oder die tage, an denen ich nichts fühle. will jetzt einfach nur noch sommer und weg von hier. fliege in der ersten woche mit einer freundin nach griechenland, endlich mal wieder raus hier. das erste mal seit 3 jahren, ich gehe hier ein. mal schauen

Monday, May 27

bin mal wieder am überlegen diesen blog zu löschen. hab' langsam das gefühl, ich komme aus diesem 'mir gehts scheiße und das muss ich jetzt bloggen'- alter raus. interessiert ja nicht wirklich jemanden und warum sollte es auch? probleme sind prinzipiell ja eigentlich nichts, was man im internet für alle sichtbar machen sollte. aber nun ja, der blog war einfach sowas wie ein ventil für mich. krieg' mein leben immer noch nicht auf die reihe, aber das ist eben eine sache, die ich mit mir regeln muss. und langsam wird es wohl zeit. ich werde in 9 tagen 17 und naja, was soll ich sagen? ich hab's gefühl ich muss jetzt langsam mal ein wenig.. naja, nicht unbedingt erwachsen werden, aber eben einfach mein leben auf die reihe kriegen. komm' jetzt in die 12 und will einfach versuchen, so gut wie möglich zu sein, wegen abi dies das. aber ganz aufgeben will ich das bloggen hier auch nicht, keine ahnung. leider habe ich aber keine ahnung, was ich mit meinem blog anfangen soll. ich könnte anfangen über mein leben zu bloggen, halt eher die positiveren sachen, aber wirklich interessant ist es nicht. und 'nen fotoblog? dazu bin ich auch nicht geschaffen und dazu habe ich auch nicht die mittel. keine ahnung, ich warte auf eine eingebung und lenke mich selbst vom lernen ab. yeeeah

Wednesday, May 15

Saturday, May 11

allein sein wird schwerer, auch wenn es noch nie leicht war. doch niemand kann mir vorwerfen, ich würde es nicht probieren. ich bin die jenige, die den leuten immer nachläuft. versuche, mich zu bessern. trage nicht mehr so sehr nach außen, was ich fühle, sondern kehre es mehr nach innen. ob das gut ist, weiß ich nicht. war am mittwoch auf mathis' beerdigung, der jungen aus meinem dorf, der sich erhängt hat. es war unglaublich schwer. warte darauf, dass sein suizid mir die augen öffnet, doch noch warte ich vergeblich. habe das gefühl, niemand versteht mich. habe aufgehört zu reden, weil es niemanden interessiert. es ist nicht normal, morgens aufzuwachen und zu sich selbst zu sagen, dass man nicht mehr will. sogar an einem samstagmorgen ohne schulstress. es ist immer das gleiche. ich helfe menschen und irgendwann sagen sie, ihnen geht es besser oder sie haben es fast geschafft und sie bedanken sich. und ich bin kein stück weiter und häng' immer noch in diesem loch. ich würde mich heute gerne wie die letzten tage in meinem zimmer verbarrikadieren, doch ich weiß, dass das wieder ein schritt in die falsche richtung wär. also quäl' ich mich raus, allein. in die stadt und dann in's fitnessstudio, um nicht wieder komplett die kontrolle über mein leben zu verlieren. und dann mal schauen, vielleicht werf' ich mich vor 'nen zug, vielleicht fahr ich auch einfach wieder heim. das war natürlich nicht mein ernst. i try my best

Monday, May 6

ich will nicht reden. heute nicht, morgen nicht und übermorgen auch nicht. halte es nicht aus, alleine zu sein, doch bin gleichzeitig gift für andere. simon und ich haben uns getrennt am donnerstag. weil es einfach nicht funktioniert. hat es noch nie. die liebe bleibt, der schmerz vergeht. will nicht nachdenken, nicht fühlen. finde keine worte für was ich fühle, doch das muss ich auch gar nicht,
weil es vollkommen egal ist
und manchmal ruf' ich dich noch an bevor ich rausgeh', 
sag' "mir gehts super" doch brech' zusammen, wenn du auflegst.

Thursday, May 2

er hat sich erhängt. kein abschiedsbrief, nichts. wieso muss es so weit kommen? deswegen müssen wir auf menschen achten und hinter die fassade schauen. genau deswegen.

seit gestern abend wird ein junge vermisst, der in meinem dorf wohnt. der hubschrauber kreist dauerhaft über unserem garten, dem anliegenden feld und wald. ich kenne ihn nicht gut, doch ich kenne ihn. er ist so alt wie ich. er war auf dem weg zu einem freund gestern abend, der auch hier im dorf wohnt und kam nie an. gerade eben ruft mich meine nachbarin an, ihr ältester sohn kennt ihn auch, sie haben ihn den ganzen tag gesucht. er wurde gefunden. im feld, nicht weit von meinem haus. er ist tot. er hat mal neben mir gewohnt, er war immer so unglaublich sympathisch, lebensfroh. mit gitarre auf dem rücken. ich kann nichts anderes, als zu weinen. ich sage so oft, dass ich sterben will. dich ich will den tod nicht, nein. 'how senseless death, how precious life.'