Thursday, January 10

3 jahre sind wir getrennt, 3 jahre habe ich auf dich gewartet, 3 jahre habe ich um dich gekämpft, 3 jahre lang habe ich dich, uns nie aufgegeben. egal, wer oder was kam. hatte in letzter zeit viele typen, wenn ich auf die letzten wochen ferien zurückblicke, bin ich echt eine schlampe gewesen. viele gekriegt, viele verbraucht, einen geliebt. und dann schicke ich vor ein paar tagen die sms ab, die dir offenbart, wie sehr du mir fehlst, wie sehr ich mir wünschte, wir hätten noch eine chance. die dir offenbart, dass es nie einen jungen gab, der dir das wasser reichen konnte. ein paar tage später, unser erstes telefonat seit langem. 6 stunden. als ich mich um halb 4 endlich schlafen lege, habe ich das gefühl, zu schweben. ich bin dir wichtig, ich soll auf mich aufpassen. wir kennen uns kaum noch, durch die ganze zeit, die vergangen ist, doch wir lernen uns wieder kennen. vielleicht werden wir wieder etwas. ich weiß nicht, ob ich direkt darauf hinaus wollte. ich bin davor so lange davor zurückgescheut. doch mit dir fühlt sich alles so einfach an. du warst ein paar tage weg, amsterdam. keinen kontakt und es war okay. gestern kamst du wieder. der heutige tag. du fragst, wann und wo wir uns treffen. als ich dann in der stadt auf dich warte, schlägt mir das herz bis zum hals. bis wir uns umarmen und alles verflogen ist, denn.. es ist so wie früher. naja, nicht direkt. doch wir passen einfach. haben wir schon immer. du bringst mich so zum lachen, oh gott. und ich dich auch und dass ich leute zum lachen bringe ist echt eine seltenheit. du gehst kippen holen, dann gehen wir ein bisschen spazieren, reden. laufen sinnlos in der stadt rum und es ist wie immer. gehen hier und da hin, wissen nicht wohin mit uns, kommen uns immer näher. sitzen im park, du legst den arm um mich. es wird dunkel, wir gehen in karstadt, machen uns unbeliebt, doch lachen so viel. nie konnten wir irgendwas ernst nehmen. steigen in den fahrstuhl, fahren auf's parkdeck. es ist leer, es ist dunkel, man kann über die leuchtende stadt schauen. sie ist nicht groß, nicht besonders schön. doch der anblick macht mich glücklich. wir laufen auf dem deck rum, bis wir die beste aussicht gefunden haben. ich lehne mich an dich, es ist arschkalt, doch das ist egal. dein arm liegt um mich und wir lachen über diese "romantik", denn eigentlich können wir sowas ja garnicht ab. ich laufe ein wenig auf und ab, schaue über die stadt, rede irgendwas. es ist so wunderbar hier und wenn der abend hier schon geendet hätte, wäre es völlig okay gewesen. doch plötzlich drehst du dich zu mir, kommst auf mich zu und küsst mich. du küsst mich, wir küssen uns. noch bevor ich es richtig realisiere, legt sich deine hand auf meinen hinterkopf und meine arme sich um deinen hals. wir sind hier oben, es ist windig, unter uns ist die stadt und ich könnte mir nichts besseres vorstellen. irgendwann schütteln wir beide den kopf, wir wissen nicht, wo uns das alles jemals hinführt. doch wir wissen beide, dass schon immer etwas zwischen uns war. irgendwann fragst du, wie  das mit uns weitergehen soll. ich habe keine antwort. "was denkst du?", frage ich. "es würde passen. doch die frage ist, ob es klug wäre." da hast du recht. ist es klug risiken einzugehen? ist es klug, das zu nehmen, was man will, wenn man es bekommt? ist es klug, zu tun, was einen glücklich macht? wir küssen uns wieder und wieder, denn irgendwie können wir einfach nicht voneinander lassen. irgendwann hauen wir ab, küssen uns im fahrstuhl, laufen durch die stadt. deinen arm um mich, habe deinen geruch so vermisst. küssen uns in der stadt. "wir schauen einfach mal, wie es sich entwickelt..", meine ich. ich weiß nicht mehr, was du sagtest. aber wir sind nicht zusammen, sind nichts halbes und nichts ganzes. wir küssen uns zum abschied, ich kenne dich so gut und ich merke, wie viel dir das alles hier bedeutet. ich fliege, ich bin happy as fuck. wir haben noch lange kein ergebnis, doch darauf kommt es mir garnicht so sehr an. du bist in meinem leben, ich hab um dich gekämpft, ich hab dich nie aufgegeben, weil ich irgendwo wusste, dass wir zusammen gehören, dass wir vielleicht wieder zusammen finden. und vielleicht wird 2013 unser jahr, who knows. jetzt gerade könnte ich einfach nur weinen vor glück, denn du bist der einzige junge, den ich will und den ich jemals wollte. ich dachte, das, was ich heute erlebt habe, wäre unerreichbar. doch es zeigt sich wieder, dass es sich lohnt zu kämpfen. irgendwie lohnt es sich immer. it's you, it's you, it's all for you. everything i do.

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