Tuesday, December 24

kann mich bitte jemand erschießen

Friday, August 2

Wednesday, July 31

alles enttäuscht
und alles tut weh.

Friday, June 28

Thursday, June 20

besser du gehst bevor ich den mund öffne, denn meine lippen sind kaputt vom lügen. ich hab' geweint und geweint, mit tränen in den augen und 'nem lächeln auf den lippen. jeder glaubt's, nur ich nicht. ich hab' gekämpft und gekämpft, nur um immer wieder aufzugeben. rückschläge gehören dazu, doch mein ganzes leben fühlt sich an wie einer. wohin mit mir? kann ich gehen wann ich will? kann ich gehen?

Saturday, June 8

gegen nachmittag treff' ich bei hannah ein, sie holt mich vom bahnhof ab und wir gehen erst mal bier kaufen und fahren dann in einem völlig überhitzten bus zu ihr. legen uns in den garten, drehen die musik auf und machen die shisha an. nach einiger zeit kommen spontan ein paar freunde von ihr vorbei, wir chillen im garten, machen uns irgendwann was zu essen und packen dann zusammen, weil die jungs noch mit uns in irgendeinen biergarten wollen. wir laufen los, das wetter geht nicht geiler. laufen durch die wunderschöne altstadt (wieso kann ich nicht in dieser stadt wohnen?) und kommen irgendwann beim biergarten an. am anfang ist es etwas seltsam, da wir die jüngsten sind. alle sind 18+ und haben jetzt ihr abi in der tasche. doch nach ein paar bier geht das alles klar. die location ist der hammer, direkt am fluss. gegen halb 12 stehen wir auf und gehen auf die andere uferseite, trinken ein bisschen wein und überlegen, was wir noch tun können. wir entscheiden uns, in 'ne shisha bar zu fahren. hannah und ich fahren mit einem von den jungs, weil wir nicht laufen wollen. als wir auf den parkplatz kommen fragt hannah 'was fährst du für ein auto? nicht das rote cabrio da hinten, oder?', alex lacht und als er den schlüssel umdreht und die fahrertür aufspringt, schreien wir erst mal, weil es bei dem wetter einfach kein besseres gefährt gibt. ein altes cabrio von vw, richtig richtig nice. hannah schwingt sich nach hinten, ich mich auf den beifahrersitz. wir fahren vom parkplatz, es ist warm, aus den lautsprechern dringt eminem und wir kurven durch die fast leere stadt. hände hoch. wirklich genial. hannah und ich bleiben nicht lange in der shisha bar, um kurz vor 1 hauen wir ab und laufen zu ihr. voll gut, gut voll. bei ihr räumen wir erst mal ihren kühlschrank leer und legen uns schließlich schlafen. freunde, das war echt mit einer besten abenden meines lebens. auch wenn die fotos wie immer etwas bitter sind, hahaha


Wednesday, June 5




danke für jede minute.

Tuesday, June 4

in ein paar stunden bin ich 17 und eigentlich ist es nicht mal der rede wert. ich werde morgen die mathe klausur so übel verkacken, aber was soll's. die versetzung schaff ich so oder so. denke ich zumindest. ja, wird schon. hatte gestern und heute schulfrei, eigentlich genug zeit um für mathe zu lernen, aber ich krieg's nicht hin mich länger als 2 stunden damit zu beschäftigen ohne in tränen auszubrechen. mal sehen wie's wird. gott, ich hasse dieses alter. ich hasse diese umgebung. werde mich morgen in der mittagspause mit meiner hannah, bier und kippen irgendwo hinchillen und den tag begießen. noch 365 tage bis ich 18 bin. viel zu viel.

Friday, May 31

vielleicht geht's mir gar nicht besser, vielleicht ist mir nur alles egal geworden. heute abend trinken bei 'ner freundin die geburtstag hat, hoffentlich wird es gut, hoffentlich hab' ich spaß. der heutige tag wiegt eine gefühlte tonne auf meinen schultern, bin durch's geschreie meines vaters aufgewacht und meiner mutter geht's den ganzen tag noch mieser als sonst. wo soll das alles hinführen. ich versuche einfach, mich heute abend abzuschießen, lächeln aufsetzen und sich nichts anmerken lassen. penne heute mal wieder bei ihm, klar worauf es hinauslaufen wird, aber was soll's. alles ist relativ und alles ist egal

Thursday, May 30

Wednesday, May 29

nicht mein tag, ein paar jahre lang.
gehe heute endlich mal wieder feiern, aber trotzdem ist meine traurigkeit greifbar. wie ein anker, der mich nach unten zieht. irgendwas stimmt nicht mit mir, aber das ist ja nichts neues. ich will einfach nur saufen und rauchen und nicht mehr hier sein, mich zumindest nicht mehr hier fühlen. ich fühle nichts und ich weiß nicht, was schlimmer ist. die tage, an denen ich alles fühle oder die tage, an denen ich nichts fühle. will jetzt einfach nur noch sommer und weg von hier. fliege in der ersten woche mit einer freundin nach griechenland, endlich mal wieder raus hier. das erste mal seit 3 jahren, ich gehe hier ein. mal schauen

Monday, May 27

bin mal wieder am überlegen diesen blog zu löschen. hab' langsam das gefühl, ich komme aus diesem 'mir gehts scheiße und das muss ich jetzt bloggen'- alter raus. interessiert ja nicht wirklich jemanden und warum sollte es auch? probleme sind prinzipiell ja eigentlich nichts, was man im internet für alle sichtbar machen sollte. aber nun ja, der blog war einfach sowas wie ein ventil für mich. krieg' mein leben immer noch nicht auf die reihe, aber das ist eben eine sache, die ich mit mir regeln muss. und langsam wird es wohl zeit. ich werde in 9 tagen 17 und naja, was soll ich sagen? ich hab's gefühl ich muss jetzt langsam mal ein wenig.. naja, nicht unbedingt erwachsen werden, aber eben einfach mein leben auf die reihe kriegen. komm' jetzt in die 12 und will einfach versuchen, so gut wie möglich zu sein, wegen abi dies das. aber ganz aufgeben will ich das bloggen hier auch nicht, keine ahnung. leider habe ich aber keine ahnung, was ich mit meinem blog anfangen soll. ich könnte anfangen über mein leben zu bloggen, halt eher die positiveren sachen, aber wirklich interessant ist es nicht. und 'nen fotoblog? dazu bin ich auch nicht geschaffen und dazu habe ich auch nicht die mittel. keine ahnung, ich warte auf eine eingebung und lenke mich selbst vom lernen ab. yeeeah

Wednesday, May 15

Saturday, May 11

allein sein wird schwerer, auch wenn es noch nie leicht war. doch niemand kann mir vorwerfen, ich würde es nicht probieren. ich bin die jenige, die den leuten immer nachläuft. versuche, mich zu bessern. trage nicht mehr so sehr nach außen, was ich fühle, sondern kehre es mehr nach innen. ob das gut ist, weiß ich nicht. war am mittwoch auf mathis' beerdigung, der jungen aus meinem dorf, der sich erhängt hat. es war unglaublich schwer. warte darauf, dass sein suizid mir die augen öffnet, doch noch warte ich vergeblich. habe das gefühl, niemand versteht mich. habe aufgehört zu reden, weil es niemanden interessiert. es ist nicht normal, morgens aufzuwachen und zu sich selbst zu sagen, dass man nicht mehr will. sogar an einem samstagmorgen ohne schulstress. es ist immer das gleiche. ich helfe menschen und irgendwann sagen sie, ihnen geht es besser oder sie haben es fast geschafft und sie bedanken sich. und ich bin kein stück weiter und häng' immer noch in diesem loch. ich würde mich heute gerne wie die letzten tage in meinem zimmer verbarrikadieren, doch ich weiß, dass das wieder ein schritt in die falsche richtung wär. also quäl' ich mich raus, allein. in die stadt und dann in's fitnessstudio, um nicht wieder komplett die kontrolle über mein leben zu verlieren. und dann mal schauen, vielleicht werf' ich mich vor 'nen zug, vielleicht fahr ich auch einfach wieder heim. das war natürlich nicht mein ernst. i try my best

Monday, May 6

ich will nicht reden. heute nicht, morgen nicht und übermorgen auch nicht. halte es nicht aus, alleine zu sein, doch bin gleichzeitig gift für andere. simon und ich haben uns getrennt am donnerstag. weil es einfach nicht funktioniert. hat es noch nie. die liebe bleibt, der schmerz vergeht. will nicht nachdenken, nicht fühlen. finde keine worte für was ich fühle, doch das muss ich auch gar nicht,
weil es vollkommen egal ist
und manchmal ruf' ich dich noch an bevor ich rausgeh', 
sag' "mir gehts super" doch brech' zusammen, wenn du auflegst.

Thursday, May 2

er hat sich erhängt. kein abschiedsbrief, nichts. wieso muss es so weit kommen? deswegen müssen wir auf menschen achten und hinter die fassade schauen. genau deswegen.

seit gestern abend wird ein junge vermisst, der in meinem dorf wohnt. der hubschrauber kreist dauerhaft über unserem garten, dem anliegenden feld und wald. ich kenne ihn nicht gut, doch ich kenne ihn. er ist so alt wie ich. er war auf dem weg zu einem freund gestern abend, der auch hier im dorf wohnt und kam nie an. gerade eben ruft mich meine nachbarin an, ihr ältester sohn kennt ihn auch, sie haben ihn den ganzen tag gesucht. er wurde gefunden. im feld, nicht weit von meinem haus. er ist tot. er hat mal neben mir gewohnt, er war immer so unglaublich sympathisch, lebensfroh. mit gitarre auf dem rücken. ich kann nichts anderes, als zu weinen. ich sage so oft, dass ich sterben will. dich ich will den tod nicht, nein. 'how senseless death, how precious life.'

Sunday, April 28

ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll, doch deine nähe ist mein zuhause. wie wir zusammen vor'm club stehen, es ist spät, es ist kalt und es regnet. sturzbetrunken, durchgefroren. wie du deine jacke ausziehst, obwohl du nur ein shirt anhast, sie mir umlegst und mich so fest umarmst, dass ich aufhöre zu zittern. wie wir im auto sitzen, die musik ganz laut und einfach fahren. es gibt kein größeres wunder für mich, als abends neben dir zu liegen, deine arme um mich, deinen kopf an meinem zu spüren und der letzte mensch zu sein, dem du in die augen schaust, den du küsst. wie du mir sagst, dass du mich brauchst, dass du dir dein leben ohne mich nicht ausmalen kannst. wenn ich bei dir bin, lässt mich meine einsamkeit los und die dämonen in meinem kopf verfolgen mich nicht mehr. du bist meine vergangenheit, meine gegenwart und meine zukunft. nie gab es einen anderen jungen, einen anderen menschen für mich, der mir so viel bedeutet hat; egal, wer kam. du warst der erste, der mir gezeigt hat, was es heißt zu lieben. du warst der erste, der mir gezeigt hat, was herzschmerz, trennungsschmerz ist. du warst der erste, der mir gezeigt hat, dass sich warten und kämpfen lohnt. und wenn ich jetzt morgens neben dir aufwache, in dein gesicht blicke und du mich küsst, dann bin ich vollkommen.

Tuesday, April 23

'somewhere between happy and total fucking wreck,
feet sometimes on solid ground, sometimes at the edge'
es läuft alles ganz normal, der ganz normale wahnsinn eben. habe heute die letzte physik klausur meines lebens geschrieben, nichts gewusst, abgegeben, "schönen tag noch" und weg war ich; haha, die können mich alle mal. war den ganzen nachmittag mit hannah unterwegs, dem mädchen, das mich auf meine narben angesprochen hatte. es war total schön und total relaxt. es fühlt sich an, als würden wir uns schon viel viel länger kennen. oh man. wie war das mit 'get close, get hurt'? aber naja. mit meinem freund läuft's bescheiden, wir sehen uns so selten. dass wir gar nicht das gefühl haben, dass wir zusammen sind. aber naja. wir lieben uns. und das ist doch das, was zählt, oder? hm, habe vorhin meine leistungskurse gewählt und bald ist es dann auch endlich amtlich, dass ich chemie und physik los bin. ab nächstem schuljahr fließen meine noten in's abi ein, things are getting pretty serious haha. das war's dann mit schwänzen und der fuck it- einstellung. aber ich krieg' das schon hin. was ein langweiliger post

Monday, April 22

Wednesday, April 17

meine schwester ist jetzt weg von zuhause, ausgezogen. und ich fühle mich unglaublich verloren hier. unglaublich leer, unglaublich schwer.

Tuesday, April 16

es ist alles so schwer, irgendwie bin ich wieder in dieses loch gestürzt. kein mittagessen, kein abendessen, zugenommen, fickt euch. frische wunden, "es bringt dir nichts", ach ne. ich brauche jemanden, der mir hilft. nicht psychisch, sondern physisch. brauche meinen jungen, der mich hält, doch er ist nicht da, er ist einfach nicht da. er weiß nicht, dass ich wieder angefangen habe. doch selbst, wenn er es wüsste, vermutlich würde es nichts ändern. das mädchen, des mich angesprochen hatte (der lange post vor ein paar tagen), sie versteht mich, wir verstehen uns, sie will mit mir einen neuen psychologen für mich suchen. doch ich weiß nicht, ob ich dafür bereit bin. meine probleme sind nicht groß genug und bin gleichzeitig so dumm, will hilfe, doch nehme sie nicht an. ich bin so verwirrt

Sunday, April 14

wenn das wetter so geil ist, fühl' ich mich noch einsamer als sonst

Friday, April 12

ich weiß nicht, was ich tun soll. weiß nicht, wohin ich gehen soll. ich will nicht mehr leben, das macht alles keinen sinn. immer noch nicht, vielleicht wird es das nie. ich halt's nicht mehr aus
meine eltern sind enttäuscht von mir
und deren eltern sind enttäuscht von ihnen
und ganz egal, welchen weg man läuft,
mit jedem schritt tritt man auf mienen

fuck off

Thursday, April 11

ich komme gerade aus dem klassenraum und will in die pause gehen. kurz vor der treppe höre ich jemanden meinen namen rufen, es ist ein mädchen aus meinem latein kurs. "nevenka?" ruft sie, ich drehe mich um und sie kommt auf mich zu. "kann ich dich kurz was fragen?", sie wirkt eingeschüchtert. sie ist erst letztes halbjahr  zu uns auf die schule gekommen und ich habe noch nie ein wort mit ihr gewechselt. plötzlich frage ich mich wieso, denn unsympathisch war sie mir nie. "ja, klar", lächle ich. wir bleiben am fenster stehen, an uns laufen leute entlang und sie senkt ihre stimme etwas. "ich wollte dich fragen, wie du es dich getraut hast, deine narben zu zeigen.", sagt sie. okay, das überrascht mich jetzt ein wenig. ich hatte in latein meinen cardigan ausgezogen, weil ich viel zu dick angezogen war und ich ja generell nicht mehr so viel darauf gebe, was leute von meinen armen halten. "weil ich hab' dieses problem auch..", setzt sie schnell hinten dran. ich habe es mir schon fast gedacht. das ist traurig. ich beobachte menschen gerne und versuche sie zu analysieren. ich dachte mir schon oft, dass hinter diesen augen und unter dieser haut mehr steckt, etwas trauriges. was mich allerdings überrascht ist die tatsache, dass ich kein problem damit habe, mit ihr darüber zu reden. ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber wenn leute die gleichen laster haben wie ihr, ist das eis doch viel schneller gebrochen, oder? "naja..", setze ich an, "bei mir läuft das jetzt schon ca. 2 jahre und ich dachte mir irgendwann einfach, dass ich mich nicht mehr verstecken will. die zeit ist zu schade dafür." ich hake nach und sie erzählt mir, dass sie seit einem halben jahr zum psychologen geht, doch dass es mit der selbstverletzung einfach nicht besser wird, da sie bei ihrem vater wohnt und er sie ständig nur fertig macht. ihre mutter ist krank- krebs- und mit ihr versteht sie sich auch nicht gut. ich bin getroffen. ihre großen augen sind unglaublich traurig und, wie ich glaube, von tränen gefüllt. ich umarme sie und sie sagt mir, wie lieb ich sei. wir tauschen uns aus über unsere erfahrungen über psychologen etc. aus. "es ist ein teufelskreis", sage ich, "selbst, wenn es mir gut ging, musste ich es tun. ich brauchte es." sie nickt, "ja, so geht es mir auch. meine gedanken sind einfach vollkommen negativ und mich stört das inzwischen auch nicht mehr, aber eben die leute in meinem umfeld." "es stört dich nicht mehr, weil du dich daran gewöhnt hast.", antworte ich. sie lächelt schwach und schaut auf den boden, "das stimmt wahrscheinlich.. ich find es total klasse, dass du so offen damit umgehst. denn wenn ich mit jemandem rede, der das gleiche problem hat, dann fühl' ich mich nicht ganz so schlecht." "ich finde es sinnlos, dieses thema zu einem tabu-thema zu machen", gebe ich zurück, "jeder mensch geht mit seinen problemen anders um." "aber ich habe so angst vor den reaktionen der leute, vorallem im sommer war es so furchtbar, als ich meine arme als verstecken musste.", sagt sie. "du bist was du bist und die narben und die wunden gehören zu dir, du brauchst dich nicht verstecken. du brauchst nicht den erwartungen von anderen leuten zu entsprechen, du bist du und das alles ist ein teil von dir. die meinungen von anderen können dir egal sein. ich erlebe auch die unterschiedlichsten reaktionen, doch wenn jemand ein problem damit hat, dann hat er eben gelitten.", antworte ich. sie lächelt, "ich versuch' einfach nur, es zu ändern, weißt du? am anfang als ich hier auf die schule kam, habe ich versucht, die glückliche zu sein, aber es ging einfach nicht. deshalb habe ich auch öfters schon gefehlt. ich sitze dann einfach zuhause und weine den ganzen tag durch und weiß nicht mal genau, wieso", sagt sie. ich erinnere mich, sie fehlte schon öfter und die dunklen ränder unter ihren augen sprechen für sich. "aber wenn du jetzt wieder angefangen hast..", fährt sie fort, "..willst du es wirklich nicht noch einmal mit einem psychologen probieren? wenn du das auf eigene faust hinkriegen willst, dann finde ich das klasse, doch wenn du es alleine nicht hinbekommst.." ich schaue zur seite und sage "ich überlege es mir." meine probleme sind nicht groß genug, als dass ich zum psychologen müsste und meine schnitte sind auch nicht annährend so tief wie früher, aber das sage ich ihr nicht. sie setzt wieder an "weißt du, ich habe heute ein gespräch mit meinem psychologen und meinem vater, der weiß noch nichts davon. ich habe einfach so angst davor." ich schaue ihr in die augen, "du musst keine angst haben, wirklich." sie kaut auf ihrer wange rum. "alles wird gut werden", fahre ich fort, "du bist noch so jung und vor dir liegt noch viel viel mehr, was es zu erleben gibt. du darfst nicht aufgeben, du musst weitermachen." sie lächelt wieder. es gongt, die pause ist vorbei. "oh man, danke, wirklich. es ist toll, dass ich mit darüber reden kann.", sie sieht erleichtert aus. und ich fühle mich auch gut. "klar, ist doch kein problem", lächel ich sie an, "ich muss jetzt hoch, ich schreib' klausur. und wenn irgendwas ist, dann sprich mich einfach an." ich umarme sie und wir verabschieden uns. das gespräch geht mir den ganzen tag nicht aus dem kopf, weswegen ich jetzt auch diesen roman hier geschrieben habe.. es ist krass, was für begegnungen man macht. nie hätte ich das erwartet. doch es ist schön, dass ich leuten irgendwie helfen kann. auch, wenn es nur ein bisschen ist.

Wednesday, April 10

ich bin nichts wert. gar nichts.

Sunday, April 7



feeling sick and helpless, lost the compass where self is.
i know what i gotta do and i can’t help it.

Saturday, April 6

ein schwacher moment, ein augenlick und schon bin ich wieder da, wo ich nicht wieder hinwollte. halte die nadel in die flamme meines feuerzeugs, drücke sie auf meine haut. die gleiche prozedur wieder und wieder. noch nie hab' ich mich selbst verbrannt, es tut höllisch weh, es tut höllisch gut. ich versuche mich zu beherrschen, doch irgendwann springe ich auf, hole die klingen aus dem bad. ich versuche durchzuatmen, es zu lassen, doch es bringt nichts. setze die klinge an, ziehe sie durch. wieder und wieder. ein halbes jahr für nichts, ein halbes jahr gekämpft. für nichts. ich bin furchtbar, ich bin eine schande, ich bin so schwach, so lächerlich. in mir ist es so dunkel und einmal mehr habe ich angst vor mir selbst. ich weine. wegen mir. ich fürchte mich so. vor allem
6.4.13. es ist samstag und am montag wieder schule. das ist okay. mir geht es irgendwas zwischen gut und.. ich weiß nicht. ich hatte absolut geile ferien, auch wenn das wetter nicht mit gespielt halt. bis sonntag abend habe ich noch sturmfrei. und trotzdem bin ich nicht glücklich. doch vielleicht definiere ich glücklich auch einfach falsch. vielleicht bedeutet glücklich einfach zufriedenheit und nicht, mit einem dauergrinsen rumzulaufen. vielleicht will ich mich mit dem gedanken auch nur trösten, doch er beruhigt mich. denn ich habe jeden grund glücklich zu sein, habe so viel erlebt die letzte zeit, bin so oft neben meinem jungen eingeschlafen und aufgewacht (der wird übrigens in 4 tagen 18, vielleicht sollte ich dann aufhören, ihn junge zu nennen haha), bis um 7 durchgemacht, betrunken, breit, ein paar stunden geschlafen und dann gings weiter. freiheit einfach. eigentlich ist alles okay. doch 'eigentlich' bedeutet auch immer 'aber'. vielleicht ist es wirklich einfach so, wie ich denke: mit mir stimmt etwas nicht. okay, das wusste ich schon vorher, doch vielleicht ist es wirklich etwas, das man therapieren müsste. aber naja, irgendwie hab' ich es schließlich ohne psychologen hinbekommen, also wird es auch so bleiben. aber weg mit dem schlechten und auf das gute konzentrieren. schließlich ist es immer noch das, was das leben lebenswert macht.

Tuesday, March 26

26.03.13. ich hab' 2 wochen ferien und die vollen 2 wochen sturmfrei. ihr könnt euch vorstellen, wie ich eskaliere. mein leben besteht seit freitag aus saufen, feiern, fitnessstudio, chillen und unterwegs sein. und das wird die nächste zeit auch erstmal so weitergehen. irgendwie ist es erbärmlich, dass ich nur glücklich bin, wenn mein leben so läuft, doch freiheit ist einfach immernoch das größte für mich. im moment kann ich alles ganz gut verdrängen, ich denke nicht an morgen, sondern lebe jetzt. meine beziehung kriselt, aber das bin ich ja gewohnt. ich liebe ihn, schon immer. doch ich baue scheiße und niemand weiß davon. best kept secret and biggest mistake. ich hoffe einfach, alles wird gut. aufgeben gibt's nicht. go harder, live faster

Monday, March 18

18.03.2012 ich kann nicht mehr ich kann nicht mehr ich kann nicht mehr
noch 4 tage schule und noch 3 klausuren, mir platzt der kopf, ich kann nicht mehr. bin so traurig, bin so ein versager. wieder aufgehört zu essen, viel sport, schmerz, ich demütige, quäle mich selbst. wofür? ich hab's verdient, ich brauch's. jetzt gleich essen gehen mit meiner allerliebsten familie. hochzeitstag feiern. wie haben die es 20 jahre miteinander ausgehalten? wie verdammt? scheiße, ich raste aus. ich will alles kaputt schlagen. ich will allein sein und weinen, ganz viel weinen. ich will leer sein. ich kann nicht mehr

Wednesday, February 20

20.02.13. auch, wenn ich so oder so eh nicht mehr regelmäßig blogge, werde ich eine zeit lang jetzt erstmal garnichts schreiben. ich komm nicht klar, so garnicht. aber das seid ihr ja gewohnt von mir. den blog ganz zu löschen bringe ich nicht über's herz, doch ich bin müde vom leben und müde von allem. ich bin das alles leid. aber whatever. falls es irgendjemanden interessiert, ich werde weiter auf tumblr aktiv sein, der link ist ja rechts an der seite. macht's gut <3

Tuesday, February 19

fühlt sich an wie kilometer weit gerannt und nicht einen schritt nach vorn gekommen, 
ich beiß mich durch, niemand, der mich aufhält, ich beiß mich durch. 
fass mir ans herz und die schmerzen heilen, ich hab keine furcht.

Sunday, February 10

es ist fasching und generell die ganze stadt im ausnahmezustand. laufen sinnlos in der gegend rum, saufen uns das alles lustig. plötzlich kennt und mag man wieder alles und jeden, alles ist irgendwie egal, mir ist irgendwie alles egal. rauche, saufe, kiffe; niemanden interessiert's und mich am allerwenigsten. es wird dunkel und immer kälter, wissen nicht wohin mit uns, ständig verliert man seine leute und schließt sich neuen an. mein freund redet betrunken mit seinem kunstlehrer, der mir sagt, ich soll ein wenig auf ihn aufpassen. einmal laut lachen, als ob das möglich wäre. wieder zum kiosk, nachschub holen, landen später dann in irgendeinem laden, der direkt bei meiner schule, doch mir noch nie aufgefallen ist. absolute druffi party, haha. richtig geile musik, goa mäßig, so nette und coole leute. so viel geiler als die ganzen spasti schuppen, in denen man sonst abhängt. nur liebe, drogen und frieden. so viel schöner. bin nicht mehr betrunken und hab' kopfschmerzen, aber ist auch egal. die jungs wollen unbedingt e's, doch der typ kommt nicht bei. es geht weiter von hier nach da, von da nach hier. irgendwann hab' ich keinen bock mehr und hau ab, meinen freund hab' ich auch 'ne weile nicht mehr gesehen. aber jooa, gut. helau

Friday, February 8

es ist freitag abend und ich war lange nicht mehr so traurig. ich verschwende meine zeit, verschwende mein leben. so, wie es immer war. ich bin es leid, mich allein zu fühlen. alleine zuhause zu sitzen, während alle unterwegs sind. nur weil ich ungefähr niemanden habe. aber was bringt mir selbstmitleid? nichts. doch bin schon wieder jeden abend am heulen, es nützt alles nichts. ich habe so angst, rückfällig zu werden. es wird immer schwerer und eigentlich weiß ich nicht, was mich davon abhält. aber das wisst ihr alles schon, also fuck it. ich bin einsam. außer wenn ich bei simon, also meinem freund, bin. doch irgendwie bin ich trotzdem nicht vollkommen. ich will saufen, ich brauch kippen, ich brauch irgendwas. ich raste aus

Monday, February 4

i'm so ashamed of who i am
i'm ashamed of my face
i'm ashamed of my body
i'm ashamed of my personality
i'm ashamed of my grades
i'm ashamed of everything i do
and everything i am.

Monday, January 28

sorry dass ich ich bin, sorry dass ich nicht perfekt bin, sorry dass ich nicht bin wie ihr es wollt, sorry dass ich nicht glücklich bin, sorry dass ich heule, sorry dass ich mich nicht melde weil ich sterben will, sorry für die narben, sorry für alles was ich tue, sorry für alles was ich sage, sorry dass ich lebe.

http://www.youtube.com/watch?v=8kFr7IJBmz0

Saturday, January 26

"nevenka, du könntest dich ruhig auch mal beim rewe bewerben." nein, könnte ich nicht. tut mir leid, ich bin nicht so toll wie andere kinder, die sich mit ihren 16 oder 17 jahren schon 'nen job suchen. "siehst du, deine schwester hat jetzt ein stipendium, sie ist eben ehrgeizig im gegensatz zu dir. sie war nie so viel unterwegs wie du und hat sich immer hinter die sachen geklemmt. wenn man was erreichen will, muss man eben was dafür tun. du musst jetzt auch nicht so zickig werden, deine schwester war in solchen sachen einfach schon immer besser als du." fickt euch. ich kann es verdammt nochmal nicht mehr hören. ihr macht mich kaputt, verdammt. ihr zestört mich. nachdem meine schwester letztes jahr ihr 1,0 abi gemacht hat, hat es ewig gedauert bis das deine-schwester-ist-hier-und-da-besser-als-du-gelaber aufgehört hat und jetzt geht es schon wieder los. ich habe das alles verdrängt und jetzt kommt es wieder hoch, weil ihr eure fresse nicht halten könnt, weil ihr mich nicht akzeptiert und nicht schätzt. ich weiß, dass ich nicht in alte muster zurückfallen darf, doch es ist so schwer. ein großes 'fick dich' an euch alle. ich will einfach nur weg von hier. ich weiß, ich bin nicht gut genug und ich werde es nie sein. manches ändert sich nie.

Thursday, January 24

seit dem 12. januar sind wir zusammen und es geht kaum besser. eigentlich wollte ich ja keine bilder von mir posten, aber naja, was soll's. so, let's go. das bild ist mega scheiße, wir schauen böse und wenn ich nicht so teilzeit glücklich wäre, würde ich es warscheinlich garnicht posten, also mach' ich jetzt mal lieber bevor mich der mut verlässt, haha



time after time i think "oh, what's the use?"
time after time i think it's just no good.
sooner or later in life, the things you love you lose,
but you've got the love i need to see me through.

you've got the love, you've got the love.

Tuesday, January 22

tage an denen man sich fragt, wieso man hier ist. tage an denen ich einfach den ganzen scheiß tag schwänze(n will), weil alles zu viel und doch nichts genug scheint. tage an denen ich nicht mal weiß, welche musik ich hören soll, weil mir alles auf die eier geht. tage an denen wir in der pause für die kippen verschwinden, für nichts und wieder nichts. zwischen 45 minuten mittagspause für fast food und mcfit, zwischen eis und schnee und küsschen links, küsschen rechts. zwischen einsamkeit und geflüstertem 'ich liebe dich'. zwischen abfuck lehrern und handy unter'm tisch. zwischen 13 punkten und gefälschten entschuldigungen. prinzipien für'n arsch. aufstehen für'n arsch. ohja ist das schön

Sunday, January 20

Saturday, January 12

in deinem bett bin ich sicher vor den klippen der welt,
meine rebellion ist an deinen lippen zerschellt.
du bist der abspann vom film und ich sitze noch da,
du bist besser als du glaubst,
auch, wenn du es nicht magst.

Thursday, January 10

3 jahre sind wir getrennt, 3 jahre habe ich auf dich gewartet, 3 jahre habe ich um dich gekämpft, 3 jahre lang habe ich dich, uns nie aufgegeben. egal, wer oder was kam. hatte in letzter zeit viele typen, wenn ich auf die letzten wochen ferien zurückblicke, bin ich echt eine schlampe gewesen. viele gekriegt, viele verbraucht, einen geliebt. und dann schicke ich vor ein paar tagen die sms ab, die dir offenbart, wie sehr du mir fehlst, wie sehr ich mir wünschte, wir hätten noch eine chance. die dir offenbart, dass es nie einen jungen gab, der dir das wasser reichen konnte. ein paar tage später, unser erstes telefonat seit langem. 6 stunden. als ich mich um halb 4 endlich schlafen lege, habe ich das gefühl, zu schweben. ich bin dir wichtig, ich soll auf mich aufpassen. wir kennen uns kaum noch, durch die ganze zeit, die vergangen ist, doch wir lernen uns wieder kennen. vielleicht werden wir wieder etwas. ich weiß nicht, ob ich direkt darauf hinaus wollte. ich bin davor so lange davor zurückgescheut. doch mit dir fühlt sich alles so einfach an. du warst ein paar tage weg, amsterdam. keinen kontakt und es war okay. gestern kamst du wieder. der heutige tag. du fragst, wann und wo wir uns treffen. als ich dann in der stadt auf dich warte, schlägt mir das herz bis zum hals. bis wir uns umarmen und alles verflogen ist, denn.. es ist so wie früher. naja, nicht direkt. doch wir passen einfach. haben wir schon immer. du bringst mich so zum lachen, oh gott. und ich dich auch und dass ich leute zum lachen bringe ist echt eine seltenheit. du gehst kippen holen, dann gehen wir ein bisschen spazieren, reden. laufen sinnlos in der stadt rum und es ist wie immer. gehen hier und da hin, wissen nicht wohin mit uns, kommen uns immer näher. sitzen im park, du legst den arm um mich. es wird dunkel, wir gehen in karstadt, machen uns unbeliebt, doch lachen so viel. nie konnten wir irgendwas ernst nehmen. steigen in den fahrstuhl, fahren auf's parkdeck. es ist leer, es ist dunkel, man kann über die leuchtende stadt schauen. sie ist nicht groß, nicht besonders schön. doch der anblick macht mich glücklich. wir laufen auf dem deck rum, bis wir die beste aussicht gefunden haben. ich lehne mich an dich, es ist arschkalt, doch das ist egal. dein arm liegt um mich und wir lachen über diese "romantik", denn eigentlich können wir sowas ja garnicht ab. ich laufe ein wenig auf und ab, schaue über die stadt, rede irgendwas. es ist so wunderbar hier und wenn der abend hier schon geendet hätte, wäre es völlig okay gewesen. doch plötzlich drehst du dich zu mir, kommst auf mich zu und küsst mich. du küsst mich, wir küssen uns. noch bevor ich es richtig realisiere, legt sich deine hand auf meinen hinterkopf und meine arme sich um deinen hals. wir sind hier oben, es ist windig, unter uns ist die stadt und ich könnte mir nichts besseres vorstellen. irgendwann schütteln wir beide den kopf, wir wissen nicht, wo uns das alles jemals hinführt. doch wir wissen beide, dass schon immer etwas zwischen uns war. irgendwann fragst du, wie  das mit uns weitergehen soll. ich habe keine antwort. "was denkst du?", frage ich. "es würde passen. doch die frage ist, ob es klug wäre." da hast du recht. ist es klug risiken einzugehen? ist es klug, das zu nehmen, was man will, wenn man es bekommt? ist es klug, zu tun, was einen glücklich macht? wir küssen uns wieder und wieder, denn irgendwie können wir einfach nicht voneinander lassen. irgendwann hauen wir ab, küssen uns im fahrstuhl, laufen durch die stadt. deinen arm um mich, habe deinen geruch so vermisst. küssen uns in der stadt. "wir schauen einfach mal, wie es sich entwickelt..", meine ich. ich weiß nicht mehr, was du sagtest. aber wir sind nicht zusammen, sind nichts halbes und nichts ganzes. wir küssen uns zum abschied, ich kenne dich so gut und ich merke, wie viel dir das alles hier bedeutet. ich fliege, ich bin happy as fuck. wir haben noch lange kein ergebnis, doch darauf kommt es mir garnicht so sehr an. du bist in meinem leben, ich hab um dich gekämpft, ich hab dich nie aufgegeben, weil ich irgendwo wusste, dass wir zusammen gehören, dass wir vielleicht wieder zusammen finden. und vielleicht wird 2013 unser jahr, who knows. jetzt gerade könnte ich einfach nur weinen vor glück, denn du bist der einzige junge, den ich will und den ich jemals wollte. ich dachte, das, was ich heute erlebt habe, wäre unerreichbar. doch es zeigt sich wieder, dass es sich lohnt zu kämpfen. irgendwie lohnt es sich immer. it's you, it's you, it's all for you. everything i do.

Saturday, January 5

ich will so gern raus aus meiner haut. will meine narben nicht mehr sehen, will mich nicht mehr so fett und ekelig fühlen, will nicht mehr mein gesicht sehen, wenn ich in den spiegel schaue. will am liebsten garnichts mehr essen, doch die disziplin dazu habe ich nicht mehr. ich weiß nicht, was ich mit meinem leben anstelle. ich fühle mich so unendlich einsam und allein, die sehnsucht zerfrisst mich. aber was soll's. mir geht's scheiße, ja. aber es war schonmal schlimmer. und das ist doch schonmal was.

Thursday, January 3

ich weiß nicht wieso, aber irgendwie ist die letzte zeit alles wieder ein riesen großer abfuck. in mir ist so ein chaos und ich glaube, dass ich selbst der auslöer dafür bin. gestern erstmal wieder schön stress zuhause, was auch sonst? ich wäre wieder so verschlossen geworden, so unnahbar. war ich jemals anders? ich kann mich nicht erinnern. ich bin eine kalte person, keine warmherzige. wäre eine große hilfe und ein großer fortschritt, wenn sich die leute mal damit abfinden würden. "aber okay, wenn du mir nicht sagst, was los ist, kann ich dir auch nicht helfen." wie soll ich bitte sagen was los ist, wenn überhaupt nichts los ist? ich werde noch wahnsinnig hier. ich ekel mich so vor mir selbst, ich ekel mich vor allem. ich will raus aus diesem haus, aus meinem zimmer, aus meiner haut. ich tue alles, um's mir irgendwie gemütlicher zu machen, doch es bringt einfach nichts. alles ist zu eng. ich putze, sauge mein zimmer, räume auf, bezieh' mein bett neu, geh' duschen und fühle mich dann immernoch schmutzig. es liegt an mir, mit mir stimmt etwas nicht und es kommt wieder. ich habe angst, dass alles wieder von vorne los geht. bin inzwischen so weit, dass ich die klinge weglegen kann, wenn ich sie in der hand habe. doch dafür hab' ich angefangen zu saufen, zu rauchen. das kann's doch nicht sein. wie tötet man etwas, das in einem ist? wie?


believe me, there’s no harder thing in this life i learned
than believing that happiness is within my arm’s reach 
and seeing that there is beauty in this world that i have been missing, 
and i don’t wanna miss no more.

these are the days that are putting wrinkles on my face, 
and i’ve been forced to admit that the slightest weight could bury me. 
and now the leaves are turning on the trees 
and there’s a map between me and what i need. 
i don’t know if it needs me, it feels like i’m sinking.

i’m throwing darts at a map, 
trying to remember where i left my heart last. 
so when the van’s packed up and the tank is filled with gas, 
we can make our way from the east coast to the west. 
and you could call,
or i’ll see you all next summer or next fall, 
and we can talk about the year we spent apart 
since the last time every city stole my heart.

Tuesday, January 1

wir haben alle überlebt, der kater des todes stattet mir einen besuch ab. war lange nicht mehr so betrunken. dieses betrunken sein und trotzdem noch weiter trinken. naja, die hausparty war mehr ein stilles besäufnis, aber das ist ja schonmal was. zu viel getan, aber angeblich soll man ja nichts bereuen. haha, gut dass ich genauso in's neue jahr starte, wie ich aufgehört habe. um halb 3 hauen wir ab und gehen zu sarah, 10 minuten später stehen die 3 typen von der hausparty vor der tür. wir chillen bis um 7, dann hauen sie ab, 2 stunden schlaf, erstmal schäden beseitigen, dann geh ich heim und denke schon, ich muss in meinen vorgarten kotzen. weiß nicht, ob es ein gelungenes silvester war. mit ihm wäre es besser gewesen. aber was solls, party ist party. jetzt muss ich erstmal wieder klarkommen, oh gott oh gott