Monday, December 31

soo, der letzte post in 2012. ich versuch' jetzt mal nicht melancholisch oder nostalgisch zu werden. das jahr hat mich verändert, mein leben verändert. genau genommen hat es alles auf den kopf gestellt. das ganze jahr war eine achterbahn, ups and downs, doch ich kann jetzt sagen, dass sich alles, die ganze kämpferei, all die versuche, das alles hat sich gelohnt. ich bin seit.. ich weiß es garnicht.. seit 2 monaten glaube ich schnittfrei und das schönste wäre, wenn es das ganze nächste jahr so bleibt. inzwischen habe ich die zuversicht, dass ich das schaffe. ich will und werde alles hinter mir lassen. keine klinge mehr, kein kotzen und kein hungern. daran denken- okay, durchziehen- nein. alles wird schon irgendwie in ordnung kommen, heute abend gebe ich mir aufjedenfall erstmal hart. drink until i pass out haha, man gönnt sich ja sonst nichts (nur nicht). haut rein, partypeopleeeez und macht euch 'nen guten abend!

looooooove ♥

Sunday, December 30

ja ok, silvester planung mal wieder umgeschmissen. sarah und ich wären eben nicht sarah und ich, wenn unsere pläne bestehen bleiben würden. vortrinken, shisha rauchen bei ihr und dann später auf irgendeiner hausparty aufschlagen. wissen nicht mit wem wir da feiern, aber hausparty klingt schließlich immer ganz gut. also doch keine neujahrsparty mit ihm, enttäuscht mich und macht mich traurig. und das fuckt mich ab, denn das schlimme ist nicht, dass er es ist, sondern das schlimme ist, dass ich ihn vermisse. wir haben 'ne offene beziehung, ne freundschaft + oder wie auch immer man es nennen mag und angeblich entwickeln sich daraus immer gefühle, doch davor habe ich so panische angst, dass mich die sehnsucht nach ihm, die ich habe, obwohl ich erst am freitag bei ihm gepennt habe, wirklich erschreckt. denke viel zu viel an ihn. wenn ich neben ihm aufwache und er mir die stirn küsst, die nasenspitze, die wangen und schließlich meinen mund. wir wissen beide, dass das zwischen uns mehr ist. mehr als freundschaft und sex. doch wir reden nie darüber und warum sollten wir auch? gefühle eingestehen bedeutet nie was gutes, deshalb ist es vielleicht ganz gut, dass wir silvester nicht zusammen feiern. doch ich bin trotzdem traurig, denn er wir wollten gemeinsam auf 'ne absturz party, uns unter'm feuerwerk küssen. das ist irgendwie schon wieder so süß, dass ich kotzen könnte. ich weiß, ich bringe mich wieder in schwierigkeiten. das ist alles schon wieder so zum kotzen, dass ich kotzen könnte


Saturday, December 29

ich hocke alleine im stadtpark, fresse mecces (ausgewogenes frühstück muss schließlich sein haha) und höre jack johnson. die sonne knallt mir in's gesicht und ich fühle mich eigentlich gut. die nacht war lang beziehungsweise kurz. hab' nicht zuhause gepennt, sondern mal wieder bei ihm. alles hat nach gras und rauch gerochen, doch es war immernoch besser als zuhause. hab' das erste mal gekifft, hätte ich mir sparen können- aber was spare ich mir schon? jetzt gibt's asi tv und chillerei, montag ist silvester und in's neue jahr starte ich ebenfalls mit ihm und vielen coolen leuten. es wird gut, denn ich weiß inzwischen, wohin ich gehöre. so einigermaßen zumindest.

Friday, December 28


doch wenn ich irgendetwas richtig kann,
dann im richtigen moment das falsche zu sagen.
so sau dumm, faust knallt in den magen,
die eigene mummheit raubt mir den atem.

und ich lauf' noch 'ne runde durch die stadt in der nacht,
schreie: was mich nicht liebt, hat mich hassend gemacht.
schreie: was mich nicht liebt, hat mich hassend gemacht.
schreie: was mich nicht liebt, hat mich hassend gemacht.

bin blank wie nichts, auf der bank ist nichts,
doch ich bin reich wie nie, bin ein anderes ich.

zeig' die narben her, nichts war verkehrt.
nachts ist jeder see ein schwarzes meer.
die brandung rauscht, die brandung rauscht
und einer sitzt da, der dem ganzen lauscht.

http://www.youtube.com/watch?v=GFuL_PFns2A

fühl' mich so komisch und weiß nicht, woher das jetzt schon wieder kommt. kann seit tagen nicht pennen, mein kopf tut so weh und mir ist dauerhaft schlecht. kann abends nicht ein-, nachts nicht durch- und morgens nicht ausschlafen. esse wenig bis nichts,habe keinen apettit, nehme ab obwohl ich es garnicht darauf absehe. bin vollkommen unkonzentriert, fahrig, zerstreut. liege frisch geduscht im frisch bezogenen bett und fühle mich immernoch dreckig, male schmetterlinge auf meine arme, jetzt ein rückfall wäre das frustrierenste überhaupt. manchmal glaube ich, ich werde wahnsinnig

Wednesday, December 26

a drunken mind speaks a sober heart, oder besser a drunken mind verleitet mich, zu viel scheiße zu bauen. naja ok, nüchtern bin ich genauso. ist das jetzt gut oder schlecht? eher schlecht. von typ zu typ, doch eigentlich ist es mir relativ. meine absätze sind höher als das niveau von den meisten tussen hier, dir gefällts und ich bereue nichts. warum sollte ich auch? ich bin nur einmal jung, jeden tag, jede nacht gibt es nur einmal und deshalb lautet die devise: tu' auf was du bock hast. gesagt, getan. let's make the most of the night like we're gonna die young.

Monday, December 24

wie ich weihnachten doch hasse. alle jahre wieder die selbe scheiße mit dieser 'familie'. können sie nichtmal einen tag nicht streiten? nur ein friedlicher tag? sie kriegen sich in die haare, wie immer. es wird laut. ich dachte, mit den jahren würde ich mich dran gewöhnen, doch jedes jahr merke ich auf's neue, dass es mich genauso fertig macht, wie damals als kleines kind, das noch mit großen augen auf das christkind gewartet hat. manche dinge ändern sich eben nie. ''ihr wisst alle nicht, was depressiv ist'', meint meine schwester, ''wir können froh sein, dass niemand aus unserer familie das weiß.'' natürlich nicht. bin nicht harmoniebedürftig, doch wenigstens an heiligabend würde ich gerne mal nicht heulen. but if can't change it, you gotta stand it.

Friday, December 21

du hast im kopf ein von gedanken kochendes hirn,
ein pochen hinter der stirn,
gedanken, die sich in labyrinthen verirren.
die wege sind wirr und die zukunft von unbestimmter farbe,
selbst die schlimmsten wunden vernarben.

Thursday, December 20

inzwischen sind's schon 4 tage, für die ich 'ne entschuldigung fälschen muss. schwänze viel zu viel die letzte zeit, doch es ist mir egal. bin so frei, könnte heulen vor glück. meine noten sind enorm stabil, heute 15 punkte kassiert, hihi. morgen ist schule, wir gehen heut' trotzdem feiern. live while we're young, viel zu viel ist überbewertet. nur noch morgen und dann 3 wochen ferien, uh uh.
ich merk' nur, wie mein herz rast, baby, herzrasen heut' nacht.
mein herz rast, baby, und es hält mich wach.

Wednesday, December 19

direkt fängst du an zu weinen, indirekt machst du mir vorwürfe. doch irgendwie prallt es an mir ab, ich lasse es über mich ergehen, bewahre im gegensatz zu dir fassung. es ist vorbei. es war schon lange vorbei, es war schon längst zeit zu gehen. es tut mir leid, doch ich kann nicht weitergehen. nicht so. nicht mit dir. aus, ende, vorbei. hau rein

Monday, December 17

zähle die letzten tage bis zu den ferien herunter. aber morgen noch 4 stück. morgen letzte klausur bzw. die größte fail klausur. muss hier raus, will hier raus. raus aus meiner haut, aus meinem zimmer, meinem haus, meinem kaff. trying to stay sober feels like i'm dying. ich will trinken, rauchen, mich zerstören. nur, um noch die paar tage jetzt zu überstehen. es ist härter als gedacht, doch ich habe die ganze zeit jetzt alles durchgehalten, aufgeben war nie weiter weg als jetzt. fahre meine beziehung jeden tag mehr gegen die wand, er macht pläne über unsere zukunft, ich mache pläne, wie und wann ich am besten mit ihm schluss mache. my gosh, bin ich scheiße. manche dinge ändern sich eben nie. bin müde, doch kann nicht pennen. noch ein bisschen durchhalten, nur noch ein bisschen.

muss laufen, muss rauchen, muss saufen,
muss mich verstecken in mir, muss mich abkapseln von außen,
muss irgendwas kaufen, muss unter menschen schwimmen,
im nachtleben tauchen

Sunday, December 16

ich traue mich kaum, es auszusprechen oder es niederzuschreiben; doch ich glaube, es geht mir gut. bin seit wochen ohne klinge und auch, wenn es anfangs hart war, weiß ich jetzt, dass sich jede sekunde lohnt. in meinem kopf herrscht chaos, ein richtiges durcheinander von gefühlen und welchen, die welche sein sollten, aber nicht sind, ein durcheinander von sehnsucht, lust, wut auf mich. 'jede lust ist ein gut, aber nicht jedes gut ist wählenswert. jeder schmerz ist ein übel, aber nicht jeder schmerz ist immer vermeidbar.' doch dieses chaos fühlt sich, im vergleich zu der alles erdrückenden leere, die vorher in mir herrschte, wie glück an. in mein leben sind neue menschen getreten, ich habe mich von dem gelöst, das mich runterzieht. noch nichtmal der winter, die dunkelheit macht mir viel aus. weder mein leben noch ich sind perfekt, doch im moment geht es mir gut. und das reicht mir schon vollkommen.

http://www.youtube.com/watch?v=71WAJzcW738

Saturday, December 15

Friday, December 14

mal ganz ehrlich, wie oft sitze ich irgendwo rum und frage mich 'was mache ich hier eigentlich?'. hocke mit ihm in seinem wohnzimmer, müsste eigentlich schon längst in der schule sein, aber drauf geschissen. weiß nicht direkt, wieso ich hier bin, wieso wir hier sind, doch seine anwesenheit ist im moment mit das highlight meines leben. weniger highlight ist, dass ich nicht von meinem freund rede. doch bei dem war ich heute auch, doch bin ich da, will ich weg von ihm. es fühlt sich nicht mehr richtig an, nicht mehr gut. ich will freiheit, keine großen gefühle. doch wieso sollte man jemandem das herz brechen, der es nicht verdient hat? hm. am abend wieder in die stadt, mit ein paar leuten in 'ner shisha bar, klar sind wir 18. durch den regen zum mecces, 2 1/2 jahre vegetarier und dann sitz' ich da und hau mir 'nen big mac rein. highfive darauf. werd' angemacht von so ekelhaften, 'hast du gerade meine freundin angemacht?', der kumpel, von dem oben die rede war. ich lach' in mich hinein. es ist nacht, es regnet, es ist kalt. doch es ist ok, denn du bist da. aber mal ehrlich.. was mache ich hier eigentlich?
here's to the fast times,
the times we felt alive,
to all the nights that we forgot to get back home.

Wednesday, December 12

nicht mein tag, 'en paar jahre lang.
hab' mein handy geschrottet, aber diesmal unabsichtlich. was kann ich überhaupt? wenn ich es nicht repariert bekomme, darf ich mir erstmal wieder 'ne standpauke von meinem vater anhören, die mir wieder vor augen führen wird, wie dumm ich bin. wenn ich glück hab', bringen die tipps aus dem internet was; wenn ich noch mehr glück hab, krieg' ich am freitag das alte iphone von der schwester meines freundes. aber naja, glück ist so 'ne sache. schreibe morgen deutsch, freitag englisch und hab noch nichts gemacht, aber hey. who cares? not me. eigentlich läuft alles ganz ok, hab' in mathe 9 punkte geschrieben. shit, das ist fast zweistellig, darauf trink' ich einen, wenn's mal wochenende wird. so, wie ich inzwischen fast jedes wochenende trinke. auf yolo geschissen, hätte nie gedacht, dass alk mich irgendwann so glücklich macht. wie erbärmlich. nächste woche chemie klausur, gibt 0 punkte und dann 3 wochen ohne scheiß schule. hab' zwar sowas von keine lust auf weihnachten, aber immernoch besser als diese scheiße jeden tag. es ist alles ganz cool und dann kommt das leben und haut dir einfach in die fresse. aber hey who cares? not me. oder stop. doch, i care. schade.

Monday, December 10

die luft ist schwer und die mädchen leicht,
von den tischen tropft die hoffnung, dass die hoffnung reicht.
unser tau-ziehen, schau-ziehen zwischen den nächten:
wir trinken mit der linken und wir fechten mit der rechten.
jedes rendezvous auf krawall getrimmt
und während meine kippe in der hand verglimmt,
denk' ich mir noch,
du bist für mich bestimmt nicht bestimmt
und das stimmt, wenn man's genauer nimmt.

Sunday, December 9

ich liege auf meinem bett, schaue aus dem fenster und sehe zu, wie der schnee fällt. die schneedecke auf der welt draußen wird immer dicker und ich glaube, ich habe lange nicht mehr so etwas schönes gesehen. es ist ein wenig windig, die bäume sind kahl, doch es wirkt alles andere als trostlos. im hintergrund läuft mein diesjähriges sommerlied, left to be here von enceo. ich vermisse die sonne, vermisse die freiheit, vermisse das feeling. dieses einzigartige gefühl, das man nur im sommer bekommt. vermisse die wärme auf der haut, die gelassenheit. gestern warst du hier, schon wieder. hätte nie gedacht, dass wir unserer freundschaft wirklich nochmal eine richtige chance geben. doch ohne dich hat etwas gefehlt und jetzt bist du wieder hier, bin ich wieder bei dir. mit der gleichen hoffnung wie früher, mit dem gleichen lachen, mit den gleichen großen plänen. du hast mir gefehlt.
und egal, man, ich fühle mich frei,
denn wir zwei, wir sind wieder vereint
denn du weißt, du bist jetzt wieder hier
und es heißt 'time left to be here'

Wednesday, December 5

und ich schließe die augen vor all diesen fragen, weil es schwer ist, die zweifel auf den schultern zu tragen. hab' mein facebook deaktiviert, meine existenz ist mir peinlich. ungelogen. ich will mich nicht mehr schämen müssen für mein aussehen, für mein leben. will nicht mehr sehen, wie schön und froh alle sind. ich will mich verkriechen, abschotten. ich will nicht mehr ich sein. ich will nicht mehr sein.

Monday, December 3

ab und zu muss man gehen, um auf ewig da zu bleiben.

Sunday, December 2

ich will ruhe, ich will dunkelheit, ich will durchatmen. ich will aufhören zu zweifeln. doch es geht nicht. ich weiß nicht, was ich hier soll. ist das hier mein zuhause? nein. kaum bin ich da, will ich wieder weg. schaue mich im spiegel an, will nicht sein, was ich sehe. will nicht sehen, was ich bin. wohin soll man gehen, wenn man vor sich selbst davon läuft? von sich selbst und seinem leben. mein kopf tut so weh, meine gedanken drehen sich um diese eine sache. doch ich habe meine klingen weggeworfen. für ihn. doch ich weiß nicht, ob ich das alles kann. ich widere mich so an, sehe fett, sehe mein persönliches monster im spiegel, sehe meine narben. mein blog ist so beschissen, ich weiß garnicht, wieso ich überhaupt noch follower hab. muss ich wirklich hier sein? muss ich ich sein? will kotzen, will meinen kopf durch die wand schlagen, will mich und mein leben in stücke zerreißen. ich will, dass es aufhört.