Tuesday, November 27

dieser moment, in dem die welt an mir vorbei zieht und ich in der schwärze des nachmittags versinken will. es fühlt sich an, als würde das gewicht der welt auf meinen schultern lasten und genau genommen spüre ich nichts, weil ich leer bin. und das ohne grund. ich bin undankbar, ja. ich weiß liebe nicht zu schätzen, ja. könnte mich rechtfertigen, doch ich tue es nicht. denn nichts rechtfertigt, was ich fühle und vorallem gibt es keine rechtfertigung mir gegenüber, die mir nicht noch ein größeres schlechtes gewissen machen würde. schlechtes gewissen weshalb? ich weiß es nicht. weil mein herz so kalt ist und keine liebe rein kommt, weil alles, was ich bekomme, gut oder schlecht, an meiner mauer abprallt. weil ich mich von außen betrachte und ich kotzen könnte. wie ein zuschauer sehe ich mir mein leben an, angeekelt von der szenerie. weil ich es nicht will, wie ich bin, wer ich bin, wo ich bin, mit wem ich bin, dass ich bin. ich bin das lächeln leid, es gehört nicht mehr zu mir. ich verdiene das alles nicht, zumindest verdiene ich nichts gutes, verdiene keinen jungen, der mir die welt zu füßen legen würde, wenn ich wöllte; den ich nicht halten kann. verdiene keine mutter, die so lange und viel kämpft, trotz allem noch steht und lächelt, die mich fragen muss, ob ich mich noch selbst verletze, die fast alles für mich tun wüde; die ich zurückweise. nichts gehört mehr zu mir. nichts.

1 comment:

  1. <333 wie gern ich dich jetzt einfach
    mal umarmen würde

    wir schaffen das alles schon irgendwie
    halt durch : *

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