Friday, November 30

habe das gefühl, durch meine venen fließt mehr alk als blut, treffe zu viele leute, die ich nicht sehen will. wieso ist es so schwer, auf alles zu scheißen? saufen, tanzen, rauchen. ich bin die freiheit nicht gewohnt und will nichts anderes, als in diesem moment bleiben. beobachte die sterne und alles scheint weit weg. find' meinen schlüssel nicht, ist auch egal.betrunkene zeilen, für nichts und wieder nichts. bin fast taub, lila wolken und all so'n kram. lets make a night to remember.
es dreht sich alles um uns beide, oder wir zwei drehen uns um alles.

und du willst jemand anders sein, wer kann das sein? mir fällt keiner ein. 
du willst nicht machen, was du machst,
trotzdem sitzt du wieder hier, schreibst die ganze nacht. 
falscher stolz, eitelkeit, dein leben, 

doch für das leben keine zeit. 
all die widersprüche totgeschwiegen
und mit dieser leere bücher vollgeschrieben. 


und ich schließe die augen vor all diesen fragen, 
weil es schwer ist die zweifel auf den schultern zu tragen. 
also schließ' ich die augen, um an etwas zu glauben. 


dinge kommen, dinge gehen. 
angst vor'm fallen, lieber für nichts mehr stehen. 
in den bilderfluten nichts mehr sehen
und dann mit wehenden fahnen untergehen. 


und du willst woanders sein, wo kann das sein? mir fällt nichts ein.
dicker schädel und 'ne dünne haut,
jeden kennen, aber niemandem trauen. 
alles ist gesagt und es will keiner hören.
es wär' so einfach, wenn's nicht so einfach wär'. 


und ich schließe die augen vor all diesen fragen,
ich bin müde vom zweifeln nach all diesen tagen.

Tuesday, November 27

dieser moment, in dem die welt an mir vorbei zieht und ich in der schwärze des nachmittags versinken will. es fühlt sich an, als würde das gewicht der welt auf meinen schultern lasten und genau genommen spüre ich nichts, weil ich leer bin. und das ohne grund. ich bin undankbar, ja. ich weiß liebe nicht zu schätzen, ja. könnte mich rechtfertigen, doch ich tue es nicht. denn nichts rechtfertigt, was ich fühle und vorallem gibt es keine rechtfertigung mir gegenüber, die mir nicht noch ein größeres schlechtes gewissen machen würde. schlechtes gewissen weshalb? ich weiß es nicht. weil mein herz so kalt ist und keine liebe rein kommt, weil alles, was ich bekomme, gut oder schlecht, an meiner mauer abprallt. weil ich mich von außen betrachte und ich kotzen könnte. wie ein zuschauer sehe ich mir mein leben an, angeekelt von der szenerie. weil ich es nicht will, wie ich bin, wer ich bin, wo ich bin, mit wem ich bin, dass ich bin. ich bin das lächeln leid, es gehört nicht mehr zu mir. ich verdiene das alles nicht, zumindest verdiene ich nichts gutes, verdiene keinen jungen, der mir die welt zu füßen legen würde, wenn ich wöllte; den ich nicht halten kann. verdiene keine mutter, die so lange und viel kämpft, trotz allem noch steht und lächelt, die mich fragen muss, ob ich mich noch selbst verletze, die fast alles für mich tun wüde; die ich zurückweise. nichts gehört mehr zu mir. nichts.

Sunday, November 25

ich weiß nicht, wo mir der kopf steht. die scheiß schule regt mich so übertrieben auf. bis zu den ferien jede woche bis zu 3 klausuren, 4 mal die woche lang, dann noch nachhilfe, nebenher noch eine hässliche facharbeit schreiben, die ich am wenigsten auf die reihe bekomme, jeder will als was und ist nicht zufrieden zu stellen. und dann noch gut gelaunt sein und atmen können. ich kriege das alles nicht hin, ich wache morgens wieder mit einem schlechten gefühl auf und ich kann es nicht abschütteln. ich halte meine gedanken positiv, doch ich fühle mich einfach nicht positiv. gestern war ein spontaner, cooler abend. doch es kann doch nicht sein, dass ich mich nur gut fühle, wenn ich was getrunken habe. "hm, versuch' einfach für die facharbeit so viel wie möglich zu machen, damit nicht zu viel an den weihnachtsferien hängenbleibt.", meint mein freund. ja, damit wir die ganzen ferien miteinander verbringen können. super, als wäre das alles so einfach. kann er nicht mal ein wenig verständnis für mich aufbringen? er will so viel und ich habe das gefühl, ihm das alles nicht geben zu können. ich zweifle nicht an unserer beziehung, ich zweifle einfach an mir. er hält es kaum aus, mich 5 tage nicht zu sehen. wieso macht es mir kaum was aus, wenn wir uns nur am wochenende sehen? ich komme mir so gefühlskalt vor. ach, fuck off. ich könnte kotzen, einfach kotzen.


Friday, November 23



prinz pi live, meine freunde. endgeil. mein junge steht hinter mir, hält meine hand in seiner. alles bebt und tanzt und ich fühle mich frei. frei und schwerelos.

Sunday, November 18

"ich lass' nicht zu, dass du daran kaputt gehst. du sollst diese last nicht schultern. ich höre auf, ich komme davon weg. ich schaffe es." er lächelt, er ist überwältigt und ich bin so gefüllt mit hoffnung. ich kriege es hin, schritt für schritt. ich höre auf, schmeiße die klingen weg, verbrenne meine tagebücher, treibe viel sport und verziere meinen körper mit schmetterlingen, wenn es nötig ist. für ihn tue ich alles. er ist motivation, er hält mich und ich weiß, dass er immer hinter mir steht. ich habe alles verloren, sogar mich selbst und jetzt bin ich frei und kann von vorne starten. ich werde es allen zeigen. wie viele standen schon an dem punkt, an dem ich jetzt stehe? wie viele haben es geschafft? wie viele nicht? fragen kreisen in meinem kopf herum. gibt es überhaupt eine reale chance es zu schaffen? oder ist das alles nur wunschdenken, fantasie, geleitet von hoffnung? nein. ich schaffe es.


habe die welt in meinen händen, den weg vor meinen augen
ich komme durch

Saturday, November 17

i'm miss autonomy, miss nowhere,
i'm at the bottom of me.
miss androgyny, miss don’t care,
what i've done to me.


and i don't know where i've been
and i don't know what i'm into
and i don't know what i've done to me.


so i'll waste my time, and i'll burn my mind
on miss nothing, miss everything.

Wednesday, November 14

ich hab' dich so satt. ich bin es so leid, nett zu dir zu sein, obwohl ich dich so hasse. ich bin es leid, von dir vorgehalten zu bekommen, wie scheiße meine art ist und dass ich mich ändern muss. ich bin es leid, mir immer erbetteln zu müssen, irgendwo pennen zu dürfen am wochenende. ich bin es leid, mich vor dir zu rechtfertigen. ich bin es leid, ständig deine dummen kommentare hören zu müssen. ich hasse es, hier zu wohnen. ich hasse es, dass meine mutter ihren mund nicht aufkriegt, ich hasse es, dass du mein vater bist. ich kann nicht glücklich werden, nein. nicht solang ich hier wohne. ich trage neue schnitte, neue narben. mein freund sollte es nicht mitkriegen, doch als er dann sagte "bitte sag' mir, dass du dir nichts mehr angetan hast." und ich schwieg, war es klar. ich bin so furchtbar, es tut mir leid. mir ging es gut. war vorhin mit einer freundin joggen, wir haben viel gelacht, es war so schön. melde mich jetzt im fitnessstudio an, werde mit ihr hingehen. mir ging es gut, doch dann muss mein vater wieder alles kaputt machen. ich versuche so sehr, mich auf die reihe zu kriegen. jeder, der mich kennt, tut mir echt leid. ich will das alles einfach nicht mehr. oder doch, ich will es. ich will leben. doch nicht so.


Tuesday, November 13

i feel it deep within,
it's just beneath the skin,
i must confess that i feel like a monster.
i hate what i've become,
the nightmare has just begun,
i must confess that i feel like a monster.

Monday, November 12

Sunday, November 11

ich will so viel mehr sein als das, was ich bin. ich will völlig anders sein, völlig anders aussehen.
doch ich kriege es nicht hin. und das deprimiert mich noch zu tode.

i'm falling all over myself,
trying to be someone else
i wish you were there to walk me home,
so i wouldn't have to feel alone
"Glücklich ist nicht derjenige, den die Leute so nennen, der über das große Geld verfügt, sondern der, dessen Hab und Gut geistiger Natur ist; er ist aufrecht, von erhabener Gesinnung, verachtet, was man allgemein bewundert, kennt keinen, mit dem er tauschen möchte, beurteilt einen Menschen nur nach seinem menschlichen Wert; keine Macht der Welt kann ihm seine Güter nehmen, Böses wendet er zum Guten; er ist sicher in seinem Urteil, unerschütterlich und furchtlos; ein Akt der Gewalt empört ihn, raubt ihm aber nicht die Fassung; wenn das Schicksal mit aller Kraft das gefährlichste Geschoss, das es hat, gegen ihn schleudert, wird er zwar leicht getroffen- auch das nur selten-, jedoch nicht verwundet. Alle übrigen Geschosse, durch die das Schicksal die Menscheit niederstreckt, prallen von ihm ab wie Hagel, der- ohne jeden Schaden für die Bewohner- prasselnd auf den Dächern aufschlägt und alsbald schmilzt."

Saturday, November 10

er liegt neben mir und schaut mir in die augen. ''es ist echt krass, dass du nach allem, was passiert ist in deiner vergangenheit, noch so wunderbar sein kannst. dass du weiter machst, egal, wie hart es ist.'' ich wende meinen blick ab und schlucke die tränen runter. ''aufgeben ist nicht.'', gebe ich zurück. er lächelt. ''du bist so stark, das ist echt unglaublich. du besitzt eine so große innere stärke, viele menschen hätten an deiner stelle schon aufgegeben. aber du kämpfst einfach weiter. wie superwoman. wie eine kriegerin. und dafür liebe ich dich.''

Wednesday, November 7

schon wieder versagt, schon wieder nicht nachgedacht, schon wieder viel zu tief. und das alles wegen dir. ich bin so schwach, ich brauche es so sehr. fuck off
der druck steigt, der druck steigt,
ich atme tief ein, hoffe, dass die luft reicht.
der druck steigt, der druck steigt,
ich atme aus, blicke in die schlucht rein.

Monday, November 5

mein schädel dröhnt, bin zu müde für diese welt und die klausurenphase hat nichtmal richtig angefangen. blicke auf mein handy, 2 verpasste anrufe von meinem wie immer betrunkenen ex. es tut ein wenig weh, während mir mein freund wieder sagt, wie sehr er mich liebt und wie wundervoll ich bin. ich weiß nicht, womit ich so viel liebe und einen so wundervollen jungen verdient habe. doch er ist an meiner seite und ich weiß nicht, ob ich noch hier wäre, wenn es ihn und meine julie nicht gäbe. ich fühle mich so alleine, doch nicht einsam. ich bin gefüllt mit liebe, doch sie lässt eben nicht alles verschwinden. er will meine klingen suchen, finden und wegschmeißen, wenn er das nächste mal hier ist, doch dafür bin ich nicht bereit. habe mein versprechen ihm gegenüber gebrochen, doch davon weiß er nichts. er hat seine vergangenheit heute begraben, weggeschmissen. und jetzt will er mir helfen, das gleiche mit meiner zu tun. doch ich kann es nicht, denn dafür fehlt mir noch zukunft. ich sehe ihn und mich in meiner zukunft, aber sonst nichts und das macht mich fertig. ich bin zu enttäuscht von den leuten, die ich meine freunde genannt habe. ''scheiß' auf freundschaft.'', meinte ich heute. ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals sagen würde.

Thursday, November 1

distance was born when the sea and the sky grew apart,
loneliness was born the day i let you go.