Wednesday, October 3

schon nach der ersten vorband sind alle total im eimer. das konzert ist nicht annähernd ausverkauft, was das alles noch genialer macht. es ist krass, die leute, die man solange bewundert, plötzlich aus fleisch und blut vor einem auf der bühne zu sehen. als dann la dispute auf die bühne kommen, bekomme ich eine gänsehaut wie noch nie. die lieder werden mitgeschrien, mitgesungen, mitgeflüstert. gerate fast in den moshpit, kriege ein paar ellebogen ab und verschwinde schließlich etwas an die seite. schließe die augen und atme einen moment von so viel kraft, lebendigkeit und zuflucht ein, dass ich auf der stelle anfangen könnte zu weinen. meine ohren klingeln und meine stimme klingt fast so rau, wie die vom herrn griffey, doch ich will nicht aufhören zu schreien, nicht aufhören zu springen. ich will nicht aufhören, mir zu beweisen, dass ich hier bin. dass ich lebe. und dass es es wert ist.

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