Sunday, October 28

er streicht über meine arme, ich versuche mir meine unruhe nicht anmerken zu lassen. seine finger fahren über die narben. ''wie kann ein so wundervolles mädchen nur sowas tun?'', flüstert er. ''ich liebe dich. egal, was kommt.'' dann küsst er mich. mein herz läuft über und ich weiß nicht, womit ich soviel liebe verdient habe. doch es ist das pure glück. morgen beginnt die schule wieder und jetzt kommt die pure angst. ich kann nicht aufhören, druck auf mich selbst auszuüben. anforderungen an sich selbst sind wichtig, dumm wird's nur, wenn man sie nicht erfüllen kann. lange rede, kurzer: try not to break. meine posts waren schonmal um einiges besser und es tut mir echt leid, aber irgendwie hab' ich keine worte. ich würde so gern meine gedanken abschalten, doch sie foltern mich und ich werde sie nicht los.
ich bin ein versager und ich werd's bleiben.
http://www.youtube.com/watch?v=HnJuqxnJzW4

Monday, October 22

'du sorgst dafür, dass mein herz schneller schlägt ohne dass ich mich bewege. ich muss nur an dich denken und schon spielt in mir alles verrückt. komm bitte her und leg dich auf meine brust, damit du merkst, wie schnell es schlägt. ohh gott, wenn du mich sehn könntest,ich kann nicht sagen was passiert, ach egal.. mir kommen die tränen! freudentränen kannte ich bis jetzt noch überhaupt nicht. ich bin so glücklich einfach dass ich weiß dass du da bist. die anderen sind egal, was zählt ist das wir.. und solange wir an den anderen glauben, uns zum idioten machen können und immer glücklich sind kann uns keiner was anhaben! allein schon wenn wir uns morgen nicht treffen können machts mich traurig, obwohl ich weiß dass wir uns eh bald treffen, nur ist jeder tag ohne dich.. irgendwie leer. oah würdest du jetzt neben mir liegen! kann man durch zu viel glück und freude sterben? dann muss ich wohl im himmel sein,nur so macht das gerade einen sinn.'

'du bist so ehrlich und aufrichtig, du verschlägst mir die sprache.'

'wenn's ginge, wäre ich jetzt zu dir gejoggt, nur um dich sehen und küssen zu können. ich habe mich halt nicht zerstören lassen und denke, dass ehrlichkeit am längsten hält.'

you leave me breathless.

Sunday, October 21

ich will endlich alle zweifel loswerden und mich losreißen von allem, was mich zurückhält. doch mein herz klammert sich an altes, dabei muss man platz schaffen für neues. und eigentlich tu ich das auch. ich habe einen jungen kennengelernt, es ist wundervoll, er ist wundervoll. aufrichtig, schön, innerlich wie äußerlich. doch dann denke ich an mein geheimnis von dem er noch nichts weiß. und das jagt mir eine scheiß angst ein, denn er kommt aus einer heilen familie, er ist zufrieden und das soll auch so bleiben. deshalb passe ich irgendwie in seine welt und in sein leben nicht rein. doch das weiß er noch nicht, denn er meint alles ernst, was er mir sagt.und das ist das, was ich mir so lange gewünscht habe, doch es tut mir weh, nicht ehrlich zu ihm zu sein. doch mir würde es mehr weh tun, ihn zu verlieren. er lässt mich wundervoll fühlen, meine welt strahlt und er macht mir bauchkribbeln. wir hatten ein date und es war alles so mega klischeehaft kitschig, er bezahlt die rechnung, er gibt mir seine jacke und dann küsst er mich, und ich kann nicht glauben, dass ich das alles überhaupt verdient habe. ich freue mich so sehr auf das, was bevor steht, doch gleichzeitig fürchte ich mich. normalerweise ist die mischung aus angst und freude so etwas wie nervosität oder abenteuerlust, doch in diesem fall habe ich einfach nur sorgen, ihm nicht gut zu tun und ihn zu verlieren. und vorallem ihm nicht zu genügen. ich habe jetzt noch eine woche ferien und bis jetzt waren sie besser als erwartet. ich werde versuchen, das beste aus der verbleibenden zeit rauszuholen. irgendwie wird es klappen. ich habe mich verändert und verändere mich weiter. ich bin seit ungefähr 20 tagen clean und scheiße, es ist so schwer, doch so wichtig. und ich gebe mein bestes.
not until we are lost do we begin to find ourselves.

Friday, October 19

and i'm singing oh oh on a friday night and i hope everything's gonna be alright.

Thursday, October 18


und dass ich mein bestes gebe, mein leben auf die reihe zu bekommen und glücklich zu werden, aber immer wieder mein vater kommt und alles kaputt macht. ich habe keine ahnung, was ich tun soll.
ever the same and always will be.

Tuesday, October 16

ich blinzle einige male mit zusammen gekniffenen augen und schlage sie schließlich auf. ein rolladen ist kaputt, licht scheint in das zimmer rein. ich habe sogut wie nicht geschlafen, jede stunde bin ich aufgewacht und als die sonne gerade aufging und sich die nacht verflüchtigte, lauschte ich, wie sich die welt wieder zu regen begann. ich schaue neben mich und blicke in sein gesicht. er hat die augen noch zu, sein atem geht ruhig und gleichmäßig. die nacht war lang und ich habe keinerlei ahnung, wie viel uhr es ist. ich schaue ihn einige augenblicke an, dann drehe ich mich auf die andere seite. er legt seinen arm über meinen oberkörper und küsst mich sanft auf mein schulterblatt. es ist schön, nicht alleine aufzuwachen. wir sind zwar nicht zusammen, doch er ist mit der einzige mensch, der von damals bis hier nie von meiner seite gewichen ist. inzwischen haben wir sowas wie 'ne freundschaft mit extras, inzwischen bin ich reif genug für sowas. und es ist so viel leichter als gedacht. und eigentlich ist es schlampig, doch irgendwie ist es mir egal. wir vertrauen uns gegenseitig so sehr, ich sehe keinen grund, es nicht zuzulassen. aber was red' ich, ich muss mal lernen aufzuhören, mich vor mir selbst zu rechtfertigen. ich kuschel mich dicht an ihn heran und lege meinen arm auf seinen. dann schließe ich die augen wieder und versuche zu schlafen.
just tonight i will stay and we'll throw it all away. 
when the light hits your eyes, it's telling me i'm right.

Sunday, October 14

meine mutter weckt mich zum abendessen. habe den halben tag wieder durchgeschlafen. es ist samstag, meine ferien haben begonnen und ich möchte mich erschießen. doch schlafen ist immernoch besser als wach sein. ich wälze mich herum und mein ärmel rutscht hoch. sie blickt auf die 2 schnitte, die gerade am heilen sind. 2 vertikale, parallel zueinander liegende schnitte am linken handgelenk, wo die adern verlaufen. es war kein richtiger versuch, nein. es war nur ein schwacher moment. sie sind tief, aber keinesfalls tief genug. ihre augen füllen sich mit mitleid und der blick fühlt sich an, als würde mir das herz aus der brust gerissen werden. doch das mitleid bringt mich nicht weiter, mitleid ist das letzte, was ich will. ich ziehe meinen ärmel runter und rolle mich wieder herum. "hast du noch von der salbe?", fragt sie. "ja.", nuschel ich in mein kissen. ich weiß, wie unglücklich ich sie mache, doch ich brauche unterstützung, ich brauche das gefühl, dass sie an mich glaubt. doch sie bleibt stumm. und ich kann es ihr nicht übel nehmen. wieso sollte ich auch? ich verkacke und falle weiter und auch, wenn ich nicht der auslöser bin, bin ich verantwortlich für die art, mit der ich damit umgehe. ich und niemand sonst ist schuld daran, dass ich mich zerstöre. doch ich sehe keinen anderen weg. irgendwie soll das alles nicht sein, das alles nicht klappen.

Friday, October 12

Thursday, October 11

ich bin so im arsch und habe das gefühl, dass es sich nie ändern wird. ich kann nicht in die öffentlichkeit gehen, ohne im erdboden versinken zu wollen, weil ich mich so für mich schäme. ich bin so lächerlich, so hässlich, so erbärmlich. ich schotte mich ab, lasse niemanden an mich ran, rede nicht mehr. träume am tag zu viel und in der nacht zu schlecht. selbst, wenn ich mittags kurz einpenne, hab' ich alpträume. ich versuche ein weiteres mal, den spiegel mit meiner faust zu zertrümmern, doch es ist nicht fest genug. ich weiß nicht weiter, ich kann nicht weiter, ich will nicht weiter. ich hoffe auf nichts mehr, ich versuche, nichts mehr zu erwarten. ich bin so unendlich traurig, es frisst mich auf. ich muss hier raus.
can i still get into heaven if i kill myself?

Wednesday, October 10

tausende kreuze trage ich über den tag, 365 tage im jahr. 12 stunden zeichnen mein gesicht, es ist okay, aber schön ist es nicht. jeden morgen geh' ich durch diese tür, jeden morgen bleibt die frage wofür.
und jeder tag gleitet mir aus der hand, ungebremst gegen die wand.
ist nicht irgendwo da draußen ein bisschen glück für mich? irgendwo ein tunnelende, der das licht verspricht. ich will so viel, doch eigentlich nicht, nur ein kleines bisschen glück.
wann reißt der himmel auf?

ich schaffe das hier alles nicht. das schlechte übernimmt die überhand, mein kopf ist voll bis zum zerbersten und ich fühle mich so unendlich allein, dass mir mein inneres vorkommt wie eine karge landschaft irgendwo im nirgendwo. ich will verschwinden, ich will nicht mehr hier sein. meine schwester wird bald ausziehen und dann wird alles noch schlimmer werden. seit mein vater ihr keine regeln mehr vorschreiben kann, ist sie sein liebling. und dann bald werde ich hier allein sein, meine mutter kriegt ihren mund nicht auf und ich mein leben nicht in den griff. am freitag kriege ich ferien und ich will nicht, ich will einfach nicht. ich werde die meiste zeit wieder zuhause sitzen, weil niemand interesse daran hat, etwas mit mir zu unternehmen und ich es leid bin, den leuten nachzulaufen. ich möchte nicht mehr hier sein und es gibt auch überhaupt keinen sinn. aber wen interessiert das schon? richtig, niemanden hier. ich würde so gerne zeigen, wie abgefuckt ich bin, damit die leute checken, dass es mir verdammt nochmal nicht gut geht und dass ich hingegen ihrer erwartungen zerbrechlich bin. doch ich kann meine maske nicht ablegen, ich kriege es nicht hin. und vielleicht muss ich das auch nicht, weil ich die sorge garnicht wert bin. ich habe 2 mädels in meiner klasse, die mich so unglaublich triggern, nur im gegensatz zu ihnen zeige ich meine wunden nicht, warum sollte ich auch? 'ja, also wir haben 3 sitzungen in der woche..', höre ich sie sagen. wieso? wieso hätte ich damals nicht 3 sitzungen in der woche haben können? oder zumindest eine? wieso konnte ich nicht an eine gute therapeutin geraten, anstatt so 'ne inkompetente scheiße mitzumachen? und jetzt will ich mich auch nicht mehr auf die suche nach hilfe machen, denn was verloren ist, bleibt verloren. aber was erzähl' ich das. same old story. was bleibt mir übrig, außer weiterzumachen oder mich umzubringen? niemand kann mir helfen, keine worte der welt können mich heilen und ich zerbreche weiter, weil sich niemand so etwas antun will. aber fuck it. fuck everything.

Sunday, October 7

die kälte draußen ist nichts zu der kälte, die ich im herzen trage. irgendwie wird mir schlecht beim gedanken an die zukunft und ich kriege angst bei dem gedanken, dass ich ihr nicht entkommen kann. ich will mein gehirn abschalten. ich will nicht mehr denken und nicht mehr fühlen. ich will keine angst mehr verspüren.

Saturday, October 6

ich liege in seinem arm, im hintergrund läuft irgendein film, der wohl gruselig sein soll. meine klamotten liegen über den gesamten boden verteilt, es riecht nach sex, nach rauch, nach gebrochenen prinzipien. komme mir so billig vor, doch im nächsten moment ist es mir egal. wir kennen uns schon so lange und ich glaube manchmal, dass wir füreinander bestimmt sind, aber das wollen wir ja nicht, also fuck it. wir gehen raus auf seinen balkon, ich trage nur eine jogging und eine jacke von ihm. wir setzen uns gegenüber voneinander und sagen eine ganze weile garnichts. es ist dunkel und angenehm kühl. alles, was ich sehe, ist das glimmen seiner kippe und wie er sie manchmal über dem aschenbecher abascht. ich schließe die augen und atme die abendluft ein. krass, wie schnell ich mich verändert habe. krass, wie man sich ändern kann, wenn nur eine person aus seinem leben tritt. doch mir geht es besser. ja. erst, wenn man sich von dem loslöst, was einen zurückhält, findet man zu sich selbst. steige später in's auto meines vaters ein und das erste, was ich wieder zu hören bekomme ist wie schlimm ich bin. danke, wirklich. ich versuche so sehr, glücklich zu werden, doch worte tun so weh. fick dich. fick dich dafür, dass du mein vater bist. er hält vor unserem haus an, meine schwester und ich schauen ihn fragend an. 'wollt ihr vielleicht mal aussteigen?', meint er. 'ja und wo gehst du hin?', antwortet meine schwester. 'geht dich das was an?' kurze stille. 'ich hab' keinen schlüssel dabei.', meint sie. 'ich hab' einen.', sage ich kühl. 'woow, du hast einen schlüssel dabei?', fragt mein vater sarkastisch und gleichzeitig herabblickend, als er sich zu mir umdreht, 'man kann ja echt stolz auf dich sein.' ich reiße die autotür auf und knalle sie hinter mir zu. fick dich dafür, dass mein leben an dir scheitert.

Friday, October 5

ich hasse dich so. immer musst du alles kaputt machen. und dann kriege ich vorgeworfen, dass ich nicht glücklich wäre, obwohl ich es ja angeblich so gut hätte. nein, ich werde dir nie verzeihen, was du alles getan hast. wie kann man seinen eigenen vater so sehr verachten und verabscheuen? meine mutter kritisiert meine abwehrende haltung, weil ich bei jeder berührung zurückschrecke. sagt, sie würde mich so gerne auch mal glücklich sehen aber ich will es nunmal nicht, ich will keine nähe. nie wird sich irgendwas ändern. meine mutter ist auch nur noch mit ihm zusammen, weil sie finanziell nicht auf eigenen beinen stehen kann, weil sie so verdammt viel arbeitet und überstunden macht und trotzdem nicht genug geld verdient. ich habe ihr schon so oft gesagt, dass ich auf alles verzichten würde, aber sie soll sich von ihm trennen. doch es bleibt nur einer meiner träume. ich versuche so hart, aus diesem loch herauszukommen, meine wut nicht an mir auszulassen und die letzten tage hat es gut geklappt, doch irgendwann überkommt mich wieder alles und ertränkt mich. ich bin so zerbrochen, klebe die teile jedesmal wieder neu, doch bei der kleinsten erschütterung fällt alles wieder auseinander. ich kann so nicht weitermachen und ich will so nicht weitermachen. ich will es nicht.

Thursday, October 4

soso, inzwischen sagen wir uns also nichtmal mehr hallo. du kannst mich so fett am arsch lecken, mädchen. 2 jahre tu' ich alles für dich und jetzt gibst du einen scheiß auf mich. und sag' nicht, es wäre nicht so. steck' dir deine heuchlerei sonst wo hin. ich fühl' mich losgelöst, losgelöst von dem, was mir nicht gut tut. lernen alleine zu sein, ohne einsam zu sein. es klappt immer besser. ich kann machen, was ich will, ich bin auf mich allein gestellt und diese freiheit ist neu, doch so unglaublich gut. fuck off, fuck it, fuck you.
nimm 'nen eimer farbe in die hand,
geh' raus, schreib' deinen namen an die wand,
lass' sie wissen, dass du hier bist,
alles, was du träumst, wird verwirklicht, nach oben ist noch luft.

Wednesday, October 3

schon nach der ersten vorband sind alle total im eimer. das konzert ist nicht annähernd ausverkauft, was das alles noch genialer macht. es ist krass, die leute, die man solange bewundert, plötzlich aus fleisch und blut vor einem auf der bühne zu sehen. als dann la dispute auf die bühne kommen, bekomme ich eine gänsehaut wie noch nie. die lieder werden mitgeschrien, mitgesungen, mitgeflüstert. gerate fast in den moshpit, kriege ein paar ellebogen ab und verschwinde schließlich etwas an die seite. schließe die augen und atme einen moment von so viel kraft, lebendigkeit und zuflucht ein, dass ich auf der stelle anfangen könnte zu weinen. meine ohren klingeln und meine stimme klingt fast so rau, wie die vom herrn griffey, doch ich will nicht aufhören zu schreien, nicht aufhören zu springen. ich will nicht aufhören, mir zu beweisen, dass ich hier bin. dass ich lebe. und dass es es wert ist.

i'm picking out my poisons from the wall,
there's a war inside my head,
i'd say i'm getting used to it,
i'm getting over it.
this is a night worth saving,
i will pour my doubts onto the floor.

Tuesday, October 2

'ich werde mein leben feiern und genießen' in die tat umgesetzt. der club ist viel zu voll, aber scheiß drauf. der alkohol vernebelt mein gehirn, ich kenn' dich seit den sommerferien und kann mir deinen namen einfach nicht merken, doch du küsst echt gut. fragst, ob ich noch mit zu dir kommen will, doch leider kann ich noch nicht machen, was ich will. habe meine arme überschminkt und wir tanzen und tanzen. ich will für immer in diesem moment bleiben. alles vergessen, nicht an morgen denken. frei und wild, unberechenbar. ich bin jung, solo und habe sogut wie alle klausuren hinter mir, also fuck it. und morgen das konzert meiner absoluten lieblingsband, yeaaaheh. das leben lohnt sich in vielen momenten. das darf man nie vergessen.

Monday, October 1

die schlaflosigkeit ist wieder da. sie wirkt so fremd, dass es mich fast erschreckt. mein kopf tut so weh, ich habe bauchschmerzen und bin totmüde. liege im dunklen zimmer, die augen starren an die decke, darauf wartend, dass sie endlich zufallen. doch sie tun es einfach nicht. mir wird schlecht von meinen gedanken. die klingen sind neben mir im nachtschrank, noch 9 völlig unbenutzte, aber es wäre wieder ein schritt zurück. sitze kerzengerade im bett und würde gerne mein leben niederbrennen. doch diese gedanken wollte ich vertreiben.