Friday, September 21

wir reden nicht mehr wirklich, haben uns nichts mehr zu sagen. dir geht's scheiße, doch du kriegst deinen mund nicht auf. ich könnte kotzen, weil ich weiß, wie viel ich dir inzwischen bedeute. habe dich erst zu mir gezogen und jetzt schiebe ich dich weg. ich throne auf deiner melancholie, doch das war alles keine absicht. ich weiß nicht, was ich tun soll. klar, ich muss eigentlich mit dir reden und sagen, was ich denke, damit du es verstehst, doch es findet sich kein richtiger moment. wobei das eher eine ausrede ist, denn eigentlich will ich nicht mit dir reden, denn eigentlich wünschte ich, du könntest einfach meine gedanken lesen und würdest von mir ablassen, weil meine lippen immer versagen, wenn es schwer wird. du willst klarheit? frag' mich verdammt nochmal. du willst mit mir reden? dann krieg' deinen mund auf. sei nicht so wehleidig und zickig, das ist ja schlimmer als mit 'nem mädchen. ich bin dir doch nicht monate lang hinterhergelaufen, um dir auch jetzt noch hinterherzurennen, obwohl du mich doch anscheinend so sehr willst. ach, fuck off. ich sitze im bus, um mich herum viele, die ich kenne, sie reden über das wochenende. was erwartet mich die nächsten tage? nichts, was mir gut tun wird. werde morgen einmal mehr gegen meine eigentlichen moralvorstellungen verstoßen, nur um dann wieder zu merken, dass es mich nicht glücklich macht. alle sind gut drauf, ich fühle diese dunkelheit in mir. habe das geld, das meine mutter mir für essen gegeben hat, für neue klingen ausgegeben. ich bin dabei mein leben aufzuräumen, freier zu werden, ungeklärtes zu klären. doch ich sollte bei mir anfangen mit dem aufräumen. in mir. doch es geht nicht.

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