Wednesday, September 19

we spent a life together, that should have last forever.
but now it's time to sail on, so take this anchor from my heart, 
so we can finally drift apart before we drown in sorrow. 
i gave you sanctuary, under the sun we lived carefree. 
i tried so hard to love you but then you turned your back on me. 
your good intentions turned to greed and now it's good to know that you have been.. 
swallowed up by the ocean. 
through tortured eyes i watched you change, our paradise went up in flames 
and though i cried a thousand times, you didn't hear the rising tide, 
there's nowhere left to hide since you have been.. swallowed up by the ocean.

ich bin es leid, um alles kämpfen zu müssen. klar, 'what comes easy won't last', aber leute, ganz ehrlich, es kann doch auch einfach mal etwas einfach sein, es kann einem doch auch einfach mal etwas zufallen, ohne dass man sich dafür den arsch aufreißen muss. ich hab' da keine lust mehr drauf. gefühle sind bullshit, sie machen kaputt und müde. liebe repariert, lässt einen wundervoll fühlen, ja. doch oft ist sie auch einfach nur der letzte strohhalm an den menschen sich klammern, weil sie ja angeblich die hoffnung für alles sein soll. doch wahre liebe ist etwas so pures, dass man sie nur selten fühlt. und der rest? überbleibsel von sympathie, jemanden attraktiv finden und sich nach zuneigung sehnen. ich bin 16 und schwinge große reden über die liebe, ich weiß, das wirkt alles pseudo erwachsen, doch.. ich habe die nase voll davon. ich bin seit einem jahr single und davor ist genug scheiße passiert, um mich für die nächsten 3 jahre von beziehungen fernzuhalten. so fühlt es sich zumindest an. vielleicht sind es bindungsängste, vielleicht sind es zweifel, vielleicht bin ich nicht bereit. und vielleicht habe ich auch einfach keine lust, mich zu binden. verantwortung für noch einen menschen zu übernehmen, wenn ich nichtmal auf mich selbst klarkomme. ich bleib' einfach single, hur' rum und fang' an zu kiffen. naja okay, vielleicht auch nicht, aber you know what i mean. vielleicht leitet mich meine sehnsucht nach freiheit, auch wenn es vielleicht nur die freiheit, der abstand ist, den ich von mir selbst will. und vielleicht blendet mich das auch. fakt ist, dass ich keine nähe will. nicht seine und auch keine andere. (außer die von diesem wundervollen mädchen, das leider aber so viele kilometer weit weg wohnt. yeah, du weißt, dass ich dich meine ♥) und fakt ist, dass es so plötzlich kam, von einem tag auf den anderen. ich verstehe mich selbst nicht, doch fakt ist auch, dass ich von anfang an zweifel hatte und die zweifel mich jetzt überzeugt haben. und fakt ist, dass man gefühle nicht erzwingen kann. doch ich will niemanden verletzen außer mich, nie mehr. ich hätte das mit den gefühlen von anfang an vergessen sollen, aber ja, von hoffnung geführt und jetzt verkacke ich. ich sehe es nicht ein, mich zu verbiegen, mich in eine form zu quetschen. das habe ich viel zu lange gemacht. alle anderen geben einen scheiß auf mich, wieso gebe ich also nicht einen scheiß auf sie? okay, das klingt jetzt sehr einfach gedacht, aber es ist so. ich schreibe hier wieder einen roman, das ist ja fast so schlimm wie meine powi klausur heute morgen, haha. und eigentlich sollte ich mal lernen, da ich morgen latein schreibe. der gedanke macht's jetzt irgendwie auch nicht besser. doch ich will ja in die fußstapfen meiner schwester treten.. scherz. was soll ich noch sagen? ich komm' nicht klar, nö.

1 comment:

  1. bindungsängste...ich kenne das, ist scheiße aber andereseits, wir sind noch so jung wir haben unser ganzes leben noch zeit für eine feste beziehung. jetzt wo wir jung sind sollten wir das ausnutzen und nicht zu viel nachdenken sondern einfach leben

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