Sunday, September 30

ich wache auf und der schmerz empfängt mich. ich kann noch nicht einmal richtig denken, da greift er schon nach mir, umklammert meinen hals. ich habe das gefühl, meine lunge ist mit rauch gefüllt, ich kann nicht atmen. die nacht war alles andere als ruhig. alptraum nach alptraum. ich versuche, die augen wieder zu schließen und weiter zu schlafen, doch bilder verfolgen mich. habe die vergangenheit begraben, doch sie klettert aus ihrem grab. diese welle der traurigkeit bricht auf mich herunter und ich ertrinke wieder. bevor die erste erste träne fällt renne ich zum fenster, ziehe den rolladen hoch und reiße das fenster auf. die kalte morgenluft schlägt mir entgegen, es ist unverkennbar herbst. die bäume verlieren erste blätter, nebel liegt über den feldern. ich atme tief ein und aus, versuche, die gefühle abzuschütteln. doch es hilft nicht. ich weiß nicht, wohin mit mir. nichts hilft.
but i'm hostage to myself,
i fear i might collapse on the razor's edge.
and i fear i'll realize when it's too late.
sleepless again.
i need to ease my mind and kill what burns inside.

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