Friday, August 31

wir sind uns so nahe wie nie zuvor. wir haben pizza gefressen, fern geschaut. so viel gelacht. du sitzt auf der küchenanrichte und ich stehe zwischen deinen beinen, während dieses unfassbare knistern in der luft liegt, das nur darauf wartet, sich zu entladen. ich bin so glücklich bei dir, so glücklich. ich lege meinen kopf auf deine schulter und höre dich lächeln. "vielleicht würden wir es hinbekommen, wenn wir mal reden würden.", meinst du. "vielleicht.", sage ich, "doch vielleicht müssen wir auch garnicht reden." "stimmt..", antwortest du und schaust mich an. das blau deiner augen macht mich wahnsinnig. unsere köpfe sind weniger centimeter voneinander entfernt und ich habe das gefühl, ich werde wahnsinnig, wenn ich dich nicht endlich küsse. ein lächeln und sekunden, die wie minuten scheinen. und dann, ganz knapp vor'm ziel, klingelt es an der tür. dein kumpel holt dich zum fußballspiel ab, bei dem du heute abend mal wieder im tor stehen musst. wir lachen beide über das perfekte timing. ich mache die tür auf. "na, wer hätte das gedacht?", sagt ali, als er nicht dich, sondern mich im türrahmen erblickt. er steigt zurück in's auto und du verfrachtest deine tasche in den kofferraum. eine umarmung. diese gewissheit ist da, mein herz feiert eine party in meiner brust. die gedanken an dich retten mich, du rettest mich. mir bleibt nichts. bitte, bleib'.

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