Monday, August 20

http://www.youtube.com/watch?v=nTx_odA-3Gw

klar, alles was ich sage und nicht deiner meinung entspricht, ist falsch. ich wollte einfach nur mit dir normal reden, aber hey, das ist ja nicht möglich. ich hasse es, mit dir zu reden. ich hasse es, dass ich mit dir unter einem dach wohne. ich hasse es, dass du mein vater bist. ich hasse es, dass ich jetzt schon wieder hören muss, wie du bei meiner mutter über mich abrotzt. tut mir leid, dass ich nicht so bin, wie du es gerne hättest, dass ich dich nicht stolz mache. "ist okay.", sage ich nur, als meine tür hinter mir in's schloss fällt. "mit dieser scheiß art wirst du im leben nicht weit kommen.", polterst du weiter. ich drehe die musik laut, ich will keins deiner worte mehr hören. lass' mich doch einfach mein leben leben, lass' mich einfach in ruhe. die nächte sind das schlimmste. wenn man unter tränen einschläft und genau weiß, wenn man am nächsten morgen aufwacht, hat sich nichts verändert. wenn die klinge in's fleisch schneidet, du das blut fließen siehst und merkst, dass selbst das nicht mehr hilft. das, was immer die rettung war, ist zur falle geworden und jetzt zu nichts und trotzdem brauchst du es. mir ist kotzübel, ich fühle mich, als würde ein elefant auf meiner brust stehen. ich weiß nicht, wie weit noch und weniger, wie weiter.


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