Monday, June 11

man sollte sich an niemanden binden, denn früher oder später wird man jeden verlieren. jeder gibt tolle versprechungen, doch niemand hält sie je. du warst nicht da, als es darauf ankam und das werde ich dir nie verzeihen. du warst zu sehr mit dir beschäftigt. mal wieder. du hast nichts verstanden. keine signale, keine hilferufe, nichts. selbst, als du meinen arm gesehen hast, an diesem fucking heißen tag neulich, als wir zusammen im bus saßen, weißt du das noch? du hast nichts getan, nichts gesagt. und eigentlich fand ich's gut, denn wir reden doch schon lange nicht mehr. falls du dich überhaupt mal auf was anderes konzentrieren kannst als auf dich, dein leben oder deinen freund. und wenn wir reden, dann über das, was dich gerade bedrückt. immer nehmen, nie geben. nenn' mich nicht beste freundin. nicht mehr. es gab zeiten, da hätte ich alles für dich gegeben und getan, ohja. und auch als vor 3 monaten dein typ schluss gemacht hat, bin ich auf's rad gestiegen und zu dir gerast, um für dich da zu sein. "und wegen dem idioten habe ich dich vernachlässigt. lass' uns dies und das machen." ja und dann hattest du deinen neuen kerl und ich war abgeschrieben, natürlich. wofür habe ich mir ewig den arsch aufgerissen, hm? dafür, dass du mich jetzt so behandelst? dass du nicht mal richtig zuhörst, wenn ich was erzähle? dafür, dass ich von julia höre, dass du keinen bock auf mich hast? ich bin's nicht wert, ich weiß. alle freunde, die ich bis jetzt so sehr geliebt habe, sind gegangen. meine beste freundin, mein bester freund. ich bin furchtbar, doch dabei versuche ich immer nur, es allen recht zu machen. ich hätte so viel mehr gebraucht, sarah. doch unser ende kam langsam, schleichend. was mich mehr bewegt bist du, aleko. ja, du. du, mein ehemaliger bester freund. du, der junge, in den ich mein ganzes vertrauen gesetzt hatte. du, der mich hat hängen lassen. ja, du warst früher da, wenn ich dich brauchte. du hast mich getröstet, wenn ich geweint habe und mich zum lachen gebracht. du wusstest, wie viel du mir bedeutest. und du wusstest, wie es mir geht, was bei mir abgeht. du hast mich geliebt, wir hatten viele turbulenzen, doch wir haben doch immer alles hinbekommen. doch du lässt mich einfach zurück. ich hasse mich. kann ich nicht einfach gut genug sein? samstag wirst du da sein, auf dem abiball meiner schwester. ich will das alles nicht. ich muss so tun, als wäre es mir egal. ich habe ein ziemlich wunderschönes kleid, ich will perfekt aussehen, ich will, dass du staunst. doch wahrscheinlich schleppst du deine tussi mit. doch vielleicht schließe ich mich auch einfach im klo ein und heule. ich fühle mich schrecklich. ich krieg' 3 verschissene vieren im zeugnis. ich will garnicht wissen, was ich mir von meinem vater anhören darf. ich bin seit 2 monaten schnittfrei und weiß nicht, wie lange ich es noch aushalte. ich weiß nicht, wie lang ich mir selbst standhalte. vertraue niemandem. nicht mal dir selbst.


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