Saturday, June 30

und als wir dann alle ein letztes mal im klassenraum zusammen, die hälfte der klasse, inklusive ich, am heulen sind und jeder jeden umarmt, überschattet die trauer den gerade begonnen sommer. leute mit denen ich 10, oder auch 6 oder 4 jahre in einer klasse war. neue schulen, ausland. wege trennen sich und die angst, dass sie sich nie wieder treffen, ist da. und als wir dann zu viert als letzte den klassenraum verlassen und zum letzten mal zusammen die treppe hinuntergehen, liegt dieses unerträgliche gefühl von endgültigkeit auf meiner brust und es zerreißt alles. doch wie heißt es so schön? hinter jedem ende steckt auch ein anfang. hallo, sommer. schön, dass du da bist.

Wednesday, June 27


oh, but that one night was more than just right.
i didn't leave you, 'cause i was all through.
oh, i was overwhelmed and frankly scared as hell,
because i really fell for you.

ich geh' um 1 besoffen in's bett und steh' um 6 angetrunken wieder auf. ich schlage die augen auf, muss gleich in die schule, bereite mich schonmal auf eine welle abgefuckheit vor. doch plötzlich fällt mir der gestrige abend wieder ein. wie du und ich da saßen und über uns geredet haben. betrunkene geständnisse bei klarem verstand. den ganzen abend schon haben wir wieder geflirtet, wie wir's immer machen. den ganzen abend wollte ich wieder nur bei dir sein. und als wir dann da sitzen und reden, während um uns herum das leben spielt und die musik einem fast das trommelfell wegbläst, wenn man nicht betrunken ist, weiß ich irgendwo in mir, dass ich zu dir gehöre. und dass mein herz sich schon lange, lange zeit vorher heimlich für dich entschieden hat. dein duft vernebelt meine sinne, ich klebe an deinen lippen und deine augen sind mal wieder die schönsten, die ich wohl je gesehen habe. betrunkene leute kommen an, labern schwachsinn. wir schicken sie weg. "ich hab' keine lust, dich jetzt 6 wochen nicht zu sehen..", sage ich und spiele an meiner jacke rum. shit, ich bin nervös. "nein, ich auch nicht..", gibst du zurück. "ich melde mich bei dir, ich versprech's. du kannst mir sogar die woche sagen." ich lache. wir reden weiter über uns, wie wir auf fahrten und außerhalb der schule zueinander sind und dann in der schule. wir finden's beide scheiße, wissen beide nicht woran es liegt. irgendwann werden wir still. "ich könnte gerade ziemlich viel sagen eigentlich.", meine ich. "ich auch.", gibst du zurück, "ich weiß nur nicht, wie ich es sagen soll." ein dutzend mal öffnest du deinen mund, um zu reden, doch schließt ihn dann wieder. es amüsiert mich, dich so unbeholfen zu sehen, weil man dich so sonst nie zu gesicht bekommt. "ich finde, du bist ein echt toller junge, marc.", sage ich dann schließlich, um mal eine sache zu sagen, die in meinem kopf ist. du lächelst und fängst an zu reden: "du bist irgendwie anders als die anderen mädchen." ui, mein herz. "die anderen sind immer alle so zickig und so.. ich weiß nicht. du bist anders. du hast es irgendwie total drauf." wir lachen kurz. wie gern ich dich einfach nur küssen würde. "ich habe sooft an dich gedacht.", meine ich nach kurzem zögern, "sooft lag ich abends im bett und hab' mich gefragt, was du gerade machst, woran du denkst, oder ob du 'ne andere hast und nur mit mir spielst." du schüttelst den kopf. "nein, also mal vorab: ich hab' keine andere. und nach dem einen tag, an dem wir so viel zusammen gemacht haben, war ich dann schließlich zuhause und dachte mir 'war schon 'en guter tag'. und als dann im gleichen moment deine sms kam, in der stand, dass das wohl einer der unnötigsten tage deines lebens war, auch wenn ich verstanden hab', wieso,.. man, man, man. ich glaube, wäre jemand bei mir gewesen, hätte er mich komplett ausgelacht." ich fange an zu lachen, entschuldige mich dafür und sage dir nochmal, dass ich den tag natürlich auch gut fand'. "naja, wir haben ja jetzt noch ein paar tage zeit..", sagst du, "wir schauen, wie es kommt." das tue ich schon seit 'nem halben jahr. an mehr erinner ich mich nicht. als ich dann heute morgen übermüdet und verkatert in die schule kam und dich erblickte, grinse ich dich einfach nur an und du mich auch. ich bereue nichts, rein garnichts. du versuchst mich den tag über zum lachen zu bringen, weil es mir schlecht geht und auch die ganze busfahrt heim labern wir. oh my gosh, i think i'm falling for you.

Tuesday, June 26

doch alles, was sich dreht, dreht sich nur um kreis
und alles, was sich legt, liegt auf dünnem eis.

nach 4 jahren heute die abschlussfeier. nicht gerade lieblingsklasse. naja, wenn ich so darüber nachdenke, spüre ich schon 'nen leichten anflug von melancholie. oberstufe, here we come. ich habe angst, den erwartungen nicht gerecht zu werden. heute abend vor den lehrern abschießen ist wahrscheinlich 'en bisschen unpraktisch, doch ich würde mich gerne einfach nur besaufen und mir den kopf leer trinken. vielleicht fall' ich ja in den see und irgendein noch unentdecktes monster frisst mich. oder auch nicht. 
haut rein, ihr hübschen.


Sunday, June 24


meine fresse, bin ich kreativ
"siehst so blass aus." die stimme in meinem kopf schreit. cut. tu' es endlich, du weißt, es hilft, du weißt, danach geht es dir besser. du weißt, wo die klingen liegen. du weißt doch, wie gut es tut. bin schon lang nicht mehr clean, bin schon lang nicht mehr stark. ich sag' meinem kopf, er soll die fresse halten, doch er labert einfach weiter. ein typ hat sich wegen 'nem tinitus das ohr abgeschnitten- übertragbar. 

alles, was jetzt passiert, nehm ich in zeitlupe wahr.
von denen, mit denen ich gekommen bin, ist keiner mehr da.
sie heißt irgendwie und fragt mich: "was geht sonst so?"
ich sag': "nicht so viel, ich geh' nur gerade verloren."

Saturday, June 23

und eigentlich bin ich wieder da, wo ich nie wieder hinwollte.
ich hab' keine freunde, keine hobbys, keine freude, keine hoffnung, keinen spaß, keine lust.
und eigentlich könnte ich auch einfach sterben geh'n.

Thursday, June 21

ich will, dass diese traurigkeit aufhört, dass sie verschwindet, dass ich fröhlich sein kann. doch es klappt nicht. und ich weiß nicht wieso. in meinem kopf ist nur negatives, als wäre alles positive weggeblasen. selbst, wenn alles ganz okay ist, füllen nur negative sachen meinen kopf und reißen mich runter. ich weiß nicht, was ich hier soll. alles ist sinnlos, ziellos. ich heule rum und ändere nichts, weil mir die motivation fehlt und oft auch irgendwie die möglichkeit. ich bin absolut antriebslos, habe wieder mal keine motivation für nichts. das soll alles aufhören. bitte.
und jetzt? ja, dein freund hat mit dir schluss gemacht. fast hätte ich gelacht. und jetzt kommst du wieder an, erzählst mir die tollsten sachen, ich wäre die beste freundin gewesen, die du je gehabt hättest, dass ich mich nicht melde und natürlich habe ich unrecht in allem, was ich sage. nie siehst du irgendwas ein. noch nie konntest du mich persönlich auf sowas ansprechen, immer schön über icq. jedes verfickte mal. wie alt bist du eigentlich? meine schwester spricht mich an, dass fabienne's schwester sie angesprochen hat, weil fabienne ihre schwester angesprochen hat und du fabienne. worauf? auf meinen arm. verdammte scheiße nochmal, muss es erst die runde machen? jaaaa, du wusstest nicht, was du tun sollst und außerdem kam es so, als wöllte ich nur aufmerksamkeit. mimimimi, willst du mich verarschen? wenn ich aufmerksamkeit will, renn' ich nackt über den schulhof. nur weil ich ein verdammtes mal in top im bus saß, weil es gefühlte 50 grad waren und du natürlich genau dann einsteigen musstest. weil ich aufmerksamkeit will, hast du es ja auch so mega früh gemerkt, weil ich aufmerksamkeit will, war ich auch letzten sommer nicht mit euch schwimmen. aber mich drauf ansprechen? nein, völlig überwertet. und fabienne? sie schaut mich mit dem arsch nicht an, vorher hat es mich nicht gestört, doch jetzt stört es mich. du ziehst über deinen ex her, es hätte eh keine zukunft gehabt, er ist dumm, du nicht, er hat 'en abi von 4,0, du willst was aus deiner zukunft machen. ach komm, ist okay. nach leon ging es genauso schnell, eine woche später war nic da. dann erzählst du mir, wenn du dich demnächst wieder binden solltest, soll ich dich davon abhalten. letztes mal hast du auch so prima auf mich gehört. willst jetzt sparen für deine sprachreise, dies das, fragst mich, ob ich samstag abend mit dir auf's sonnenwendfeuer will. nein, danke. wirklich nicht. wie soll ich dir vertrauen, verdammt nochmal? 2 mal die gleiche scheiße, soll ich jetzt auch noch ein drittes mal über alles hinwegsehen, bis es dann zum nächsten mal kommt? fuck it.


Wednesday, June 20

i hate my life, hold on to me. and if you ever decide to leave, then i'll go, i'll go, i'll go.

Monday, June 18

Sunday, June 17

egal, wie du's machst, es ist immer verkehrt.
mein leben ist ein trümmerhaufen, alles liegt in schutt und asche. ich habe angst. was ist aus mir geworden? ich kann nicht mehr stehen, nicht mehr fühlen, nicht mehr atmen. ich spüre leere, sehnsucht. doch sind das gefühle? oder suche ich nur nach gründen? der kopf so voll und das herz so leer.

Saturday, June 16

heute abiball. aleko wird da sein. ich geh' kotzen (Y)
ein unglaublich tiefsinniger post. danke für eure aufmerksamkeit.

die katastrophe im abendkleid, 
komm' mir nicht zu nahe, denn du kommst nicht weit.
der schampus spritzt, der scheitel sitzt,
doch aus den augen blitzt verlegenheit.
verschluck' die angst vor'm morgengrauen, 
es gibt nichts zu kauen, nichts zu verdauen. 

doch du gibst dich ahnungslos, 
belügst dich erbarmungslos, 
deine augen werden groß, 
denn lügen haben schöne beine.

Friday, June 15

wir sind auf der zeugnisvergabe meiner schwester. abi, dies das. es zieht sich ewig, viele reden, ehrungen. "als wir 1942 unser abi gemacht haben, 2 jahre früher als normal wegen des krieges, wurden wir sofort an die front geschickt. 1945 kam es dann zum frieden. sorgt dafür, dass es dabei bleibt." bewegend. danach sekt, glückwünsche, noch mehr sekt, noch mehr glückwünsche. meine schwester hat das beste abi der schule. alle stehen schließlich im foyer. alle gratulieren ihr, gratulieren meinen eltern, meine schwester bekommt 2.000 euro geschenkt von einem in new york unterrichtenden professor für germanistik. ich stehe doof rum, bin underdressed, bin ungeschminkt. rede mit ein paar leuten, die ich kenne. marcel will morgen abend auf dem abi ball mit mir tanzen. fühle mich furchtbar. alle sind unglaublich begeistert. "du musst wohl die schwester sein?", lächeln und nicken. "wir sind so stolz auf saskia." gefühlte 4575445 mal. auf mich ist nie jemand stolz, verdammt nochmal nie. ich halte die tränen zurück und fange an, mit marcel aufzuräumen und zeug zu irgendwelche autos zu tragen. nie ist jemand stolz auf mich. ich werde nie gut oder gut genug sein. mein mathelehrer fragt mich heute bei dir notenbesprechung, wie es mir geht. "geht.", antworte ich. er nickt verständnisvoll. er sagt, er wird mit meinen eltern reden, um ihnen klar zu machen, dass das problem in mathe nicht grundsätzlich an mir liegt, nicht an faulheit oder sonstiges, sondern, dass ich mathe einfach nicht beherrsche. dann erzählt er mir, dass er früher, im gegensatz zu mir, grottig in sprachen war und dass man nicht überall gut sein kann. doch, kann man. doch ich werd's nie sein.

Thursday, June 14


i don't sleep at night, i just lay and think
about if everything went just how i've planned
and how nothing is going how i've planned.

and i don't know what to think
about the life i've made for myself,
or have i created my own hell?
did i set myself up to fail?
tried to take care of everyone else,
neglected taking care of myself.
how can i take care of anyone else?
the one thing i wanted most
was lost because of my own.

nein, ich will nicht reden und auch nichts erklären. ich zwäng' mir ein lachen auf und damit soll's gut sein.
ich soll lächeln? mein leben ist ein verficktes chaos und ich bin auch eins, also hört auf.

Wednesday, June 13

er brüllt rum, knallt türen, schreit meine mutter an, reißt die türklinke meiner schwester ab, sagt meiner mutter, sie soll ausziehen, sagt, sie soll das maul halten, sie wäre verlogen. schmeißt mit dingen. er sagt, er nimmt seine sachen, er wird nichts mehr tun, "sieh' zu, wo du die kohle herkriegst." er brüllt, er schreit, er wirft mit sachen. "zieh' du doch aus! DU machst hier alles kaputt!", schreie ich ihn durch den flur an. er beleidigt mich. er geht. "UND DU WILLST MIR JETZT NOCH SAGEN, DU WILLST MIT DIESEM MANN ZUSAMMEN BLEIBEN?!", schreie ich meine mutter an. "wir brauchen ihn nicht und sein geld erst recht nicht. ohne das alles wären wir 10 mal glücklicher. was muss noch alles passieren?!", schreie ich weiter. ich soll sie jetzt in ruhe lassen. ich habe angst, ich zittere. ich kann nicht mehr atmen. bitte, helft mir. bitte.

http://www.youtube.com/watch?v=Ho9L2J2RIy8

Tuesday, June 12

ok, aleko. ihr seid zusammen. du liebst sie (denke ich mal). ich hab' euch zusammen gesehen. du bist/warst ein netter kerl. sie ist auf deiner schule. ok, alles legitim. du hast mich sitzen lassen, mich ersetzt, mich verletzt. ok. aber bitte, IST DAS DEIN ERNST? hast du die schonmal angeguckt? wegen DER lässt du mich hängen? ohja, ich klinge mega oberflächlich. doch ich fühle mich echt beleidigt. sie ist klein, pummelig, trägt nerdbrille und eins von den coolen pseudo band-shirts von h&m von the beatles, what else. und DAS ist dein ernst? oh gott. ich glaub' ich muss kotzen. ok, ich kenn' sie nicht & das ist alles relativ, aber.. nein man.
du hast weder gewissen, noch geschmack.

ich weiß nichts. nur, dass ich zerbrochen bin und die teile splittern. und dass ich nicht so fühlen sollte. genau genommen ist das schon eine ganze menge wissen, doch es bringt mich nicht weiter.


in die dunklen kammern meines kopfes lass' ich niemand' rein.

Monday, June 11

man sollte sich an niemanden binden, denn früher oder später wird man jeden verlieren. jeder gibt tolle versprechungen, doch niemand hält sie je. du warst nicht da, als es darauf ankam und das werde ich dir nie verzeihen. du warst zu sehr mit dir beschäftigt. mal wieder. du hast nichts verstanden. keine signale, keine hilferufe, nichts. selbst, als du meinen arm gesehen hast, an diesem fucking heißen tag neulich, als wir zusammen im bus saßen, weißt du das noch? du hast nichts getan, nichts gesagt. und eigentlich fand ich's gut, denn wir reden doch schon lange nicht mehr. falls du dich überhaupt mal auf was anderes konzentrieren kannst als auf dich, dein leben oder deinen freund. und wenn wir reden, dann über das, was dich gerade bedrückt. immer nehmen, nie geben. nenn' mich nicht beste freundin. nicht mehr. es gab zeiten, da hätte ich alles für dich gegeben und getan, ohja. und auch als vor 3 monaten dein typ schluss gemacht hat, bin ich auf's rad gestiegen und zu dir gerast, um für dich da zu sein. "und wegen dem idioten habe ich dich vernachlässigt. lass' uns dies und das machen." ja und dann hattest du deinen neuen kerl und ich war abgeschrieben, natürlich. wofür habe ich mir ewig den arsch aufgerissen, hm? dafür, dass du mich jetzt so behandelst? dass du nicht mal richtig zuhörst, wenn ich was erzähle? dafür, dass ich von julia höre, dass du keinen bock auf mich hast? ich bin's nicht wert, ich weiß. alle freunde, die ich bis jetzt so sehr geliebt habe, sind gegangen. meine beste freundin, mein bester freund. ich bin furchtbar, doch dabei versuche ich immer nur, es allen recht zu machen. ich hätte so viel mehr gebraucht, sarah. doch unser ende kam langsam, schleichend. was mich mehr bewegt bist du, aleko. ja, du. du, mein ehemaliger bester freund. du, der junge, in den ich mein ganzes vertrauen gesetzt hatte. du, der mich hat hängen lassen. ja, du warst früher da, wenn ich dich brauchte. du hast mich getröstet, wenn ich geweint habe und mich zum lachen gebracht. du wusstest, wie viel du mir bedeutest. und du wusstest, wie es mir geht, was bei mir abgeht. du hast mich geliebt, wir hatten viele turbulenzen, doch wir haben doch immer alles hinbekommen. doch du lässt mich einfach zurück. ich hasse mich. kann ich nicht einfach gut genug sein? samstag wirst du da sein, auf dem abiball meiner schwester. ich will das alles nicht. ich muss so tun, als wäre es mir egal. ich habe ein ziemlich wunderschönes kleid, ich will perfekt aussehen, ich will, dass du staunst. doch wahrscheinlich schleppst du deine tussi mit. doch vielleicht schließe ich mich auch einfach im klo ein und heule. ich fühle mich schrecklich. ich krieg' 3 verschissene vieren im zeugnis. ich will garnicht wissen, was ich mir von meinem vater anhören darf. ich bin seit 2 monaten schnittfrei und weiß nicht, wie lange ich es noch aushalte. ich weiß nicht, wie lang ich mir selbst standhalte. vertraue niemandem. nicht mal dir selbst.


Sunday, June 10

i've said it once, i've said it twice,
i've said it a thousand fucking times.
that i'm okay, that i'm fine, that it's all just in my mind.
but this has got the best of me and i can't seem to sleep,
it's not 'cause you are not with me, it's 'cause you never leave.
every secound,
every minute,
every hour,
every day,
it never ends.



Saturday, June 9

http://www.youtube.com/watch?v=PRi1Zczn6Q4

dreht mal aaaaaauf, es ist samstag, zeit zum scheiße starten.
macht heute gute erinnerungen, dann habt ihr für immer was davon.

Friday, June 8

was nützt es mir, in den startlöchern zu stehen, wenn ich garnicht weiß, wo das ziel ist?
was nützt es, auf der rechten bahn zu bleiben, wenn der langstreckensprint kein spiel ist?
wie soll ich jemals all die hürden nehmen in diesen viel zu großen schuhen?
warum fühl' ich mich kleiner als mein spiegelbild? und was kann man dagegen tun?
wenn der weg, den man geht, nur ein kreis ist,
wenn selbst der brei, um den man schleicht, nicht mehr heiß ist.
mach' dich aus dem staub, mach' dich aus dem staub, der dich erstickt.

Thursday, June 7

du steigst in den bus ein und ich fluche nur leise vor mich hin, weil ich aussehe wie ein mongo. ungeschminkt, haare nicht gemacht, übernächtigt. wir haben seit ewigkeiten nicht geredet, neulich kurz geschrieben. 'vielleicht sieht man sich ja mal', hattest du geschrieben. und jetzt sehen wir uns wirklich. mein herz rast ein wenig, als du dich zu mir in den 4er setzt. du bist so hübsch geworden, hast die haare kurz, riechst so gut. hätte ich den scheiß anderen bus nicht verpasst, müsstest du mich jetzt nicht im penner style sehen. ich würde gerne im erdboden versinken. wie überrascht du geschaut hast, als du mich gesehen hast. haha, nennt man den mist schicksal? wir reden kurz, woher ich komme, wohin du willst, ich weise dich darauf hin, dass feiertag ist und es eigentlich sinnlos ist, in die stadt zu fahren. natürlich hattest du es verpeilt, typisch. ich telefoniere kurz über dein handy, da meins nach weiteren absichtlichen berührungen mit dem boden endgültig im arsch ist. noch immer bringst du mich mit deiner art zum lachen. dann hören wir musik, jeder für sich. du steigst aus und wir verabschieden uns. krasser scheiß. mir geht es nicht mal schlecht. sonst war es immer so, wenn wir uns gesehen haben. ich fühle mich vielleicht etwas schummrig, ein bisschen melancholisch, aber nicht schlecht. vielleicht bin ich nach 2 jahren nun endlich mal über dich hinweg. wir können wieder wie ganz normale menschen miteinander umgehen. ich vermisse dich, sehr sogar. doch daran habe ich mich gewöhnt. und ich werde wahrscheinlich immer dieses eine besondere gefühl für dich haben. und jetzt höre ich auf zu tippen, sonst fang' ich an zu heulen.

Tuesday, June 5

ich bin todtraurig, todunglücklich. das kann doch alles nicht sein. das kann's doch nicht sein. das kann doch nicht alles sein? ich kann einfach nicht mehr. ich mag einfach nicht mehr. wofür stark sein, hoffen, wenn eh alles wieder den bach runtergehen wird? immer alles nehmen, runterschlucken. und weiterlächeln.
doch morgen werde ich feiern, komme was wolle. alles vergessen, frei sein. glücklich sein. wenigstens für einen abend. bitte. ich schmeiß' mein scheiß handy an die wand, es zerspringt in teile. schnauze voll.

Monday, June 4

LEVEL UP! ich lieg' im bett und feier mich selbst- happy birthday to meeeeeee.

ja, ich weiß. ich werde nie an sie rankommen. an ihre 15 punkte überall, an ihr abi. klar, es dreht sich nicht alles nur um sie. doch meine guten noten sind eben nur mittelmäßig, kann man nichts machen.
"unser wunderkind." mhm. sekt? nein danke. ja, ich bin ein egoistisches scheißkind.
aber das wusste ich auch schon vorher.

Sunday, June 3

heaven, help me. i need to make it right.
morgen letzte klausur, dienstag 16, mittwoch fettfettfetteste just white party, donnerstag & freitag frei.
you think i like it? i think i love it.

http://www.youtube.com/watch?v=Y86kyUmvOpY

Friday, June 1


"ich bin so aufgeregt grad. ich will raus, was machen.. hast du das auch?" - "ne." - "aber du sagst, das wäre normal."- "ist es ja auch. ich hab's manchmal. aber ich bin ja auch verbittert."- "du bist nicht verbittert."- "wie nennt man das sonst?"- "einsam." das finde ich jetzt ja fast noch schlimmer.

mama, ich will dich nicht mehr traurig sehen, nicht mehr mit müden augen. ich will nicht mehr hören, wie mein vater dich fertig macht, dir jeden fehler jeden tag vorhält, während er seine immer außer acht lässt. seit ich denken kann, geht es schon so. ich kann es nicht mehr ertragen. mama, ich liebe dich zu sehr, als dass ich dich traurig sehen kann. ich will dich lächelnd, fröhlich, strahlend sehen. wie du es verdient hast. ich heule mir jeden tag die augen aus wegen dem ganzen scheiß. ich weiß, ich habe dich enttäuscht damals, als ich dir von der sucht erzählt habe. und ich will dich nicht nochmal enttäuschen. ich will dir zeigen, wie sehr ich dich liebe. doch ich kann es nicht. ich kann keine gefühle, keine liebe mehr zeigen. ich bin kalt wie ein eisblock. ich will mich so gerne schneiden, doch ich darf es nicht. irgendwie muss ich ohne durchkommen. ich versuche an mir zu arbeiten, denn ich weiß, dass emotionen nichts schlimmes sind. doch bis jetzt habe ich nicht wirklich viel erreicht. ich habe angst um dich. ich habe angst, dass du noch mehr kaputt gehst. oder dass du stirbst, vielleicht bei einem autounfall. plötzlich. und du nie wissen wirst, wie viel du mir bedeutest. wie sehr ich zu dir und deiner stärke aufschaue. wie sehr ich dich liebe. ich kann die tränen nicht mehr runterschlucken und kein wort verlässt mehr meinen mund. es tut mir leid. alles tut mir leid.


i haven't lost anything except my mind,
trying to take off my head sometimes, 'cause i can't escape the memories