Wednesday, May 30

unter tränen eingeschlafen, unter tränen aufgewacht. morgen schreib' ich englisch, freitag physik, montag latein. ICH HABE KEINEN BOCK. wenn die noten am 6. juni eingetragen sind, mache ich nichts mehr. ich hab' wieder angefangen, an meinen nägeln zu kauen, abfuck. die musik auf meinem ipod kotzt mich an, ich kotze mich an. mein subwoofer kotzt den bass aus, meine boxen den rest. zum kotzen. einziges positive: ich schreibe schon zum wiederholten mal mit dem typen von freitag abend, der mir gefallen hat. uiuiui.


Tuesday, May 29

http://www.youtube.com/watch?v=AVxlIPBCmjk

nicht zu alten dingen greifen ist schwer, wenn sie fast schon gewohnheit waren. wenn sie das waren, was dich gerettet hat. noch schwerer ist es, sich sagen zu müssen, dass man sie nicht mehr braucht. doch am schwersten fällt es, zu akzeptieren, dass man sie nie wieder brauchen darf.

Monday, May 28

Sunday, May 27

aaaach du scheiße, leute. mir ist gerade aufgefallen, dass ich mich seit dem 9.4. nicht mehr geschnitten habe. ich hatte mit dem scheiß nicht angefangen, weil ich getriggert wurde. das erste mal mit 13, um es mal gemacht zu haben. dann vor gut einem jahr, als alles anfing, war ich nicht zwischen den ganzen blogs unterwegs und auf tumblr noch nie. ich war nicht auf der suche nach aufmerksamkeit, denn als erstes mussten mein innen- und oberschenkel herhalten- stellen, die eigentlich nie jemand zu gesicht bekommt. ich habe mir nie irgendwas anmerken lassen, selbst als ich plötzlich eines morgens in der schule einen fetten blutfleck auf meinem longshirt hatte, bin ich auf's klo gerannt, hab' ihn ausgewaschen und den ganzen tag vor anderen über meine angebliche dummheit gelacht, mir den kaffee überzuschütten. dabei war es keine absicht. keine richtige. mein damaliger freund meinte, wenn er nochmal sieht, dass ich es mache, macht er schluss. wir haben uns getrennt. ihr könnt euch denken was kommt. ich kam abgefuckt heim, es lief nichts gut. ich dachte mir mehr aus unernst, vielleicht haben wir irgendwo klingen. und ich habe tatsächlich welche gefunden. und so ging es los. als irgendwann mein arm herhalten musste, wusste ich, dass es natürlich irgendwann jemand sehen wird. doch am arm war's leichter. und vielleicht wollte ich ab dem zeitpunkt auch, dass es jemand merkt, weil ich am abgrund war. ich wollte, dass sie sich sorgen machen, doch wenn sie es dann getan haben, wollte ich es nicht. ich wollte nicht darüber reden, konnte, wollte es nicht erklären. doch ich kam nicht davon weg, ich brauchte es. selbst, wenn ich nicht traurig war, hatte ich das bedürfnis mich zu schneiden. und ich habe keinen grund gesehen, es nicht zu tun. wieso? ich weiß es nicht. wie konnte ich so leichtfertig mit meinem körper umgehen? doch jedes mal tat es so gut, die klinge in's fleisch schneiden zu spüren und das blut zu sehen, die wunden. ich habe nichtmal geweint währenddessen, ich habe gelächelt, weil ich mich wieder hatte, weil das gefühl von taub- und benommenheit wieder fort war. danach konnte ich einschlafen. ich wollte sterben, dachte darüber nach wie. hatte die klinge an meinen adern, habe gezittert vor angst. nie hätte ich gedacht, dass ich so in diese scheiße reinrutschen würde. immer habe ich es runtergespielt. doch jetzt weiß ich, was für eine macht es hat. es hat mich übermannt. ich bin weggelaufen, doch es hat mich wieder eingeholt. bis mein kopf gesagt hat, es wäre gut, es würde helfen. bis mein kopf gesagt hat, dass ich es brauche. sogar als ich auf der couch von dieser psychologin saß, wusste ich nicht, wieso ich da bin und hab' mir gesagt, ich hätte alles noch unter kontrolle. einige wochen später habe ich so tief geschnitten wie noch nie und bin weinend zusammengebrochen und dann hat es klick gemacht. dann habe ich gemerkt, dass ich nicht so leben will. dass ich nicht abhängig sein will. und dann habe ich all meinen verfickten scheiß mut zusammen genommen und habe es meiner mutter erzählt und ihr versprochen, es nie wieder zu tun. das war der 9.4.2012. das wetter wurde wärmer und ich wusste, irgendwann werden es alle sehen. und als ich dann seit gut 'nem halben jahr mal wieder sport ohne jacke gemacht habe, habe ich mich so geschämt, wäre am liebsten im erdboden versunken. wie sie geguckt haben. es ist, als hätte man ein outfit an, das einem total peinlich ist. und du weißt, du wirst für immer damit rumlaufen. eine langjährige, gute freundin von mir hat geweint, als sie die narben gesehen hat. und jetzt lieben wir uns noch mehr als vorher. es war krass, es war alles surreal. als ich mich traute, in kurzen ärmeln rumzulaufen, hatte ich das gefühl, jemand völlig anderes zu sein. mehr ich. ihr glaubt nicht, wie ich mich gefreut habe, endlich meinen lieblings cardigan mit den kurzen ärmeln wieder anziehen zu können. ich habe mich plötzlich unbesiegbar gefühlt. und ich weiß, ich bin es. egal, wie oft es schwache momente gibt, egal, wie oft ich dumme blicke und kommentare ernte- ich bin nicht zu brechen, nicht unterzukriegen. ich bitte jeden, JEDEN, der diesen post bis hier her gelesen hat, nie damit anzufangen, selbstzerstörung (egal welche art) als hilfe anzusehen. zerstört euch nicht, auch wenn ihr das gefühl habt, nichts anderes hilft mehr. macht euch nicht abhängig von etwas, das euch halb umbringt. bitte. an alle, die in so etwas drin sind, die es durchgestanden haben oder die auch nur darüber nachdenken, es zu tun: ihr braucht es nicht. ich werdet es ohne schaffen. ihr seid wunderschöne menschen, habt wunderschöne herzen. bitte, bitte- gebt euch niemals auf. niemals. es ist leicht gesagt, ich weiß, doch habt niemals das gefühl, dass es das einzige wäre, das hilft. es stimmt nicht. hört nicht auf dagegen anzukämpfen, hört nicht auf um euch zu kämpfen. ihr fühlt euch vielleicht wertlos, hässlich, unbrauchbar, zu dick, zu unperfekt, wie ein versager- doch ihr seid es nicht. ihr seid wundervoll und ihr seid auf dieser welt um zu leben. immer, wenn ihr denkt, dass ihr nicht mehr leben wollt, denkt daran, dass es menschen gibt, die dafür kämpfen wollen, dass ihr es nicht tut. ihr seid nicht allein. ihr seid stark, ihr seid nicht aufzuhalten. verliert eure hoffnung nicht, JEDER kann es schaffen. jeder kann den kampf gewinnen. macht es nicht schlimmer, indem ihr schweigt. redet darüber oder schreibt jemandem, was in euch los ist. kontaktiert mich, wenn ihr wollt, ich habe immer ein offenes ohr. ihr werdet merken, ihr seid nicht wertlos, denn es gibt menschen, denen etwas an euch liegt und die euch helfen wollen. bleibt nicht stumm. ich bin jetzt gut 1 1/2 monate schnittfrei, das ist keine ewig lange zeit, ich weiß. doch es ist ein riesiger schritt für mich und ein rieser schlachtzug gegen die sucht, in einem kampf, den ich gewinnen werde. und wisst ihr was? die letzten 1 1/2 monate waren verdammt nochmal die besten seit einer verfickten ewigkeit.

wieso? deshalb: http://www.youtube.com/watch?v=tpqYPQdpDNw anschauen, verstehen, verinnerlichen
http://www.youtube.com/watch?v=Ouj-xHhqbVw
"deine beine.. da musst du aber auch noch 'en bisschen was machen." "deine haare sind so strohig, was'n los?" "willst du schlechte laune verbreiten oder was?" ich habe das gefühl, ich bin absolut lebensunfähig. you think you got so far but you made it nowhere.

Saturday, May 26

http://www.youtube.com/watch?v=CwZ_bmNbdAw&feature=related

tag wird zu nacht und wieder zu tag. der alkohol fließt, die luft ist verraucht. wie viel uhr isses? für 'nen kurzen moment werden alle probleme mit dem rauch ausgeblasen. keine wolke am himmel, die sterne sind klar, philosophieren über den großen wagen. unsere blicke treffen sich und ich find' dich echt nice. wir haben das gefühl die welt gehört uns. irgendwo im feld, hinter uns wald, etwas weiter weg die autobahn. die musik dröhnt und das leben bebt. wir brauchen keinen schlaf, wir brauchen nichts als diesen moment, diesen abend. gedanken werden beiseite geschoben obwohl ich weiß, dass alles wieder auf mich zurückkommt. nicht heute abend. ich hab' hummeln im arsch, ich muss was machen. lets go.


Thursday, May 24

ein ♥ für rechtschreibfehler. aber so schaut's aus.


es ist donnerstag, ich bin krank. doch morgen abend wird gezeltet. endlich freitag. riesen wiese. dürfen wir da feiern? keine ahnung, ist auch egal. 15 leute, alkohol, gutes wetter. best, best, best.

http://www.youtube.com/watch?v=9M5SUFbWV6s

Wednesday, May 23


"du bist so schmal geworden und deine beine waren auch schonmal dicker." hahaha, krasser shit ♥

ich will alles verändern, ich will alles zerstören. ich will alles in flammen aufgehen sehen, um mir dann meine hände und mein herz daran zu wärmen. kopfschüttelnd stehe ich vor meinem leben, als wäre es vor mir greifbar ausgebreitet. kopfschüttelnd stehe ich vor dem monster, das ich ihm spiegel sehe. oberflächlich betrachtet geht's mir scheiße, tiefgründig betrachtet geht's mir beschissener. ich zwänge mir das lachen auf, zwinge mich zu reden, ermahne mich immer wieder, damit ja niemand fragt, was los ist. was sollte ich sagen? ich komme auf mein zuhause nicht klar. ich will weg mit mama und meiner schwester. doch es wird sich nie was ändern. wenn ich darüber nachdenke, wie lange es noch so gehen wird, wird mir schwindelig.
cut my life into pieces, this is my last resort.

Tuesday, May 22

mein leben ist mir peinlich.
ich hasse meine narben. vor einiger zeit dachte ich für einen kurzen moment, sie würden mich in irgendeiner weise zu was besonderem machen, einer art unikat. ja, ist klar. nicht. inzwischen kann ich zwar ohne lange ärmel durch die stadt laufen oder in der klasse sitzen, doch ich spüre, sehe ihre blicke. "eey, du hast dich geritzt." ich kenn' dich nicht, aber du gehörst geschlagen, fuckface. ich habe das gefühl, es schreckt die leute ab. vorallem jungs. manche fangen an zu flüstern, zeigen ach so unauffällig drauf. erst heute wieder meinte ich nur: "geht's noch auffälliger?" ich finde es unverschämt, so zu glotzen. meinetwegen können sie reden, mir egal, doch vielleicht nicht so, dass ich es mitkriege. ich fühl' mich wie'n alien, wie shrek- grün, hässlich. doch ich will den sommer genießen, irgendwie. und ich werde auch in's freibad gehen, an den see und werde mich dort im bikini hinlegen, egal, wie groß meine scheu vor mir selbst ist. doch es ist unter meiner haut, es kribbelt, es macht mich wahnsinnig. einige sind verblasst, andere nicht. groß und rosa pragen sie da, als würden sie nur darauf warten, dass jemand sie anglotzt. ohja, narben haben 'en eigenleben, ist klaaaaar, nevenka. mein innenschenkel nervt mich am meisten. "denk' doch mal daran, wie hässlich das macht.", hatte mama damals gesagt. doch darüber habe ich nicht nachgedacht. doch es ist unsexy, unschön und absolut hässlich. und mein oberschenkel auch. es ist verkorkst. es ist paradox. ich habe nach schönheit gestrebt und mich gleichzeitig so unendlich hässlich gemacht. mama hat mir 'ne salbe mitgebracht, sie wirkt ganz okay. ich wünschte, ich könnte alles webzaubern. ich wünschte, ich könnte meine vergangenheit auslöschen. ich komm' auf mich nicht klar, doch erst heute in der schule "man muss lernen, sich selbst zu akzeptieren, nur so kann man glücklich werden."- bin voll dabei.


Monday, May 21

ich hasse es hier. 'zuhause'- da, wo man sich wohlfühlt, haha. schwachsinn. zuhause ist, wo man festsitzt, bis man ausziehen kann. ich hasse dich, vater. und ich habe keine furcht mehr, diese worte in den mund zu nehmen. morgen schreib' ich deutsch. ich werds verkacken, so wie ich alles verkacke. abfuck abfuck abfuck abfuck. ich halt's hier nicht mehr aus.


don't try to tell me you were right when all i know is everything you said was a lie.
and i can't breathe 'cause i don't feel the same as i did when i first heard your name
and i've got no reason left to stay and i'm sorry,
i hope this song is the elevator music on your way to hell.

woooooooow, ich kann songtexte posten, krasser shit. ich bin ja so kreativ.

Sunday, May 20

trouble is her only friend and he's back again, makes her body older than it really is. 
she says it's high time she went away, no one's got much to say in this town. 
trouble is the only way is down. down, down.
http://www.youtube.com/watch?v=OHZg7WkkvYQ

Friday, May 18

"ist das seine freundin?", frage ich deine schwester völlig verstört. "jaa, ich hab' die gestern kennengelernt.. ", gibt sie leicht betrunken zurück. ein schlag in den bauch hätte weniger weh getan. deshalb hast du dich nicht mehr gemeldet. weil du mich nicht mehr liebst. was gut ist, es wurde zeit. doch an der freundschaft lag dir anscheinend nichts. ein paar mal laufe ich noch an dir vorbei, wir schauen uns an, doch sind wie fremde. ich hole mir nachschub, mir egal, was wird. der alkohol füllt meinen körper, ich verliere langsam die kontrolle und es ist mir alles egal. später kommt mein ex freund an, große liebe, dies das. wir reden immer nur, wenn wir was getrunken haben. hey, wie gehts, an den rest erinnere ich mich nicht. den ganzen rückweg heule ich rotz und wasser.
ich mach' die augen zu und alles dreht sich,
ich mach' die augen auf und ich vermiss' dich.

Thursday, May 17

YIPPIE YIPPIE YEAH, YIPPIE YEAH,  KRAWALL UND REMMIDEMMI

Wednesday, May 16

"lasst mal pumpen gehen.", meint er. ich steh' im fitnessstudio mit den jungs. "neee, nicht pumpen.", nörgle ich, "das kann ich doch garnicht." er legt mir die hände auf die schultern: "doch, du kommst mit." wir gehen die treppe hoch. "rechts lang.", meint er. "nee man, links.", geb ich zurück. er lacht kurz und sagt: "stimmt, du hast recht. links lang." und legt den arm um meine schulter.
und ich denke: häääää? was zur hölle soll das jetzt wieder, hm? hör' mal auf, einen auf hot and cold zu machen. in der schule schenkst du mir nicht mehr als 20% deiner aufmerksamkeit und dann plötzlich bist du mir wieder so nahe. was willst du? mit mir spielen? ich steh' auf dich. haha, traurig aber wahr. ich habe mir dich aus dem kopf geschlagen und jetzt bringst du mich wieder durcheinander.
und ich habe keine ahnung, was ich tun soll.
-

http://www.youtube.com/watch?v=pYCEGd8DmRA

morgen werd' ich wieder mit allem konfrontiert, was ich so sehr versucht habe, zu verdrängen. ich werde betrunken ohne ende sein und hoffen, dass ich nicht wieder anfangen muss zu heulen. aber ich hab' langes wochenende, 20°+, morgen ist apfelweinfest und freitag bis sonntag hab' ich sturmfrei-
i mean, how much better can it get?


Tuesday, May 15

meine schwester hat in allen 3 schriftlichen abitur prüfungen 15 punkte. wieso kann ich mich nicht einfach für sie freuen? ich werde immer die schlechtere von uns beiden bleiben, nie werd' ich da rankommen.


Monday, May 14

when it's good, then it's good, 
it's all good 'til it goes bad,
until you try to find the you that you once had.

http://www.youtube.com/watch?v=Ecw5krpQkQU

ich sitze mit mama, schwester, einer freundin von uns und ihrer älteren tochter in unserer küche. wir reden über papa. die freundin kennt ihn seit er 15 ist, doch sie ist geschockt, was wir so erzählen, wie er mit mama umgeht, wie es bei uns zuhause ist. sie sagt ihre meinung. gerade raus. immer. sie lässt nichts mit sich machen. abgesehen davon, ist sie frisch getrennt. sie beugt sich zu meiner mama: "manuela, jetzt frage ich dich ganz ehrlich im angesicht deiner töchter: liebst du deinen mann noch?" es wird still. "ja, würde ich schon sagen.." "das würde will ich hier nicht hören.", unterbricht die freundin sie, "ja oder nein?". "jooa.." gibt meine mutter zurück. bin ich die einzige die findet, dass das nicht überzeugend klang?, frage ich mich. oh bitte, bitte, bitte- trennt euch doch einfach! ich weiß, du hängst an ihm, mama. aber sieh' was er tut. "das mit dem alkohol ist besser geworden. früher war er ja manchmal fast jeden abend betrunken. und wenn er dann manchmal ausgerastet ist.." ich erinnere mich noch zu gut. ich saß heulend im bett, meine schwester hat geschrien, dass er aufhören soll. papa hat geschrien. mehr als geschrien. gebrüllt, beleidigt. mama schrie, meine schwester solle die polizei holen. irgendwann war ich an seinem pc und habe auf zuletzt besuchte seiten, oder sowas, die seite der anonymen alkoholiker gefunden. natürlich habe ich damals noch nichts gecheckt. oh bitte, ich kann mit ihm nicht leben. ich würde auf alles verzichten, mir egal, wie wenig geld wir dann haben, meinetwegen gehe ich neben der schule noch arbeiten, doch bitte trennt euch. doch es wird nie passieren, mama. oh, make this stop.


Sunday, May 13

ich habe tränen in den augen, weil einerseits alles so abgefuckt ist und andereseits das leben so wundervoll sein kann. doch was sind wir? 3 mädchen in meiner klasse mit essstörung, alter: 16 und 18. 4 mit narben, alter: 15 und 16. eine ehemalige gute freundin hat sich fast zu tode gekotzt, gehungert, geschnitten, ihr körper ist ein schlachtfeld, alter: 17. eine weitere aus meinem jahrgang, alter: 16. selbstmordversuch. ich schnipse mit dem haargummi an meinem arm rum, um nicht wieder in alte muster zu fallen. es ist alles abgefuckt, wir sind doch alle krank. erschießen sollte man uns alle.


Saturday, May 12

es ist morgens, 5 uhr. ich häng' am pc. die vögel twittern, die sonne geht langsam auf und ich habe nicht geschlafen. ich mach's fenster auf, die luft ist klar. die welt lebt, während die welt schläft. amen.



Thursday, May 10

ich geh' nicht mehr zum psychologen. ich kriege das auf eigene faust hin. ich soll mich wieder dort melden, wenn ich denke, ich brauche wieder unterstützung. aber ich schaff' das. alles wird besser, alles wird gut.
when life gives you lemons, take them. free shit is cool.


Wednesday, May 9

ich hasse meinen körper. ich hasse hasse hasse ihn. er ist zum kotzen, er ist widerlich. ich hasse meine figur, egal, wie viele sagen sie wäre gut, ist sie nicht, verdammt. und nein, ihr wärt nicht froh, so 'ne figur zu haben, also hört auf zu lügen. ich hasse meine beine, sie sind widerlich. ich habe keine titten und mein gesicht ist kantig, meine haare zum kotzen. ich will garnicht an den sommer und die bikini zeit denken. narben, meine beine schwabbeln. ich hasse mich, ich ekel mich. abfuck.

i need a purpose and i need a reason
i need to know that there is trophy and meaning
to all that we lose and all we fight for
to all our loves and our wars
keep breathing
keep living
keep searching
keep pushing on
keep bleeding
keep healing
keep fading
keep shining on
this is for the hearts still beating

Tuesday, May 8



ja und jetzt? freitag gibst du mir alle zeichen. ich bin nicht dumm, ich kann sie lesen. deine berührungen haben mich elektrisiert und du hast es genau gemerkt. dann später ein knappes tschüss und heute gerade mal ein paar wenige blicke. was willst du? mich? deinen spaß? nichts? ich habe mich in etwas verannt, in dich. doch ich lasse mich nicht wieder verletzen. würdest du mich wirklich wollen, wäre da schon längst mehr gekommen. doch du willst mich nicht und das ist okay, dann wäre ich du, würde ich mich wohl auch nicht wollen. verbrenn' dir nicht die hand an der sonne, wenn du nach den sternen greifst.
ich würde jetzt ja gerne was geiles posten, was deep poetisches oder sowas, aber mein gehirn ist gefickt, ich habe heute mathe geschrieben (aber verkackt trifft's eher) und die letzten 2 nächte durchgeheult. so viel zu meinem boring life. jetzt geb ich euch noch dieses gute lied auf den weg und wünsch'(t) euch was.

http://www.youtube.com/watch?v=CaJ3OASh0Yo

Sunday, May 6

ich hoffe, du fühlst dich genauso scheiße wie ich.
ich hoffe, es hat dir weh getan, als ich aus dem bus gestiegen bin, ohne dich eines blickes zu würdigen, obwohl ich aus dem augenwinkel gesehen habe, wie du mich anguckst. ich hoffe, es hat wehtan, als ich dann auf den bürgersteig getreten bin, meinen schirm aufgespannt und dir den rücken zugekehrt habe und schließlich hoch erhobenen kopfes gegangen bin. ich hoffe, es hat dir weh getan, als du mich an der bushalte angeguckt hast, doch mein kopf in die andere richtung gedreht war. 
ohja, ich hoffe, du vermisst mich. ich hoffe, du leidest genauso wie ich. ich hoffe, du träumst nachts von mir, ich hoffe, die erinnerungen quälen dich, ich hoffe, es geht endlich in dein scheiß gehirn rein, dass auch du fehler gemacht hast, nicht nur ich. aber so, wie ich dich kenne, findest du sowieso wieder einen grund, mir die schuld zu geben. die schuld woran? daran, dass wir jetzt fremde sind. von 100 auf 0. du hast dich nicht gekümmert, du hast nicht gekämpft. du hast scheiße gebaut. ohja, du. auch, wenn es für dich unvorstellbar klingt, du hast einen fehler gemacht. und hast nicht mal die eier in der hose, dich zu entschuldigen, obwohl es so eine kleine sache war. stattdessen jetzt seit anfang des jahres funkstille, haha, wie im kindergarten hier. ich hätte dich so gebraucht, so sehr. doch für mich gibt es immernoch einen unterschied zwischen 'sich erwachsen verhalten' und 'hinterherlaufen'. 
dieses mal kriegst du mich nicht. du wirst nicht das fangen, was du vertrieben hast. 

Thursday, May 3


I AM THE OCEAN, I AM THE SEA,
THERE IS A WORLD INSIDE OF ME.
THERE IS A HELL, BELIEVE ME I'VE SEEN IT.
THERE IS A HEAVEN, LET'S KEEP IT A SECRET.

Wednesday, May 2

es ist kein gutes zeichen, dass ich durchgehend an dich denken muss. dass ich abends im bett liege und mich frage, ob du auch an mich denkst. ich fühl' mich wie ein 12 jähriges, verliebtes girly. trotzdem kleb' ich an deinen lippen, häng' ich an deinen wunderschönen augen. my heart skips a beat, wenn unsere blicke sich treffen. du bist wundervoll. intelligent, nett, wir teilen den gleichen humor. dein papa ist letztes jahr gestorben, dein alles. und du bliebst so stark. du bist so stark. du bist bewundernswert. geh' endlich einen schritt mehr auf mich zu, mach', mach', mach'. auf abschlussfahrt hast du den arm um mich gelegt. es war nacht, kalt. wir haben geredet und alles andere war egal. freitag geh' ich einen schritt, ich weiß nur noch nicht wie. ich spüre deine blicke, also komm' nochmal so nah. bitte.


Tuesday, May 1

es kann kein zufall sein, dass sich erster mai auf feierei reimt, proooost

The Young And The Reckless by Silver Medallion


Party Rock Anthem by LMFAO (Vena Cava Remix)