Friday, April 6

ich stehe von meinem überfüllten schreibtisch auf und laufe quer durch's zimmer, hin zu meinem nachtschrank. kurz horche ich auf, ob jemand im flur ist, dann öffne ich die tür des schrankes. alte nintendo ds spiele, alte zettel, kondome. schmunzelnd und etwas amüsiert darüber, was ich so finde, räume ich alles zur seite, dann hole ich mein tagebuch raus. ich schlage es auf, wickel das kleine papierpäckchen auseinander und sie blitzen mich an. 3 silberne klingen. meine, ja, fast schon "freunde", die mir "geholfen" haben. falsche freunde. sie sind schön, fast schon anmutig, wie sie dort in meiner hand liegen und ich mit den fingern über sie streiche. ich merke, wie mich die zweifel einholen und ich weiß, jetzt oder nie. dann doch lieber nie. nein. ich ermahne mich selbst. ich wickel sie zurück in das papier, halte sie in meiner faust. dann schmeiße ich sie in meinen mülleimer, knote den müllsack zusammen und laufe nach unten auf den hof. kalte luft schlägt mir entgegen, während ich zu der großen mülltonne laufe. deckel auf, rein damit.
das war's.

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