Monday, April 9

and i'd rather die than disappoint you.


an den wänden klebt blut, an meinen fingern klebt blut. ich sehe mein eigenes scheiß blut einmal mehr im abfluss verrinnen. ich trete aus der dusche und breche zusammen. mit dem rücken an der wand falle ich nach unten. der verband ist durchdrängt. weinend schaukle ich vor und zurück. ich kann nicht mehr.

"mama, kann ich kurz mit dir reden?" erwartungsvoll, skeptisch, besorgt schaust du mich an. ich will meinen mund öffnen, um zu sprechen, doch es kommt kein ton heraus. stattdessen fange ich an zu weinen. wo ist die gesammelte stärke hin? ich heule kläglich vor mich hin. doch es gibt kein zurück. es gibt nur vor. ich zittere und mir ist übel. ich öffne erneut meinen mund und nun verlassen wörter meine lippen.

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