Monday, April 30

Sunday, April 29


you fall to your knees,
you beg, you plead.
can i be somebody else for all the times i hate myself?
your failures devour your heart,
in every hour you're drowning in your imperfection.

Saturday, April 28

ich schmelze lieber, als in kurzer hose rauszugehen.

Friday, April 27



leute, euch wollte ich wirklich nicht sehen.
ich seh dich an der bushalte, wir sind seit 2 jahren getrennt. bist das, was man die erste große liebe nennt. haben uns lange nicht gesehen, reden schon lange nicht mehr miteinander, denken an dich tu ich oft. du sitzt da, du hast die haare anders. kürzer und zur seite. sieht gut aus. es tut weh, ich fange fast an zu flennen. fast. 
ich sitze im bus, sitze im 4er, 3 plätze frei. du steigst ein. setzt dich nach vorne zu irgendjemand fremden. du, mein ehemaliger bester freund. du, der mir gezeigt hatte, dass nicht alle jungs gleich sind. HAHA, GUTER JOKE. ich sehe den regentropfen an der scheibe zu. ich fange fast an zu flennen. fast. du steigst aus, ziehst deine kapuze auf, gehst. kein blick, nichts. was habe ich auch anderes erwartet? ich fange an zu flennen.
okokokok, scheiß drauf, scheiß drauf, scheiß drauf. hauptsache freitag!

Wednesday, April 25


ich habe nie viel zeit damit verbracht, eine lösung zu finden. ich schätze, ich habe herausgefunden, dass es aus irgendeinem grund weh tut. ich denke, die sache ist, dass ich mich von allem abgeschottet habe. von freunden, familie, meinem eigenen ehrgeiz. davon, spaß zu haben. ich habe mich einfach von allem abgeschottet. selbstzerstörung? ja, wahrscheinlich. aber ich wusste nicht, dass ich die kontrolle darüber hatte und ich bin mir nicht sicher, ob es überhaupt wichtig ist, warum. manchmal passieren dinge und du kannst nichts tun. wenn also jeder mir einen gefallen tun könnte, indem er nicht mit dem finger auf mich zeigt und einfach seinen mund hält. ich brauche niemanden, der meine probleme darlegt. es sind meine. ich brauche keine meinung von denen, die nie ein teil davon waren. ich brauche keine ermahnungen, ich weiß es besser als sie alle. und ja, ich weiß, ich sollte einen anderen weg finden. ich weiß, dass ich einen ersatz finden sollte, aber vergessen hat noch nie wirklich sinn für mich gemacht. ich weiß, ich hätte schon vor ewigkeiten weiterziehen sollen, ich hätte schon längst glücklich sein sollen, aber es war nie so leicht für mich.. oder vielleicht war ich es, die es so schwer gemacht hat. ich weiß, ich habe nur eine handvoll malen versucht, diese sache, die mich foltert, zu unterbinden- es hat mich nirgendwo hingebracht, mit niemandem. keine freundschaft, kein hobby, kein bett eines liebhabers hat geholfen. 
aber zurückblickend habe ich es vielleicht nicht hart genug versucht. 
und es ist meine schuld. vielleicht habe ich es nie wirklich versucht.





Tuesday, April 24

Sunday, April 22


don't cry, we all make mistakes from time to time.
unfortunately, for me, being me was mine


ich bin ein scheiß versager. früher war ich außenseiter, hätte alles getan, um so zu sein, wie die coolen und dennoch hab' ich nichts getan. hatte mir dann irgendwann alles erabeitet. hatte viele wundervolle freunde, war recht gut in der schule, war mit dem wundervollsten jungen zusammen. alles vor 2 jahren. alles ist wieder in sich zusammengebrochen. langsam, schleichend. immer ein stückchen mehr, immer ein stückchen von mir mit. alle sind gegangen, manche hab' ich gehen lassen. meine beste freundin fand andere, mein 'bester freund' hat mir den rücken zugekehrt, als ich ihn gebraucht hätte. ich bin es nicht wert, ich weiß. irgendwann werde ich wohl einfach zu antrengend. es tut mir leid, dass ich ich bin, doch ich versuche doch nur, alles in ordnung zu machen. ich versuche nur, akzeptabel zu sein. doch ich bin ein selbstmitleidiges wrack mit narben am arm, am innenschenkel, am bein. ich darf garnicht an den sommer denken. je mehr die narben verblassen, umso verlorener fühle ich mich. ich habe das gefühl, ich bin nichts mehr, wenn sie gehen. aber ich hab's versprochen. auch mir selbst, oder? ich stehe so kurz wieder davor. oh verdammt.
mach', dass es aufhört.

http://www.youtube.com/watch?v=KerBUHmDv3U
kill the lights,
these children learn from cigarette burns, fast cars, fast women and cheap drinks.
it feels right,
all these asphyxiated, self-medicated; take the white pill, you'll feel alright.

Friday, April 20

i feel so alone on a friday night, can you make it feel like home?
ich wäre so gern anders. ich wäre so gern hübsch. so hübsch, dass jungs staunen, dass mädchen beeindruckt sind. ich wünschte, ich wäre wunderschön. wo ist meine wunderlampe?

Thursday, April 19

lauf', lauf', lauf'. der große plan hängt an 'nem fallschirm und geht nicht auf!


Wednesday, April 18

öffne meinen mund doch wünschte, ich könnte schweigen. alle leben, alle sind glücklich. ich fühl mich tot. ich bin nichts wert, ich weiß. alle anderen sind schöner, ich weiß. alles ist falsch, alles ist nicht genug.
mehr bring' ich nicht zu stande, sorry




Tuesday, April 17


sometimes when i close my eyes i pretend i'm alright but it's never enough.
weitermachen, nicht aufhören, nicht nachlassen, nicht weinen, nicht zurückschauen.
es geht nach vorn, nach vorn.

http://www.youtube.com/watch?v=pxpLxb5jHO0

yeeeeeeeeeeah, sexy


Monday, April 16

this is gonna bring me to my knees. this is gonna break me clean into.
'hell' und 'home' sind sich sehr ähnlich. ich dachte, vielleicht würden sich mama's augen öffnen, wenn ich ihr alles erzähle, wenn ich ausnahmsweise mal aufrichtig ehrlich bin. zu jemandem, der mich liebt. zu mir. ich dachte, vielleicht versteht sie, dass es auch mit an ihm liegt, dass ich so bin. doch nein, natürlich nicht. wie meine psychologin sagte: die augen meiner mutter sind inzwischen verklebt, verschlossen. nachdem sie das sagte, fragte sie mich, ob ich durch das alles gehen will, indem ich versuche zu ändern, als wären nicht genug versuche gescheitert, oder indem ich meinen weg gehe. ohne zu zögern wählte ich letzteres. doch ich schaffe das nicht, ich habe angst, wieder zu fallen. ich bin eine heulsuse, doch ich bin schon längst an der ganzen scheiße hier zerbrochen. ich will endlich wieder glücklich sein. doch was heißt wieder? daddy, ich war nie richtig glücklich. doch so wie ich anderen predige, nicht die hoffnung aufzugeben, predige ich es mir auch. so wie ich anderen sage, es geht immer wieder irgendwann bergauf, sage ich es auch mir.
life is a bitch, so just fuck it.

Sunday, April 15

buchstabier' mal leben. - a,b,f,u,c,k
http://www.youtube.com/watch?v=jt_LuFGsRmM
es ist wie im buchladen: kenn' ich erst alle deine seiten, muss ich wieder zuschlagen.
ich lasse mich nicht länger einsperren, nicht länger herumkommandieren, beeinflussen. jedenfalls nicht von dir. vernichtende worte, die unsere freundschaft einreißen. das ist so melancholisch, ich muss gleich kotzen. haha, wie herzlos ich klinge. doch ich hab' gelernt, mir nicht alles zu herzen zu nehmen. 
uhuh, ich hab' die schnauze voll :) 


Saturday, April 14

ich brauch' inspiration, inspiratiooooon. ich vermiss' dich nicht. nicht mal, wenn ich atme. die musik so laut, der bass bläst mir das halbe trommelfell weg. sag' mir jetzt alles, denn ich bin taub. i need a drink, need a drink. ich will auf tischen tanzen, unter die ich mich trinke. 51 tage left, ohoh. das beste steht noch bevor. montag schule, fuck fuck fuck. but never give up, up, up.
peace and kisses an all die beautiful people da draußen, xx


Tuesday, April 10

is it this air that turns me cold?
this time of year i feel alone.
the wind blows and dries my skin,
these people keep to themselves,
all living in their own hell.
i need to get out of the place i'm in.

take me to a place where i don't know anybody,
leave me alone for now.
i've grown sick of every face that i've known,
this keeps me up at night.

bringt mich hier weg, ich will hier nicht sein. oh bitte, bitte, bitte. erschießt mich, entführt mich, doch bitte, holt mich hier raus. meine bestimmung ist es, zu funktionieren. so, wie sie es wollen. einzustecken und alles runterzuschlucken. meine worte prallen gegen mauern, habt ihr beton im schädel? dieses leben ist nicht lebenswert, dieses leben ist nichts. ich bin's nicht wert, dass ich lebe. mein leben ist ein haufen dreck und ich bin es auch. oh bitte, ich kann nicht mehr.

Monday, April 9

and i'd rather die than disappoint you.


an den wänden klebt blut, an meinen fingern klebt blut. ich sehe mein eigenes scheiß blut einmal mehr im abfluss verrinnen. ich trete aus der dusche und breche zusammen. mit dem rücken an der wand falle ich nach unten. der verband ist durchdrängt. weinend schaukle ich vor und zurück. ich kann nicht mehr.

"mama, kann ich kurz mit dir reden?" erwartungsvoll, skeptisch, besorgt schaust du mich an. ich will meinen mund öffnen, um zu sprechen, doch es kommt kein ton heraus. stattdessen fange ich an zu weinen. wo ist die gesammelte stärke hin? ich heule kläglich vor mich hin. doch es gibt kein zurück. es gibt nur vor. ich zittere und mir ist übel. ich öffne erneut meinen mund und nun verlassen wörter meine lippen.


scheiß auf gute vorsätze, auf eine neue einstellung. ich kann es mir so oft einreden wie ich will, es funktioniert nicht. ich gucke in den spiegel und fang' an zu flennen wie ein kleines kind. ich hasse mich. es ist in mir. unter meiner haut, in meinem kopf, es durchwuchert mich. es muss raus, der hass muss verschwinden. dumm, dass ich meine klingen weggeschmissen habe, haha. schlau, dass ich weiß, wo im haus ich welche finde, HAHA. es ist falsch, alles ist falsch. ich will diese narben nicht sehen, doch ohne sie fehlt mir etwas. was bin ich schon ohne sie? wie bescheuert das klingt, omfg- fast hätte ich gelacht. 

Sunday, April 8

wir wollen spuren hinterlassen. in herzen, auf unserer haut, in der welt. denn wenn wir in vergessenheit geraten, werden sie uns nie hören. schrei' in die welt, was du zu sagen hast. schreib' es auf wände, schreib' es nieder auf papier. sei du und mach' die straßen zu deinem laufsteg, deinen körper und die welt zu deiner leinwand. dein mund ist dein sprachrohr, deine hände die werkzeuge. und wenn sie lachen, wenn sie den kopf schütteln, wenn sie reden, lass' sie und zieh' dein ding durch. denn das ist alles, was uns bleibt.


Saturday, April 7

i feel like shit but at least i feel something.

Friday, April 6

ich stehe von meinem überfüllten schreibtisch auf und laufe quer durch's zimmer, hin zu meinem nachtschrank. kurz horche ich auf, ob jemand im flur ist, dann öffne ich die tür des schrankes. alte nintendo ds spiele, alte zettel, kondome. schmunzelnd und etwas amüsiert darüber, was ich so finde, räume ich alles zur seite, dann hole ich mein tagebuch raus. ich schlage es auf, wickel das kleine papierpäckchen auseinander und sie blitzen mich an. 3 silberne klingen. meine, ja, fast schon "freunde", die mir "geholfen" haben. falsche freunde. sie sind schön, fast schon anmutig, wie sie dort in meiner hand liegen und ich mit den fingern über sie streiche. ich merke, wie mich die zweifel einholen und ich weiß, jetzt oder nie. dann doch lieber nie. nein. ich ermahne mich selbst. ich wickel sie zurück in das papier, halte sie in meiner faust. dann schmeiße ich sie in meinen mülleimer, knote den müllsack zusammen und laufe nach unten auf den hof. kalte luft schlägt mir entgegen, während ich zu der großen mülltonne laufe. deckel auf, rein damit.
das war's.

Thursday, April 5

wir gehen durch's leben und sind gelenkt durch die regeln, die wir vorgehalten bekommen, durch die erwartungen, die wir erfüllen sollen. doch genau genommen sind wir nur gefangene unserer selbst. schluss damit, schluss mit allem, was zurückhält. das lieben, was gut tut und wieder fröhlich werden. ich lebe für mich, nicht nur dafür, andere menschen glücklich zu machen. egal, was sie denken, ob sie lachen, ob sie reden, es ist egal, solange ich ich sein kann. ich werde alles dafür tun, wieder hoch zu kommen. 
und ich werd's schaffen.