Monday, December 31

soo, der letzte post in 2012. ich versuch' jetzt mal nicht melancholisch oder nostalgisch zu werden. das jahr hat mich verändert, mein leben verändert. genau genommen hat es alles auf den kopf gestellt. das ganze jahr war eine achterbahn, ups and downs, doch ich kann jetzt sagen, dass sich alles, die ganze kämpferei, all die versuche, das alles hat sich gelohnt. ich bin seit.. ich weiß es garnicht.. seit 2 monaten glaube ich schnittfrei und das schönste wäre, wenn es das ganze nächste jahr so bleibt. inzwischen habe ich die zuversicht, dass ich das schaffe. ich will und werde alles hinter mir lassen. keine klinge mehr, kein kotzen und kein hungern. daran denken- okay, durchziehen- nein. alles wird schon irgendwie in ordnung kommen, heute abend gebe ich mir aufjedenfall erstmal hart. drink until i pass out haha, man gönnt sich ja sonst nichts (nur nicht). haut rein, partypeopleeeez und macht euch 'nen guten abend!

looooooove ♥

Sunday, December 30

ja ok, silvester planung mal wieder umgeschmissen. sarah und ich wären eben nicht sarah und ich, wenn unsere pläne bestehen bleiben würden. vortrinken, shisha rauchen bei ihr und dann später auf irgendeiner hausparty aufschlagen. wissen nicht mit wem wir da feiern, aber hausparty klingt schließlich immer ganz gut. also doch keine neujahrsparty mit ihm, enttäuscht mich und macht mich traurig. und das fuckt mich ab, denn das schlimme ist nicht, dass er es ist, sondern das schlimme ist, dass ich ihn vermisse. wir haben 'ne offene beziehung, ne freundschaft + oder wie auch immer man es nennen mag und angeblich entwickeln sich daraus immer gefühle, doch davor habe ich so panische angst, dass mich die sehnsucht nach ihm, die ich habe, obwohl ich erst am freitag bei ihm gepennt habe, wirklich erschreckt. denke viel zu viel an ihn. wenn ich neben ihm aufwache und er mir die stirn küsst, die nasenspitze, die wangen und schließlich meinen mund. wir wissen beide, dass das zwischen uns mehr ist. mehr als freundschaft und sex. doch wir reden nie darüber und warum sollten wir auch? gefühle eingestehen bedeutet nie was gutes, deshalb ist es vielleicht ganz gut, dass wir silvester nicht zusammen feiern. doch ich bin trotzdem traurig, denn er wir wollten gemeinsam auf 'ne absturz party, uns unter'm feuerwerk küssen. das ist irgendwie schon wieder so süß, dass ich kotzen könnte. ich weiß, ich bringe mich wieder in schwierigkeiten. das ist alles schon wieder so zum kotzen, dass ich kotzen könnte


Saturday, December 29

ich hocke alleine im stadtpark, fresse mecces (ausgewogenes frühstück muss schließlich sein haha) und höre jack johnson. die sonne knallt mir in's gesicht und ich fühle mich eigentlich gut. die nacht war lang beziehungsweise kurz. hab' nicht zuhause gepennt, sondern mal wieder bei ihm. alles hat nach gras und rauch gerochen, doch es war immernoch besser als zuhause. hab' das erste mal gekifft, hätte ich mir sparen können- aber was spare ich mir schon? jetzt gibt's asi tv und chillerei, montag ist silvester und in's neue jahr starte ich ebenfalls mit ihm und vielen coolen leuten. es wird gut, denn ich weiß inzwischen, wohin ich gehöre. so einigermaßen zumindest.

Friday, December 28


doch wenn ich irgendetwas richtig kann,
dann im richtigen moment das falsche zu sagen.
so sau dumm, faust knallt in den magen,
die eigene mummheit raubt mir den atem.

und ich lauf' noch 'ne runde durch die stadt in der nacht,
schreie: was mich nicht liebt, hat mich hassend gemacht.
schreie: was mich nicht liebt, hat mich hassend gemacht.
schreie: was mich nicht liebt, hat mich hassend gemacht.

bin blank wie nichts, auf der bank ist nichts,
doch ich bin reich wie nie, bin ein anderes ich.

zeig' die narben her, nichts war verkehrt.
nachts ist jeder see ein schwarzes meer.
die brandung rauscht, die brandung rauscht
und einer sitzt da, der dem ganzen lauscht.

http://www.youtube.com/watch?v=GFuL_PFns2A

fühl' mich so komisch und weiß nicht, woher das jetzt schon wieder kommt. kann seit tagen nicht pennen, mein kopf tut so weh und mir ist dauerhaft schlecht. kann abends nicht ein-, nachts nicht durch- und morgens nicht ausschlafen. esse wenig bis nichts,habe keinen apettit, nehme ab obwohl ich es garnicht darauf absehe. bin vollkommen unkonzentriert, fahrig, zerstreut. liege frisch geduscht im frisch bezogenen bett und fühle mich immernoch dreckig, male schmetterlinge auf meine arme, jetzt ein rückfall wäre das frustrierenste überhaupt. manchmal glaube ich, ich werde wahnsinnig

Wednesday, December 26

a drunken mind speaks a sober heart, oder besser a drunken mind verleitet mich, zu viel scheiße zu bauen. naja ok, nüchtern bin ich genauso. ist das jetzt gut oder schlecht? eher schlecht. von typ zu typ, doch eigentlich ist es mir relativ. meine absätze sind höher als das niveau von den meisten tussen hier, dir gefällts und ich bereue nichts. warum sollte ich auch? ich bin nur einmal jung, jeden tag, jede nacht gibt es nur einmal und deshalb lautet die devise: tu' auf was du bock hast. gesagt, getan. let's make the most of the night like we're gonna die young.

Monday, December 24

wie ich weihnachten doch hasse. alle jahre wieder die selbe scheiße mit dieser 'familie'. können sie nichtmal einen tag nicht streiten? nur ein friedlicher tag? sie kriegen sich in die haare, wie immer. es wird laut. ich dachte, mit den jahren würde ich mich dran gewöhnen, doch jedes jahr merke ich auf's neue, dass es mich genauso fertig macht, wie damals als kleines kind, das noch mit großen augen auf das christkind gewartet hat. manche dinge ändern sich eben nie. ''ihr wisst alle nicht, was depressiv ist'', meint meine schwester, ''wir können froh sein, dass niemand aus unserer familie das weiß.'' natürlich nicht. bin nicht harmoniebedürftig, doch wenigstens an heiligabend würde ich gerne mal nicht heulen. but if can't change it, you gotta stand it.

Friday, December 21

du hast im kopf ein von gedanken kochendes hirn,
ein pochen hinter der stirn,
gedanken, die sich in labyrinthen verirren.
die wege sind wirr und die zukunft von unbestimmter farbe,
selbst die schlimmsten wunden vernarben.

Thursday, December 20

inzwischen sind's schon 4 tage, für die ich 'ne entschuldigung fälschen muss. schwänze viel zu viel die letzte zeit, doch es ist mir egal. bin so frei, könnte heulen vor glück. meine noten sind enorm stabil, heute 15 punkte kassiert, hihi. morgen ist schule, wir gehen heut' trotzdem feiern. live while we're young, viel zu viel ist überbewertet. nur noch morgen und dann 3 wochen ferien, uh uh.
ich merk' nur, wie mein herz rast, baby, herzrasen heut' nacht.
mein herz rast, baby, und es hält mich wach.

Wednesday, December 19

direkt fängst du an zu weinen, indirekt machst du mir vorwürfe. doch irgendwie prallt es an mir ab, ich lasse es über mich ergehen, bewahre im gegensatz zu dir fassung. es ist vorbei. es war schon lange vorbei, es war schon längst zeit zu gehen. es tut mir leid, doch ich kann nicht weitergehen. nicht so. nicht mit dir. aus, ende, vorbei. hau rein

Monday, December 17

zähle die letzten tage bis zu den ferien herunter. aber morgen noch 4 stück. morgen letzte klausur bzw. die größte fail klausur. muss hier raus, will hier raus. raus aus meiner haut, aus meinem zimmer, meinem haus, meinem kaff. trying to stay sober feels like i'm dying. ich will trinken, rauchen, mich zerstören. nur, um noch die paar tage jetzt zu überstehen. es ist härter als gedacht, doch ich habe die ganze zeit jetzt alles durchgehalten, aufgeben war nie weiter weg als jetzt. fahre meine beziehung jeden tag mehr gegen die wand, er macht pläne über unsere zukunft, ich mache pläne, wie und wann ich am besten mit ihm schluss mache. my gosh, bin ich scheiße. manche dinge ändern sich eben nie. bin müde, doch kann nicht pennen. noch ein bisschen durchhalten, nur noch ein bisschen.

muss laufen, muss rauchen, muss saufen,
muss mich verstecken in mir, muss mich abkapseln von außen,
muss irgendwas kaufen, muss unter menschen schwimmen,
im nachtleben tauchen

Sunday, December 16

ich traue mich kaum, es auszusprechen oder es niederzuschreiben; doch ich glaube, es geht mir gut. bin seit wochen ohne klinge und auch, wenn es anfangs hart war, weiß ich jetzt, dass sich jede sekunde lohnt. in meinem kopf herrscht chaos, ein richtiges durcheinander von gefühlen und welchen, die welche sein sollten, aber nicht sind, ein durcheinander von sehnsucht, lust, wut auf mich. 'jede lust ist ein gut, aber nicht jedes gut ist wählenswert. jeder schmerz ist ein übel, aber nicht jeder schmerz ist immer vermeidbar.' doch dieses chaos fühlt sich, im vergleich zu der alles erdrückenden leere, die vorher in mir herrschte, wie glück an. in mein leben sind neue menschen getreten, ich habe mich von dem gelöst, das mich runterzieht. noch nichtmal der winter, die dunkelheit macht mir viel aus. weder mein leben noch ich sind perfekt, doch im moment geht es mir gut. und das reicht mir schon vollkommen.

http://www.youtube.com/watch?v=71WAJzcW738

Saturday, December 15

Friday, December 14

mal ganz ehrlich, wie oft sitze ich irgendwo rum und frage mich 'was mache ich hier eigentlich?'. hocke mit ihm in seinem wohnzimmer, müsste eigentlich schon längst in der schule sein, aber drauf geschissen. weiß nicht direkt, wieso ich hier bin, wieso wir hier sind, doch seine anwesenheit ist im moment mit das highlight meines leben. weniger highlight ist, dass ich nicht von meinem freund rede. doch bei dem war ich heute auch, doch bin ich da, will ich weg von ihm. es fühlt sich nicht mehr richtig an, nicht mehr gut. ich will freiheit, keine großen gefühle. doch wieso sollte man jemandem das herz brechen, der es nicht verdient hat? hm. am abend wieder in die stadt, mit ein paar leuten in 'ner shisha bar, klar sind wir 18. durch den regen zum mecces, 2 1/2 jahre vegetarier und dann sitz' ich da und hau mir 'nen big mac rein. highfive darauf. werd' angemacht von so ekelhaften, 'hast du gerade meine freundin angemacht?', der kumpel, von dem oben die rede war. ich lach' in mich hinein. es ist nacht, es regnet, es ist kalt. doch es ist ok, denn du bist da. aber mal ehrlich.. was mache ich hier eigentlich?
here's to the fast times,
the times we felt alive,
to all the nights that we forgot to get back home.

Wednesday, December 12

nicht mein tag, 'en paar jahre lang.
hab' mein handy geschrottet, aber diesmal unabsichtlich. was kann ich überhaupt? wenn ich es nicht repariert bekomme, darf ich mir erstmal wieder 'ne standpauke von meinem vater anhören, die mir wieder vor augen führen wird, wie dumm ich bin. wenn ich glück hab', bringen die tipps aus dem internet was; wenn ich noch mehr glück hab, krieg' ich am freitag das alte iphone von der schwester meines freundes. aber naja, glück ist so 'ne sache. schreibe morgen deutsch, freitag englisch und hab noch nichts gemacht, aber hey. who cares? not me. eigentlich läuft alles ganz ok, hab' in mathe 9 punkte geschrieben. shit, das ist fast zweistellig, darauf trink' ich einen, wenn's mal wochenende wird. so, wie ich inzwischen fast jedes wochenende trinke. auf yolo geschissen, hätte nie gedacht, dass alk mich irgendwann so glücklich macht. wie erbärmlich. nächste woche chemie klausur, gibt 0 punkte und dann 3 wochen ohne scheiß schule. hab' zwar sowas von keine lust auf weihnachten, aber immernoch besser als diese scheiße jeden tag. es ist alles ganz cool und dann kommt das leben und haut dir einfach in die fresse. aber hey who cares? not me. oder stop. doch, i care. schade.

Monday, December 10

die luft ist schwer und die mädchen leicht,
von den tischen tropft die hoffnung, dass die hoffnung reicht.
unser tau-ziehen, schau-ziehen zwischen den nächten:
wir trinken mit der linken und wir fechten mit der rechten.
jedes rendezvous auf krawall getrimmt
und während meine kippe in der hand verglimmt,
denk' ich mir noch,
du bist für mich bestimmt nicht bestimmt
und das stimmt, wenn man's genauer nimmt.

Sunday, December 9

ich liege auf meinem bett, schaue aus dem fenster und sehe zu, wie der schnee fällt. die schneedecke auf der welt draußen wird immer dicker und ich glaube, ich habe lange nicht mehr so etwas schönes gesehen. es ist ein wenig windig, die bäume sind kahl, doch es wirkt alles andere als trostlos. im hintergrund läuft mein diesjähriges sommerlied, left to be here von enceo. ich vermisse die sonne, vermisse die freiheit, vermisse das feeling. dieses einzigartige gefühl, das man nur im sommer bekommt. vermisse die wärme auf der haut, die gelassenheit. gestern warst du hier, schon wieder. hätte nie gedacht, dass wir unserer freundschaft wirklich nochmal eine richtige chance geben. doch ohne dich hat etwas gefehlt und jetzt bist du wieder hier, bin ich wieder bei dir. mit der gleichen hoffnung wie früher, mit dem gleichen lachen, mit den gleichen großen plänen. du hast mir gefehlt.
und egal, man, ich fühle mich frei,
denn wir zwei, wir sind wieder vereint
denn du weißt, du bist jetzt wieder hier
und es heißt 'time left to be here'

Wednesday, December 5

und ich schließe die augen vor all diesen fragen, weil es schwer ist, die zweifel auf den schultern zu tragen. hab' mein facebook deaktiviert, meine existenz ist mir peinlich. ungelogen. ich will mich nicht mehr schämen müssen für mein aussehen, für mein leben. will nicht mehr sehen, wie schön und froh alle sind. ich will mich verkriechen, abschotten. ich will nicht mehr ich sein. ich will nicht mehr sein.

Monday, December 3

ab und zu muss man gehen, um auf ewig da zu bleiben.

Sunday, December 2

ich will ruhe, ich will dunkelheit, ich will durchatmen. ich will aufhören zu zweifeln. doch es geht nicht. ich weiß nicht, was ich hier soll. ist das hier mein zuhause? nein. kaum bin ich da, will ich wieder weg. schaue mich im spiegel an, will nicht sein, was ich sehe. will nicht sehen, was ich bin. wohin soll man gehen, wenn man vor sich selbst davon läuft? von sich selbst und seinem leben. mein kopf tut so weh, meine gedanken drehen sich um diese eine sache. doch ich habe meine klingen weggeworfen. für ihn. doch ich weiß nicht, ob ich das alles kann. ich widere mich so an, sehe fett, sehe mein persönliches monster im spiegel, sehe meine narben. mein blog ist so beschissen, ich weiß garnicht, wieso ich überhaupt noch follower hab. muss ich wirklich hier sein? muss ich ich sein? will kotzen, will meinen kopf durch die wand schlagen, will mich und mein leben in stücke zerreißen. ich will, dass es aufhört.

Friday, November 30

habe das gefühl, durch meine venen fließt mehr alk als blut, treffe zu viele leute, die ich nicht sehen will. wieso ist es so schwer, auf alles zu scheißen? saufen, tanzen, rauchen. ich bin die freiheit nicht gewohnt und will nichts anderes, als in diesem moment bleiben. beobachte die sterne und alles scheint weit weg. find' meinen schlüssel nicht, ist auch egal.betrunkene zeilen, für nichts und wieder nichts. bin fast taub, lila wolken und all so'n kram. lets make a night to remember.
es dreht sich alles um uns beide, oder wir zwei drehen uns um alles.

und du willst jemand anders sein, wer kann das sein? mir fällt keiner ein. 
du willst nicht machen, was du machst,
trotzdem sitzt du wieder hier, schreibst die ganze nacht. 
falscher stolz, eitelkeit, dein leben, 

doch für das leben keine zeit. 
all die widersprüche totgeschwiegen
und mit dieser leere bücher vollgeschrieben. 


und ich schließe die augen vor all diesen fragen, 
weil es schwer ist die zweifel auf den schultern zu tragen. 
also schließ' ich die augen, um an etwas zu glauben. 


dinge kommen, dinge gehen. 
angst vor'm fallen, lieber für nichts mehr stehen. 
in den bilderfluten nichts mehr sehen
und dann mit wehenden fahnen untergehen. 


und du willst woanders sein, wo kann das sein? mir fällt nichts ein.
dicker schädel und 'ne dünne haut,
jeden kennen, aber niemandem trauen. 
alles ist gesagt und es will keiner hören.
es wär' so einfach, wenn's nicht so einfach wär'. 


und ich schließe die augen vor all diesen fragen,
ich bin müde vom zweifeln nach all diesen tagen.

Tuesday, November 27

dieser moment, in dem die welt an mir vorbei zieht und ich in der schwärze des nachmittags versinken will. es fühlt sich an, als würde das gewicht der welt auf meinen schultern lasten und genau genommen spüre ich nichts, weil ich leer bin. und das ohne grund. ich bin undankbar, ja. ich weiß liebe nicht zu schätzen, ja. könnte mich rechtfertigen, doch ich tue es nicht. denn nichts rechtfertigt, was ich fühle und vorallem gibt es keine rechtfertigung mir gegenüber, die mir nicht noch ein größeres schlechtes gewissen machen würde. schlechtes gewissen weshalb? ich weiß es nicht. weil mein herz so kalt ist und keine liebe rein kommt, weil alles, was ich bekomme, gut oder schlecht, an meiner mauer abprallt. weil ich mich von außen betrachte und ich kotzen könnte. wie ein zuschauer sehe ich mir mein leben an, angeekelt von der szenerie. weil ich es nicht will, wie ich bin, wer ich bin, wo ich bin, mit wem ich bin, dass ich bin. ich bin das lächeln leid, es gehört nicht mehr zu mir. ich verdiene das alles nicht, zumindest verdiene ich nichts gutes, verdiene keinen jungen, der mir die welt zu füßen legen würde, wenn ich wöllte; den ich nicht halten kann. verdiene keine mutter, die so lange und viel kämpft, trotz allem noch steht und lächelt, die mich fragen muss, ob ich mich noch selbst verletze, die fast alles für mich tun wüde; die ich zurückweise. nichts gehört mehr zu mir. nichts.

Sunday, November 25

ich weiß nicht, wo mir der kopf steht. die scheiß schule regt mich so übertrieben auf. bis zu den ferien jede woche bis zu 3 klausuren, 4 mal die woche lang, dann noch nachhilfe, nebenher noch eine hässliche facharbeit schreiben, die ich am wenigsten auf die reihe bekomme, jeder will als was und ist nicht zufrieden zu stellen. und dann noch gut gelaunt sein und atmen können. ich kriege das alles nicht hin, ich wache morgens wieder mit einem schlechten gefühl auf und ich kann es nicht abschütteln. ich halte meine gedanken positiv, doch ich fühle mich einfach nicht positiv. gestern war ein spontaner, cooler abend. doch es kann doch nicht sein, dass ich mich nur gut fühle, wenn ich was getrunken habe. "hm, versuch' einfach für die facharbeit so viel wie möglich zu machen, damit nicht zu viel an den weihnachtsferien hängenbleibt.", meint mein freund. ja, damit wir die ganzen ferien miteinander verbringen können. super, als wäre das alles so einfach. kann er nicht mal ein wenig verständnis für mich aufbringen? er will so viel und ich habe das gefühl, ihm das alles nicht geben zu können. ich zweifle nicht an unserer beziehung, ich zweifle einfach an mir. er hält es kaum aus, mich 5 tage nicht zu sehen. wieso macht es mir kaum was aus, wenn wir uns nur am wochenende sehen? ich komme mir so gefühlskalt vor. ach, fuck off. ich könnte kotzen, einfach kotzen.


Friday, November 23



prinz pi live, meine freunde. endgeil. mein junge steht hinter mir, hält meine hand in seiner. alles bebt und tanzt und ich fühle mich frei. frei und schwerelos.

Sunday, November 18

"ich lass' nicht zu, dass du daran kaputt gehst. du sollst diese last nicht schultern. ich höre auf, ich komme davon weg. ich schaffe es." er lächelt, er ist überwältigt und ich bin so gefüllt mit hoffnung. ich kriege es hin, schritt für schritt. ich höre auf, schmeiße die klingen weg, verbrenne meine tagebücher, treibe viel sport und verziere meinen körper mit schmetterlingen, wenn es nötig ist. für ihn tue ich alles. er ist motivation, er hält mich und ich weiß, dass er immer hinter mir steht. ich habe alles verloren, sogar mich selbst und jetzt bin ich frei und kann von vorne starten. ich werde es allen zeigen. wie viele standen schon an dem punkt, an dem ich jetzt stehe? wie viele haben es geschafft? wie viele nicht? fragen kreisen in meinem kopf herum. gibt es überhaupt eine reale chance es zu schaffen? oder ist das alles nur wunschdenken, fantasie, geleitet von hoffnung? nein. ich schaffe es.


habe die welt in meinen händen, den weg vor meinen augen
ich komme durch

Saturday, November 17

i'm miss autonomy, miss nowhere,
i'm at the bottom of me.
miss androgyny, miss don’t care,
what i've done to me.


and i don't know where i've been
and i don't know what i'm into
and i don't know what i've done to me.


so i'll waste my time, and i'll burn my mind
on miss nothing, miss everything.

Wednesday, November 14

ich hab' dich so satt. ich bin es so leid, nett zu dir zu sein, obwohl ich dich so hasse. ich bin es leid, von dir vorgehalten zu bekommen, wie scheiße meine art ist und dass ich mich ändern muss. ich bin es leid, mir immer erbetteln zu müssen, irgendwo pennen zu dürfen am wochenende. ich bin es leid, mich vor dir zu rechtfertigen. ich bin es leid, ständig deine dummen kommentare hören zu müssen. ich hasse es, hier zu wohnen. ich hasse es, dass meine mutter ihren mund nicht aufkriegt, ich hasse es, dass du mein vater bist. ich kann nicht glücklich werden, nein. nicht solang ich hier wohne. ich trage neue schnitte, neue narben. mein freund sollte es nicht mitkriegen, doch als er dann sagte "bitte sag' mir, dass du dir nichts mehr angetan hast." und ich schwieg, war es klar. ich bin so furchtbar, es tut mir leid. mir ging es gut. war vorhin mit einer freundin joggen, wir haben viel gelacht, es war so schön. melde mich jetzt im fitnessstudio an, werde mit ihr hingehen. mir ging es gut, doch dann muss mein vater wieder alles kaputt machen. ich versuche so sehr, mich auf die reihe zu kriegen. jeder, der mich kennt, tut mir echt leid. ich will das alles einfach nicht mehr. oder doch, ich will es. ich will leben. doch nicht so.


Tuesday, November 13

i feel it deep within,
it's just beneath the skin,
i must confess that i feel like a monster.
i hate what i've become,
the nightmare has just begun,
i must confess that i feel like a monster.

Monday, November 12

Sunday, November 11

ich will so viel mehr sein als das, was ich bin. ich will völlig anders sein, völlig anders aussehen.
doch ich kriege es nicht hin. und das deprimiert mich noch zu tode.

i'm falling all over myself,
trying to be someone else
i wish you were there to walk me home,
so i wouldn't have to feel alone
"Glücklich ist nicht derjenige, den die Leute so nennen, der über das große Geld verfügt, sondern der, dessen Hab und Gut geistiger Natur ist; er ist aufrecht, von erhabener Gesinnung, verachtet, was man allgemein bewundert, kennt keinen, mit dem er tauschen möchte, beurteilt einen Menschen nur nach seinem menschlichen Wert; keine Macht der Welt kann ihm seine Güter nehmen, Böses wendet er zum Guten; er ist sicher in seinem Urteil, unerschütterlich und furchtlos; ein Akt der Gewalt empört ihn, raubt ihm aber nicht die Fassung; wenn das Schicksal mit aller Kraft das gefährlichste Geschoss, das es hat, gegen ihn schleudert, wird er zwar leicht getroffen- auch das nur selten-, jedoch nicht verwundet. Alle übrigen Geschosse, durch die das Schicksal die Menscheit niederstreckt, prallen von ihm ab wie Hagel, der- ohne jeden Schaden für die Bewohner- prasselnd auf den Dächern aufschlägt und alsbald schmilzt."

Saturday, November 10

er liegt neben mir und schaut mir in die augen. ''es ist echt krass, dass du nach allem, was passiert ist in deiner vergangenheit, noch so wunderbar sein kannst. dass du weiter machst, egal, wie hart es ist.'' ich wende meinen blick ab und schlucke die tränen runter. ''aufgeben ist nicht.'', gebe ich zurück. er lächelt. ''du bist so stark, das ist echt unglaublich. du besitzt eine so große innere stärke, viele menschen hätten an deiner stelle schon aufgegeben. aber du kämpfst einfach weiter. wie superwoman. wie eine kriegerin. und dafür liebe ich dich.''

Wednesday, November 7

schon wieder versagt, schon wieder nicht nachgedacht, schon wieder viel zu tief. und das alles wegen dir. ich bin so schwach, ich brauche es so sehr. fuck off
der druck steigt, der druck steigt,
ich atme tief ein, hoffe, dass die luft reicht.
der druck steigt, der druck steigt,
ich atme aus, blicke in die schlucht rein.

Monday, November 5

mein schädel dröhnt, bin zu müde für diese welt und die klausurenphase hat nichtmal richtig angefangen. blicke auf mein handy, 2 verpasste anrufe von meinem wie immer betrunkenen ex. es tut ein wenig weh, während mir mein freund wieder sagt, wie sehr er mich liebt und wie wundervoll ich bin. ich weiß nicht, womit ich so viel liebe und einen so wundervollen jungen verdient habe. doch er ist an meiner seite und ich weiß nicht, ob ich noch hier wäre, wenn es ihn und meine julie nicht gäbe. ich fühle mich so alleine, doch nicht einsam. ich bin gefüllt mit liebe, doch sie lässt eben nicht alles verschwinden. er will meine klingen suchen, finden und wegschmeißen, wenn er das nächste mal hier ist, doch dafür bin ich nicht bereit. habe mein versprechen ihm gegenüber gebrochen, doch davon weiß er nichts. er hat seine vergangenheit heute begraben, weggeschmissen. und jetzt will er mir helfen, das gleiche mit meiner zu tun. doch ich kann es nicht, denn dafür fehlt mir noch zukunft. ich sehe ihn und mich in meiner zukunft, aber sonst nichts und das macht mich fertig. ich bin zu enttäuscht von den leuten, die ich meine freunde genannt habe. ''scheiß' auf freundschaft.'', meinte ich heute. ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals sagen würde.

Thursday, November 1

distance was born when the sea and the sky grew apart,
loneliness was born the day i let you go.

Sunday, October 28

er streicht über meine arme, ich versuche mir meine unruhe nicht anmerken zu lassen. seine finger fahren über die narben. ''wie kann ein so wundervolles mädchen nur sowas tun?'', flüstert er. ''ich liebe dich. egal, was kommt.'' dann küsst er mich. mein herz läuft über und ich weiß nicht, womit ich soviel liebe verdient habe. doch es ist das pure glück. morgen beginnt die schule wieder und jetzt kommt die pure angst. ich kann nicht aufhören, druck auf mich selbst auszuüben. anforderungen an sich selbst sind wichtig, dumm wird's nur, wenn man sie nicht erfüllen kann. lange rede, kurzer: try not to break. meine posts waren schonmal um einiges besser und es tut mir echt leid, aber irgendwie hab' ich keine worte. ich würde so gern meine gedanken abschalten, doch sie foltern mich und ich werde sie nicht los.
ich bin ein versager und ich werd's bleiben.
http://www.youtube.com/watch?v=HnJuqxnJzW4

Monday, October 22

'du sorgst dafür, dass mein herz schneller schlägt ohne dass ich mich bewege. ich muss nur an dich denken und schon spielt in mir alles verrückt. komm bitte her und leg dich auf meine brust, damit du merkst, wie schnell es schlägt. ohh gott, wenn du mich sehn könntest,ich kann nicht sagen was passiert, ach egal.. mir kommen die tränen! freudentränen kannte ich bis jetzt noch überhaupt nicht. ich bin so glücklich einfach dass ich weiß dass du da bist. die anderen sind egal, was zählt ist das wir.. und solange wir an den anderen glauben, uns zum idioten machen können und immer glücklich sind kann uns keiner was anhaben! allein schon wenn wir uns morgen nicht treffen können machts mich traurig, obwohl ich weiß dass wir uns eh bald treffen, nur ist jeder tag ohne dich.. irgendwie leer. oah würdest du jetzt neben mir liegen! kann man durch zu viel glück und freude sterben? dann muss ich wohl im himmel sein,nur so macht das gerade einen sinn.'

'du bist so ehrlich und aufrichtig, du verschlägst mir die sprache.'

'wenn's ginge, wäre ich jetzt zu dir gejoggt, nur um dich sehen und küssen zu können. ich habe mich halt nicht zerstören lassen und denke, dass ehrlichkeit am längsten hält.'

you leave me breathless.

Sunday, October 21

ich will endlich alle zweifel loswerden und mich losreißen von allem, was mich zurückhält. doch mein herz klammert sich an altes, dabei muss man platz schaffen für neues. und eigentlich tu ich das auch. ich habe einen jungen kennengelernt, es ist wundervoll, er ist wundervoll. aufrichtig, schön, innerlich wie äußerlich. doch dann denke ich an mein geheimnis von dem er noch nichts weiß. und das jagt mir eine scheiß angst ein, denn er kommt aus einer heilen familie, er ist zufrieden und das soll auch so bleiben. deshalb passe ich irgendwie in seine welt und in sein leben nicht rein. doch das weiß er noch nicht, denn er meint alles ernst, was er mir sagt.und das ist das, was ich mir so lange gewünscht habe, doch es tut mir weh, nicht ehrlich zu ihm zu sein. doch mir würde es mehr weh tun, ihn zu verlieren. er lässt mich wundervoll fühlen, meine welt strahlt und er macht mir bauchkribbeln. wir hatten ein date und es war alles so mega klischeehaft kitschig, er bezahlt die rechnung, er gibt mir seine jacke und dann küsst er mich, und ich kann nicht glauben, dass ich das alles überhaupt verdient habe. ich freue mich so sehr auf das, was bevor steht, doch gleichzeitig fürchte ich mich. normalerweise ist die mischung aus angst und freude so etwas wie nervosität oder abenteuerlust, doch in diesem fall habe ich einfach nur sorgen, ihm nicht gut zu tun und ihn zu verlieren. und vorallem ihm nicht zu genügen. ich habe jetzt noch eine woche ferien und bis jetzt waren sie besser als erwartet. ich werde versuchen, das beste aus der verbleibenden zeit rauszuholen. irgendwie wird es klappen. ich habe mich verändert und verändere mich weiter. ich bin seit ungefähr 20 tagen clean und scheiße, es ist so schwer, doch so wichtig. und ich gebe mein bestes.
not until we are lost do we begin to find ourselves.

Friday, October 19

and i'm singing oh oh on a friday night and i hope everything's gonna be alright.

Thursday, October 18


und dass ich mein bestes gebe, mein leben auf die reihe zu bekommen und glücklich zu werden, aber immer wieder mein vater kommt und alles kaputt macht. ich habe keine ahnung, was ich tun soll.
ever the same and always will be.

Tuesday, October 16

ich blinzle einige male mit zusammen gekniffenen augen und schlage sie schließlich auf. ein rolladen ist kaputt, licht scheint in das zimmer rein. ich habe sogut wie nicht geschlafen, jede stunde bin ich aufgewacht und als die sonne gerade aufging und sich die nacht verflüchtigte, lauschte ich, wie sich die welt wieder zu regen begann. ich schaue neben mich und blicke in sein gesicht. er hat die augen noch zu, sein atem geht ruhig und gleichmäßig. die nacht war lang und ich habe keinerlei ahnung, wie viel uhr es ist. ich schaue ihn einige augenblicke an, dann drehe ich mich auf die andere seite. er legt seinen arm über meinen oberkörper und küsst mich sanft auf mein schulterblatt. es ist schön, nicht alleine aufzuwachen. wir sind zwar nicht zusammen, doch er ist mit der einzige mensch, der von damals bis hier nie von meiner seite gewichen ist. inzwischen haben wir sowas wie 'ne freundschaft mit extras, inzwischen bin ich reif genug für sowas. und es ist so viel leichter als gedacht. und eigentlich ist es schlampig, doch irgendwie ist es mir egal. wir vertrauen uns gegenseitig so sehr, ich sehe keinen grund, es nicht zuzulassen. aber was red' ich, ich muss mal lernen aufzuhören, mich vor mir selbst zu rechtfertigen. ich kuschel mich dicht an ihn heran und lege meinen arm auf seinen. dann schließe ich die augen wieder und versuche zu schlafen.
just tonight i will stay and we'll throw it all away. 
when the light hits your eyes, it's telling me i'm right.

Sunday, October 14

meine mutter weckt mich zum abendessen. habe den halben tag wieder durchgeschlafen. es ist samstag, meine ferien haben begonnen und ich möchte mich erschießen. doch schlafen ist immernoch besser als wach sein. ich wälze mich herum und mein ärmel rutscht hoch. sie blickt auf die 2 schnitte, die gerade am heilen sind. 2 vertikale, parallel zueinander liegende schnitte am linken handgelenk, wo die adern verlaufen. es war kein richtiger versuch, nein. es war nur ein schwacher moment. sie sind tief, aber keinesfalls tief genug. ihre augen füllen sich mit mitleid und der blick fühlt sich an, als würde mir das herz aus der brust gerissen werden. doch das mitleid bringt mich nicht weiter, mitleid ist das letzte, was ich will. ich ziehe meinen ärmel runter und rolle mich wieder herum. "hast du noch von der salbe?", fragt sie. "ja.", nuschel ich in mein kissen. ich weiß, wie unglücklich ich sie mache, doch ich brauche unterstützung, ich brauche das gefühl, dass sie an mich glaubt. doch sie bleibt stumm. und ich kann es ihr nicht übel nehmen. wieso sollte ich auch? ich verkacke und falle weiter und auch, wenn ich nicht der auslöser bin, bin ich verantwortlich für die art, mit der ich damit umgehe. ich und niemand sonst ist schuld daran, dass ich mich zerstöre. doch ich sehe keinen anderen weg. irgendwie soll das alles nicht sein, das alles nicht klappen.

Friday, October 12

Thursday, October 11

ich bin so im arsch und habe das gefühl, dass es sich nie ändern wird. ich kann nicht in die öffentlichkeit gehen, ohne im erdboden versinken zu wollen, weil ich mich so für mich schäme. ich bin so lächerlich, so hässlich, so erbärmlich. ich schotte mich ab, lasse niemanden an mich ran, rede nicht mehr. träume am tag zu viel und in der nacht zu schlecht. selbst, wenn ich mittags kurz einpenne, hab' ich alpträume. ich versuche ein weiteres mal, den spiegel mit meiner faust zu zertrümmern, doch es ist nicht fest genug. ich weiß nicht weiter, ich kann nicht weiter, ich will nicht weiter. ich hoffe auf nichts mehr, ich versuche, nichts mehr zu erwarten. ich bin so unendlich traurig, es frisst mich auf. ich muss hier raus.
can i still get into heaven if i kill myself?

Wednesday, October 10

tausende kreuze trage ich über den tag, 365 tage im jahr. 12 stunden zeichnen mein gesicht, es ist okay, aber schön ist es nicht. jeden morgen geh' ich durch diese tür, jeden morgen bleibt die frage wofür.
und jeder tag gleitet mir aus der hand, ungebremst gegen die wand.
ist nicht irgendwo da draußen ein bisschen glück für mich? irgendwo ein tunnelende, der das licht verspricht. ich will so viel, doch eigentlich nicht, nur ein kleines bisschen glück.
wann reißt der himmel auf?

ich schaffe das hier alles nicht. das schlechte übernimmt die überhand, mein kopf ist voll bis zum zerbersten und ich fühle mich so unendlich allein, dass mir mein inneres vorkommt wie eine karge landschaft irgendwo im nirgendwo. ich will verschwinden, ich will nicht mehr hier sein. meine schwester wird bald ausziehen und dann wird alles noch schlimmer werden. seit mein vater ihr keine regeln mehr vorschreiben kann, ist sie sein liebling. und dann bald werde ich hier allein sein, meine mutter kriegt ihren mund nicht auf und ich mein leben nicht in den griff. am freitag kriege ich ferien und ich will nicht, ich will einfach nicht. ich werde die meiste zeit wieder zuhause sitzen, weil niemand interesse daran hat, etwas mit mir zu unternehmen und ich es leid bin, den leuten nachzulaufen. ich möchte nicht mehr hier sein und es gibt auch überhaupt keinen sinn. aber wen interessiert das schon? richtig, niemanden hier. ich würde so gerne zeigen, wie abgefuckt ich bin, damit die leute checken, dass es mir verdammt nochmal nicht gut geht und dass ich hingegen ihrer erwartungen zerbrechlich bin. doch ich kann meine maske nicht ablegen, ich kriege es nicht hin. und vielleicht muss ich das auch nicht, weil ich die sorge garnicht wert bin. ich habe 2 mädels in meiner klasse, die mich so unglaublich triggern, nur im gegensatz zu ihnen zeige ich meine wunden nicht, warum sollte ich auch? 'ja, also wir haben 3 sitzungen in der woche..', höre ich sie sagen. wieso? wieso hätte ich damals nicht 3 sitzungen in der woche haben können? oder zumindest eine? wieso konnte ich nicht an eine gute therapeutin geraten, anstatt so 'ne inkompetente scheiße mitzumachen? und jetzt will ich mich auch nicht mehr auf die suche nach hilfe machen, denn was verloren ist, bleibt verloren. aber was erzähl' ich das. same old story. was bleibt mir übrig, außer weiterzumachen oder mich umzubringen? niemand kann mir helfen, keine worte der welt können mich heilen und ich zerbreche weiter, weil sich niemand so etwas antun will. aber fuck it. fuck everything.

Sunday, October 7

die kälte draußen ist nichts zu der kälte, die ich im herzen trage. irgendwie wird mir schlecht beim gedanken an die zukunft und ich kriege angst bei dem gedanken, dass ich ihr nicht entkommen kann. ich will mein gehirn abschalten. ich will nicht mehr denken und nicht mehr fühlen. ich will keine angst mehr verspüren.

Saturday, October 6

ich liege in seinem arm, im hintergrund läuft irgendein film, der wohl gruselig sein soll. meine klamotten liegen über den gesamten boden verteilt, es riecht nach sex, nach rauch, nach gebrochenen prinzipien. komme mir so billig vor, doch im nächsten moment ist es mir egal. wir kennen uns schon so lange und ich glaube manchmal, dass wir füreinander bestimmt sind, aber das wollen wir ja nicht, also fuck it. wir gehen raus auf seinen balkon, ich trage nur eine jogging und eine jacke von ihm. wir setzen uns gegenüber voneinander und sagen eine ganze weile garnichts. es ist dunkel und angenehm kühl. alles, was ich sehe, ist das glimmen seiner kippe und wie er sie manchmal über dem aschenbecher abascht. ich schließe die augen und atme die abendluft ein. krass, wie schnell ich mich verändert habe. krass, wie man sich ändern kann, wenn nur eine person aus seinem leben tritt. doch mir geht es besser. ja. erst, wenn man sich von dem loslöst, was einen zurückhält, findet man zu sich selbst. steige später in's auto meines vaters ein und das erste, was ich wieder zu hören bekomme ist wie schlimm ich bin. danke, wirklich. ich versuche so sehr, glücklich zu werden, doch worte tun so weh. fick dich. fick dich dafür, dass du mein vater bist. er hält vor unserem haus an, meine schwester und ich schauen ihn fragend an. 'wollt ihr vielleicht mal aussteigen?', meint er. 'ja und wo gehst du hin?', antwortet meine schwester. 'geht dich das was an?' kurze stille. 'ich hab' keinen schlüssel dabei.', meint sie. 'ich hab' einen.', sage ich kühl. 'woow, du hast einen schlüssel dabei?', fragt mein vater sarkastisch und gleichzeitig herabblickend, als er sich zu mir umdreht, 'man kann ja echt stolz auf dich sein.' ich reiße die autotür auf und knalle sie hinter mir zu. fick dich dafür, dass mein leben an dir scheitert.

Friday, October 5

ich hasse dich so. immer musst du alles kaputt machen. und dann kriege ich vorgeworfen, dass ich nicht glücklich wäre, obwohl ich es ja angeblich so gut hätte. nein, ich werde dir nie verzeihen, was du alles getan hast. wie kann man seinen eigenen vater so sehr verachten und verabscheuen? meine mutter kritisiert meine abwehrende haltung, weil ich bei jeder berührung zurückschrecke. sagt, sie würde mich so gerne auch mal glücklich sehen aber ich will es nunmal nicht, ich will keine nähe. nie wird sich irgendwas ändern. meine mutter ist auch nur noch mit ihm zusammen, weil sie finanziell nicht auf eigenen beinen stehen kann, weil sie so verdammt viel arbeitet und überstunden macht und trotzdem nicht genug geld verdient. ich habe ihr schon so oft gesagt, dass ich auf alles verzichten würde, aber sie soll sich von ihm trennen. doch es bleibt nur einer meiner träume. ich versuche so hart, aus diesem loch herauszukommen, meine wut nicht an mir auszulassen und die letzten tage hat es gut geklappt, doch irgendwann überkommt mich wieder alles und ertränkt mich. ich bin so zerbrochen, klebe die teile jedesmal wieder neu, doch bei der kleinsten erschütterung fällt alles wieder auseinander. ich kann so nicht weitermachen und ich will so nicht weitermachen. ich will es nicht.

Thursday, October 4

soso, inzwischen sagen wir uns also nichtmal mehr hallo. du kannst mich so fett am arsch lecken, mädchen. 2 jahre tu' ich alles für dich und jetzt gibst du einen scheiß auf mich. und sag' nicht, es wäre nicht so. steck' dir deine heuchlerei sonst wo hin. ich fühl' mich losgelöst, losgelöst von dem, was mir nicht gut tut. lernen alleine zu sein, ohne einsam zu sein. es klappt immer besser. ich kann machen, was ich will, ich bin auf mich allein gestellt und diese freiheit ist neu, doch so unglaublich gut. fuck off, fuck it, fuck you.
nimm 'nen eimer farbe in die hand,
geh' raus, schreib' deinen namen an die wand,
lass' sie wissen, dass du hier bist,
alles, was du träumst, wird verwirklicht, nach oben ist noch luft.

Wednesday, October 3

schon nach der ersten vorband sind alle total im eimer. das konzert ist nicht annähernd ausverkauft, was das alles noch genialer macht. es ist krass, die leute, die man solange bewundert, plötzlich aus fleisch und blut vor einem auf der bühne zu sehen. als dann la dispute auf die bühne kommen, bekomme ich eine gänsehaut wie noch nie. die lieder werden mitgeschrien, mitgesungen, mitgeflüstert. gerate fast in den moshpit, kriege ein paar ellebogen ab und verschwinde schließlich etwas an die seite. schließe die augen und atme einen moment von so viel kraft, lebendigkeit und zuflucht ein, dass ich auf der stelle anfangen könnte zu weinen. meine ohren klingeln und meine stimme klingt fast so rau, wie die vom herrn griffey, doch ich will nicht aufhören zu schreien, nicht aufhören zu springen. ich will nicht aufhören, mir zu beweisen, dass ich hier bin. dass ich lebe. und dass es es wert ist.

i'm picking out my poisons from the wall,
there's a war inside my head,
i'd say i'm getting used to it,
i'm getting over it.
this is a night worth saving,
i will pour my doubts onto the floor.

Tuesday, October 2

'ich werde mein leben feiern und genießen' in die tat umgesetzt. der club ist viel zu voll, aber scheiß drauf. der alkohol vernebelt mein gehirn, ich kenn' dich seit den sommerferien und kann mir deinen namen einfach nicht merken, doch du küsst echt gut. fragst, ob ich noch mit zu dir kommen will, doch leider kann ich noch nicht machen, was ich will. habe meine arme überschminkt und wir tanzen und tanzen. ich will für immer in diesem moment bleiben. alles vergessen, nicht an morgen denken. frei und wild, unberechenbar. ich bin jung, solo und habe sogut wie alle klausuren hinter mir, also fuck it. und morgen das konzert meiner absoluten lieblingsband, yeaaaheh. das leben lohnt sich in vielen momenten. das darf man nie vergessen.

Monday, October 1

die schlaflosigkeit ist wieder da. sie wirkt so fremd, dass es mich fast erschreckt. mein kopf tut so weh, ich habe bauchschmerzen und bin totmüde. liege im dunklen zimmer, die augen starren an die decke, darauf wartend, dass sie endlich zufallen. doch sie tun es einfach nicht. mir wird schlecht von meinen gedanken. die klingen sind neben mir im nachtschrank, noch 9 völlig unbenutzte, aber es wäre wieder ein schritt zurück. sitze kerzengerade im bett und würde gerne mein leben niederbrennen. doch diese gedanken wollte ich vertreiben.

Sunday, September 30

mit jedem millimeter, mit jeder sekunde, mit jedem atemzug, mit allem, was ich tue, entferne ich mich weiter von dir. mit allem ziehe ich einen weiteren teil des schlussstriches. ich lasse mich nicht mehr benutzen. ich versuche, mich nichtmehr von dir runterbringen zu lassen, mich nicht mehr an dir zu messen. oh bitte, nenn' mich nicht beste freundin, ich hab' schon weit aus besseres gehört, das sogar wahr ist. ich geh' meinen weg, ich leb' mein leben und mache, was ich will. du wirst nicht mehr daran teil haben. viel zu lange habe ich mich versteckt, viel zu lange habe ich mich von dir steuern lassen, dachte, es wäre es wert. doch jetzt zeigst du mir, dass es nicht so ist. mach' dir keine mühe um mich, mach' keinen finger krumm, ich kann auf eigenen beinen stehen, ich brauche deine hilfe nicht. ich bin ich und ich werde jetzt versuchen, so unverfälscht zu sein, wie noch nie. will alles beiseite schaffen, was mich zurückhält. ich bin jung und ich scheiße auf alles. naja, zumindest fast. ein bisschen vernunft muss noch sein. doch ich werde trinken und kiffen und rauchen und tanzen und lachen und weinen und frei und wild sein. ich werde endlich wieder ich. ich werde sein. ohne zwänge. ich werde sein. und mit jedem tag gehe ich einen schritt auf meine freiheit zu, auf mich selbst. ich setze meine ziele hoch, darf es nicht zu schnell angehen lassen, sonst fällt man hart. doch ich werde keine klinge mehr brauchen, ich werde nicht mehr hungern, nicht mehr kotzen, nicht mehr jeden abend weinen. ich werde mich vielleicht nicht lieben, aber akzeptieren. ich werde meine haare wieder lang werden lassen, ab nächstes jahr meine ohrlöcher wieder dehnen, ich werde anziehen, was ich will. ich werde mich nicht beirren lassen. ich werde versuchen, auf mein zuhause zu scheiße. nicht mehr hinzuhören, mich nicht mehr schlecht machen zu lasssen, obwohl ich nicht schlecht bin.
ich werde kämpfen. weiter kämpfen. und ich werde siegen. come on, baby, let the good times roll.
ich wache auf und der schmerz empfängt mich. ich kann noch nicht einmal richtig denken, da greift er schon nach mir, umklammert meinen hals. ich habe das gefühl, meine lunge ist mit rauch gefüllt, ich kann nicht atmen. die nacht war alles andere als ruhig. alptraum nach alptraum. ich versuche, die augen wieder zu schließen und weiter zu schlafen, doch bilder verfolgen mich. habe die vergangenheit begraben, doch sie klettert aus ihrem grab. diese welle der traurigkeit bricht auf mich herunter und ich ertrinke wieder. bevor die erste erste träne fällt renne ich zum fenster, ziehe den rolladen hoch und reiße das fenster auf. die kalte morgenluft schlägt mir entgegen, es ist unverkennbar herbst. die bäume verlieren erste blätter, nebel liegt über den feldern. ich atme tief ein und aus, versuche, die gefühle abzuschütteln. doch es hilft nicht. ich weiß nicht, wohin mit mir. nichts hilft.
but i'm hostage to myself,
i fear i might collapse on the razor's edge.
and i fear i'll realize when it's too late.
sleepless again.
i need to ease my mind and kill what burns inside.

Thursday, September 27

ich kann die tränen nicht mehr zurückhalten. ich wiege mich zur musik hin und her. du fehlst mir, oh, du fehlst mir. damdamdamdamdam. ich spüre, wie sich alles in mir zusammen zieht. ich will nicht mehr sein, das alles tötet mich. das leben tötet mich. ich selbst töte mich. diese leere füllt mich aus, von den zehen bis zum kopf. kein platz an meinen armen, kein mut in meinen augen. wie weit? wie weit?

Tuesday, September 25

'(...) und du musst garnichts mehr tun, du hast an mir aufgegeben und das ist okay, weil ich's selbst auch schon getan hab. also lassen wir das einfach. du bist glücklich, so einigermaßen zumindest und dabei soll es bleiben.'

'es ist traurig das von dir zuhören, nevenka. du weißt, wie wichtig mir ist, dass es dir gut geht, aber sag mir bitte, was muss passieren, dass es  dir besser geht?'

'zu viel. und aufgeben ist leichter, als kämpfen.'

'was zur hölle heißt aufgeben?'

'was das heißt? sich nicht mehr darum zu bemühen, es besser zu machen, weil's nicht besser wird.'

'das kannst du nicht wissen. ich konnte es auch nicht. aber soll ich dir was sagen? versuch mal deine Probleme Zuhause zu lassen, wenn du in die Schule kommst. denn da hast du die Möglichkeit so viele Leute kennenzulernen. nur wenn du schlecht drauf bist und dementsprechend auch manchmal reagierst (ich weiß wie das ist) wirkt es manchmal abschreckend. ich weiß, dass du auch anders sein kannst. und ich weiß wie sehr es belastet, aber ich habe inzwischen auch gelernt, dass ich mich von Problemen zumindestens soweit distanzieren muss, dass es mir nicht anzumerken ist. weil es einem einfach leichter fällt. Verstehst du was ich meine?'

ich schlage fast auf mein handy ein.

'ich kann meine probleme verdammt nochmal nicht zuhause lassen. ich wache morgens auf und BIN motiviert, das musst du mir glauben und bin auch nicht schlecht drauf, wenn ich in die schule komme, aber meine gedanken foltern mich einfach. und dann endet der tag wieder damit, dass ich heule. es ist in mir, verdammt. ich kann es nicht ablegen. ich habe es so oft versucht, aber mein kopf ist voll und ich komme nicht klar. und ich habe angst vor mir, weil das alles keine phase ist. ich schlitze mir immernoch die haut auf, saß neulich allein draußen und hab kippen geraucht, etwas, was ich eigentlich NIE machen wollte, weil es so unnötig ist, aber irgendwo muss der hass hin. und ich bin es leid, ein lächeln aufzusetzen, wenn ich jeden beschissenen tag darüber nachdenke, wie ich mich umbringen könnte. ich bin das leben einfach leid und ja, es schreckt die leute ab, doch ich kann einfach nicht mehr so tun als ginge es mir gut.'

'ok, dann geh und such dir professionelle Hilfe. wenn du das nicht tust, werde ich es machen. auch wenn mein weg direkt zum jugendamt führt. es ist das einzige was dir jetzt helfen kann. und nevenka, es gibt Möglichkeiten. und sich das leben nehmen ist keine. keine, die man wirklich in erwägung ziehen sollte.'

'was soll mir das jugendamt helfen, wenn ich nicht auf mich klarkomme? das problem liegt bei mir, es lag schon immer bei mir.'

'ja eben. aber kannst du mir das bitte versprechen? mit der professionellen Hilfe? ich möchte dass du dahin gehst und denen ALLES erzählst. du wirst ernst genommen. und wenn es für's erste nur unser vertrauenslehrer ist.'

nein, kann ich nicht. ich kann nichtmal versprechen, dass ich morgen früh aufwache.

du bist ein krieger, der nicht kämpfen mag,
doch der kampf erwartet dich an jedem neuen tag.

Monday, September 24

es sind immer die selben, die am ende verlieren,
die selben,_ die ausscheiden und die, die kassieren.
es sind immer die gleichen, die vorne stehen,
um dich besser zu boden gehen zu sehen.
was, wenn du springst?
du würdest alles geben:
deine hoffnung, dein blut, deine seele, dein leben,
um nicht der zu sein, über den ihr gelacht habt,
sondern der, der's auf seite eins geschafft hat.

was, wenn du springst? was, wenn du's tust?
was, wenn du heute zu fliegen versuchst?
was, wenn du springst? und keine träne mehr weinst?
heute der letzte. morgen seite eins.

Sunday, September 23

i don't wanna feel like this tomorrow,
i don't wanna live like this today.
ich weiß nicht, wie lange ich es noch aushalte. wie lange ich mich noch aushalte. die stimmen in meinem kopf sind so unglaublich laut, sie schreien so laut. du bist eine last, du bist es nicht wert. guck', wie hässlich und fett du doch bist, ist doch kein wunder, dass die leute lachen und gucken. ist doch kein wunder, dass niemand mit dir zu tun haben will. warum sollte man auch mit einem mädchen zu tun haben wollen, dass weder schönheit, intelligenz noch humor mitbringt. die schnitte machen's auch nicht besser, doch sie machen auf deinem hässlichen körper jetzt auch nichts mehr aus. sieh' doch, wie schön alle sind. tja, alle außer dir. und das hast du dir selbst zuzuschreiben, denn du bist an allem schuld. versteck' deine narben, niemand will dein wahres ich sehen. nichtmal du selbst. also bleib' auch besser weg vom spiegel, der anblick wird dich nur zum heulen bringen. weshalb bist du hier? niemand braucht dich, niemand will dich hier. also tu' endlich das, worüber du dir jeden tag den kopf zerbrichst. hol' dir die tabletten, setz die finalen schnitte. tu' dir und der welt einen gefallen. mein kopf tut so weh, meine augen sind so schwer, so als hätte mein hirn feuer gefangen und in mir brennt alles nieder. ich bin nicht ich. doch vielleicht bin ich ich und das, was ich sonst bin, bin nicht ich. ich kann nicht mehr.

Saturday, September 22

fühl' mich leer und verbraucht, alles tut weh. wache auf und die erste frage, die ich mir stelle, ist: wieso bin ich hier? arbeite 5 tage auf's wochenende hin, nur um dann zu merken, dass sich niemand für mich interessiert. 'ich meld' mich bei dir!' einen scheiß tut ihr. langsam müsste ich mich daran gewöhnt haben, langsam müsste ich gelernt haben, den leuten nicht mehr hinterherzulaufen, weil nichts zurück kommt. doch es wird immer schwerer, zeit zu überbrücken, es wird immer schwerer, allein zu sein.

Friday, September 21

wir reden nicht mehr wirklich, haben uns nichts mehr zu sagen. dir geht's scheiße, doch du kriegst deinen mund nicht auf. ich könnte kotzen, weil ich weiß, wie viel ich dir inzwischen bedeute. habe dich erst zu mir gezogen und jetzt schiebe ich dich weg. ich throne auf deiner melancholie, doch das war alles keine absicht. ich weiß nicht, was ich tun soll. klar, ich muss eigentlich mit dir reden und sagen, was ich denke, damit du es verstehst, doch es findet sich kein richtiger moment. wobei das eher eine ausrede ist, denn eigentlich will ich nicht mit dir reden, denn eigentlich wünschte ich, du könntest einfach meine gedanken lesen und würdest von mir ablassen, weil meine lippen immer versagen, wenn es schwer wird. du willst klarheit? frag' mich verdammt nochmal. du willst mit mir reden? dann krieg' deinen mund auf. sei nicht so wehleidig und zickig, das ist ja schlimmer als mit 'nem mädchen. ich bin dir doch nicht monate lang hinterhergelaufen, um dir auch jetzt noch hinterherzurennen, obwohl du mich doch anscheinend so sehr willst. ach, fuck off. ich sitze im bus, um mich herum viele, die ich kenne, sie reden über das wochenende. was erwartet mich die nächsten tage? nichts, was mir gut tun wird. werde morgen einmal mehr gegen meine eigentlichen moralvorstellungen verstoßen, nur um dann wieder zu merken, dass es mich nicht glücklich macht. alle sind gut drauf, ich fühle diese dunkelheit in mir. habe das geld, das meine mutter mir für essen gegeben hat, für neue klingen ausgegeben. ich bin dabei mein leben aufzuräumen, freier zu werden, ungeklärtes zu klären. doch ich sollte bei mir anfangen mit dem aufräumen. in mir. doch es geht nicht.

Thursday, September 20

wir reißen uns von allen fäden ab.lass' sie schlafen, komm', wir heben ab.

Wednesday, September 19

we spent a life together, that should have last forever.
but now it's time to sail on, so take this anchor from my heart, 
so we can finally drift apart before we drown in sorrow. 
i gave you sanctuary, under the sun we lived carefree. 
i tried so hard to love you but then you turned your back on me. 
your good intentions turned to greed and now it's good to know that you have been.. 
swallowed up by the ocean. 
through tortured eyes i watched you change, our paradise went up in flames 
and though i cried a thousand times, you didn't hear the rising tide, 
there's nowhere left to hide since you have been.. swallowed up by the ocean.

ich bin es leid, um alles kämpfen zu müssen. klar, 'what comes easy won't last', aber leute, ganz ehrlich, es kann doch auch einfach mal etwas einfach sein, es kann einem doch auch einfach mal etwas zufallen, ohne dass man sich dafür den arsch aufreißen muss. ich hab' da keine lust mehr drauf. gefühle sind bullshit, sie machen kaputt und müde. liebe repariert, lässt einen wundervoll fühlen, ja. doch oft ist sie auch einfach nur der letzte strohhalm an den menschen sich klammern, weil sie ja angeblich die hoffnung für alles sein soll. doch wahre liebe ist etwas so pures, dass man sie nur selten fühlt. und der rest? überbleibsel von sympathie, jemanden attraktiv finden und sich nach zuneigung sehnen. ich bin 16 und schwinge große reden über die liebe, ich weiß, das wirkt alles pseudo erwachsen, doch.. ich habe die nase voll davon. ich bin seit einem jahr single und davor ist genug scheiße passiert, um mich für die nächsten 3 jahre von beziehungen fernzuhalten. so fühlt es sich zumindest an. vielleicht sind es bindungsängste, vielleicht sind es zweifel, vielleicht bin ich nicht bereit. und vielleicht habe ich auch einfach keine lust, mich zu binden. verantwortung für noch einen menschen zu übernehmen, wenn ich nichtmal auf mich selbst klarkomme. ich bleib' einfach single, hur' rum und fang' an zu kiffen. naja okay, vielleicht auch nicht, aber you know what i mean. vielleicht leitet mich meine sehnsucht nach freiheit, auch wenn es vielleicht nur die freiheit, der abstand ist, den ich von mir selbst will. und vielleicht blendet mich das auch. fakt ist, dass ich keine nähe will. nicht seine und auch keine andere. (außer die von diesem wundervollen mädchen, das leider aber so viele kilometer weit weg wohnt. yeah, du weißt, dass ich dich meine ♥) und fakt ist, dass es so plötzlich kam, von einem tag auf den anderen. ich verstehe mich selbst nicht, doch fakt ist auch, dass ich von anfang an zweifel hatte und die zweifel mich jetzt überzeugt haben. und fakt ist, dass man gefühle nicht erzwingen kann. doch ich will niemanden verletzen außer mich, nie mehr. ich hätte das mit den gefühlen von anfang an vergessen sollen, aber ja, von hoffnung geführt und jetzt verkacke ich. ich sehe es nicht ein, mich zu verbiegen, mich in eine form zu quetschen. das habe ich viel zu lange gemacht. alle anderen geben einen scheiß auf mich, wieso gebe ich also nicht einen scheiß auf sie? okay, das klingt jetzt sehr einfach gedacht, aber es ist so. ich schreibe hier wieder einen roman, das ist ja fast so schlimm wie meine powi klausur heute morgen, haha. und eigentlich sollte ich mal lernen, da ich morgen latein schreibe. der gedanke macht's jetzt irgendwie auch nicht besser. doch ich will ja in die fußstapfen meiner schwester treten.. scherz. was soll ich noch sagen? ich komm' nicht klar, nö.

Tuesday, September 18

die mauer um mich herum steht wieder und ich fühle mich 100 mal wohler so, obwohl es der falsche weg ist. aber hey, an 'do what makes you happy' kann ja nicht so viel falsch sein.

Sunday, September 16

ich weiß alles noch so genau. ich weiß noch, wie wir alles zusammen erleben wollten, wie wir alles geteilt haben. ich weiß noch, wie wir nächte durchgelacht haben, waren zu jung zum feiern und haben uns einfach mit uns, einem laptop und filmen zufrieden gegeben. ich weiß noch genau, wie wir immer so sein wollten, wie die leute von lookbook.nu, wie wir anti alles waren, auf alles einen scheiß gegeben haben. ich weiß noch, wie wir ab und zu stadtgespräch waren, wie wir ab und zu morgens aufgewacht sind und nicht wussten, wie wir heimkommen, um uns dann später zu sagen, dass es eine geile aktion war. wie wir mit unserer crew unterwegs waren, die beste zeit. ich weiß noch, wie wir uns gemeinsam betrunken haben, wie wir rumgeknutscht haben, wie wir nie erwachsen werden wollten, denn wir haben den moment gelebt. ich weiß noch, wie du mich immer mit deinen riesigen braunen augen angeguckt hast und manchmal haben sie gefunkelt. ich weiß noch, als du meine beste freundin warst.

http://www.youtube.com/watch?v=CrYYg_atdtk

jung und ignorant, stehen auf'm dach, 
teilen die welt auf und bauen einen palast
aus plänen und träumen - jeden tag neu.
bisschen geld gegen probleme, wir nehmen was wir wollen.
wollen mehr sein, mehr sein, als nur ein moment.
komm' mir nicht mit großen namen, die du kennst.
wir trinken auf verlierer, 
lassen pappbecher vergolden, 
feiern hart, fallen weich, 
auf die lila wolken.

wir können nicht weit genug rennen, um uns nicht mehr zu kennen. doch ich würde so gern, ich würde so gerne so weit rennen, bis ich dich vergesse, bis ich alles vergesse. bis mein schädel rein ist, meine haut unversehrt, meine gedanken klar. ich würde so gern.

Friday, September 14

erst alles viel zu leer, dann alles viel zu voll. die jungs viel zu aufdringlich, aber hey, ich hab 'en bier und gute leute bei mir. die musik mal kacke, mal geil. alles ist verraucht und vernebelt, plötzlich kennt man alles und jeden. umarmung hier, küsschen da. treffe meinen ex, überwinde mich, mit ihm zu reden, dann wieder alles easy. die leute sind geil drauf, wir tanzen auf den tischen, scheiß' auf alles. you spin my head right round, right round, when you go down, when you go down, down. ich glaube, ich hab 'nen hörsturz. und ich denk' an dich, ich denk' an dich, ich denk' dich. wimmle jeden kerl ab. vor ein paar stunden war ich noch bei dir, vor ein paar stunden haben wir uns geküsst. mein herz macht sprünge und ich geh' ab wie schmitz' katze, hahaha. gute erinnerungen, es wurde mal wieder zeit. goile nacht.

Wednesday, September 12


noone talks to her, she feels so alone,
she's in too much pain to survive on her own.
the hurt she can’t handle overflows to a knife,
she writes on her arm, wants to give up her life.
each day she goes on is a day that she is brave,
fighting the lie that giving up is the way.
each moment of courage her own life she saves,
when she throws the pills out, a hero is made.

Monday, September 10

ich lasse das metallding meines haargummis immer wieder gegen die innenseite meines handgelenks schnicken. es wird rot, schwillt an, ein winziger bluterguss entsteht. es ist nicht genug. ich will wegrennen, raus aus dem schulgebäude, auf die nächste brücke und dann.. ja, was dann? nichtmal das mädchen, das ich verdammte 2 jahre durch alles durchgebracht habe, für das ich all meine kraft gegeben habe, noch nichtmal sie interessiert sich noch wirklich für mich, jetzt, wo es ihr gut geht, jetzt, wo sie jeder mag. ich fühle mich wie abfall, einfach weggeworfen, nutzlos. soll sie zu den leuten gehen, mit denen sie spaß haben kann, sollen ihre noten eben in den keller gehen, ich werde sie nicht davor bewahren. doch ich stehe hier allein und habe das gefühl, niemand merkt, wie nah ich dem abgrund wieder gekommen bin. keine klinge, also kein essen. treffe marc in der kleinen pause im flur, er weiß, wie es mir geht, was ich denke und er gibt mir kraft, legt seinen arm um meine schulter und ich lehne mich an ihn. ''denk' an die 3 wochen.'', ermahnt er mich. ich will meine hoffnungen nicht an ihn hängen, doch sonst hält mich hier nichts. in mir tut alles weh, doch ich bin so leer. die dunkelheit in mir breitet sich wieder aus und die stimmen in meinem kopf werden lauter. ich schlage die hände über dem kopf zusammen und versuche sie abzuschütteln, aber es funktioniert nicht. liege gestern mit chris im feld, wir sollten uns nicht so nahe sein. er sollte mir nicht durch's haar streichen, unsere lippen sollten nicht so nahe beeinander sein, wir sollten uns nicht küssen wollen, das weiß er auch. doch ich fühle mich so verzweifelt. eine verzweifelte schlampe, die zwar mit niemandem was anfängt, doch es tun will. die niemanden küsst, aber nichts sehnlicher will. die kippen auf ihrem arm ausdrückt, obwohl sie an den scheiß teilen nichtmal zieht und die so gern alles will, was schlecht für sie ist. schreibe nächste woche die ersten 2 klausuren und ich schaffe das alles nicht. ich schaffe das alles nicht.

Friday, September 7

wir liegen im park. wüsste man nicht, dass es schon september ist, würde man denken, es ist hochsommer. ich habe meinen cardigan ausgezogen, schließlich kennt er mein geheimnis schon lange. wir kennen uns seit jahren und haben die letzten 4 schuljahr in einer klasse verbracht. wir reden über alles mögliche und bringen uns gegenseitig immer wieder zum lachen. ich liege an ihn gekuschelt, die eine hand in seiner, die andere liegt auf seinem oberkörper. wir schweigen eine weile, ich sehe in seinen augen die wolken am himmel, wie sie vorbeiziehen oder einfach verschwinden. er hebt meinen arm hoch und schaut sich die narben an, dann den anderen arm. doch ich ziehe nicht zurück, ich lasse ihn machen obwohl es mich überwindung kostet. "ich würde dich jetzt gerne was fragen", meint er, "aber ich will nicht unhöflich wirken." ich schweige kurz. "du kannst mich alles fragen. und wenn ich die frage nicht beantworten will, dann sage ich das.", antworte ich schließlich. er streicht sanft über die narben, so als würde er sich vergewissern wollen, dass sie wirklich da sind. "wie oft machst du das?", fragt er schließlich. ich spüre, dass es irgendwo in mir weh tut. vielleicht die tatsache, dass man sich überhaupt über sowas unterhalten muss, dass man so einen scheiß überhaupt macht. "ich hab' seit 3 wochen nicht mehr." ich vergrabe meinen kopf in seiner schulter, ich schäme mich, wofür weiß ich nicht. "3 wochen?", wiederholt er, "das ist gut, oder?" ich lächle schwach. "ja, ist es." "und woran liegt es, dass du es jetzt so lange nicht mehr gemacht hast?", fragt er weiter. die frage trifft mich wie ein schlag. "an dir.", sage ich. "wirklich?", fragt er. "ja." stille. "wow." er drückt mich fest an sich und streicht mir über den arm. ich rücke noch näher an ihn. ich habe dich noch nicht, nein, aber du bist meine definition von perfektion, du bist meine definition von glück.

Wednesday, September 5

vielleicht verliere ich menschen nicht, vielleicht lasse ich sie nicht los. vielleicht löse ich mich nur von den menschen, die mir nicht gut tun. doch wieso sind es dann alle menschen, die mal alles für mich waren? doch vielleicht rede ich mir das einfach alles nur schön, versuche meine hoffnungen aufrecht zu halten, um durch den tag zu kommen. um nicht heulend auf dem schulklo zusammenzubrechen, um nicht nach 3 wochen ohne jetzt wieder zur klinge zu greifen. ja, vielleicht. vielleicht wird irgendwann alles gut. doch der weg vor mir ist lang und ich sehe die hand vor augen nicht.


Sunday, September 2

es wäre schön, einen tag mal nicht zu weinen, einen tag mal nicht an selbstmord zu denken. einfach ein recht normales teenager leben führen, freunde haben und unterwegs sein. es wäre schön, einfach mal glücklich zu sein. zweifellos sein.

Saturday, September 1

meine existenz ist so unfassbar unnötig.

http://m.youtube.com/watch?v=Uk74uVp-2hM

Friday, August 31

wir sind uns so nahe wie nie zuvor. wir haben pizza gefressen, fern geschaut. so viel gelacht. du sitzt auf der küchenanrichte und ich stehe zwischen deinen beinen, während dieses unfassbare knistern in der luft liegt, das nur darauf wartet, sich zu entladen. ich bin so glücklich bei dir, so glücklich. ich lege meinen kopf auf deine schulter und höre dich lächeln. "vielleicht würden wir es hinbekommen, wenn wir mal reden würden.", meinst du. "vielleicht.", sage ich, "doch vielleicht müssen wir auch garnicht reden." "stimmt..", antwortest du und schaust mich an. das blau deiner augen macht mich wahnsinnig. unsere köpfe sind weniger centimeter voneinander entfernt und ich habe das gefühl, ich werde wahnsinnig, wenn ich dich nicht endlich küsse. ein lächeln und sekunden, die wie minuten scheinen. und dann, ganz knapp vor'm ziel, klingelt es an der tür. dein kumpel holt dich zum fußballspiel ab, bei dem du heute abend mal wieder im tor stehen musst. wir lachen beide über das perfekte timing. ich mache die tür auf. "na, wer hätte das gedacht?", sagt ali, als er nicht dich, sondern mich im türrahmen erblickt. er steigt zurück in's auto und du verfrachtest deine tasche in den kofferraum. eine umarmung. diese gewissheit ist da, mein herz feiert eine party in meiner brust. die gedanken an dich retten mich, du rettest mich. mir bleibt nichts. bitte, bleib'.

Wednesday, August 29

nur ein lächeln, eine berührung von dir und ich bin für einen kurzen moment gerettet. freitag treffen wir uns, "über uns reden". ich bin jetzt schon nervös, denn ich weiß wirklich nicht, was du willst. weiß ich, was ich will? ich glaube schon, doch ich habe angst. vor dem, was kommt oder auch nicht kommt. und angst davor, dass ich einen rückzieher mache. es tut mir so leid, wie ich zu dir bin, ich versuche mein bestes. doch ich fühle mich so miserabel und gleichzeitig fühle ich nichts. um mich herum sind so viele leute, doch ich kam mir noch nie im leben so allein vor. es tut mir leid, dass ich ich bin. tut mir leid, dass ich dir nicht einfach geben kann, dass ich nicht einfach sein kann, was du verdienst.
es tut mir leid, dass ich nicht einfach okay sein kann.


Tuesday, August 28

http://www.youtube.com/watch?v=3lK_28pR9f0

fuck, ist das genial.
eigentlich könnte alles okay sein, vielleicht sogar ein kleines bisschen perfekt, wenn man aus der summe meines lebens die faktoren abzieht, die sich nicht ändern lassen. doch ich kriege es nicht hin, okay zu sein. ich kriege es nicht hin, glücklich zu sein. wir analysieren in ethik gerade texte von aristoteles. "die 3 wege des glückseligen lebens". und mir ist aufgefallen, dass ich nach der lebensform des genusses lebe, dem niedrigsten und schlechtesten aller wege nach aristoteles. es mag vielleicht total bescheuert klingen, aber das hat mich echt getroffen, denn der gute mann hatte echt recht mit dem, was er gesagt hat. was bringt einem ein leben, in dem nur der genuss einen glücklich macht? was bringt einem ein leben, in dem man nur in einzelnen momenten glücklich ist? was bringt einem ein leben, in dem man immer mehr will? nichts. glückseligkeit kann man nicht erlangen wie einen status, einen ruf; sie kommt aus dem eigenen inneren. sie setzt sich zusammen aus der eigenen einstellung, aus der sicht, die man auf dinge hat. es geht nicht darum, dass immer alles perfekt sein muss, es geht nur darum, auch die schlechten seiten des lebens zu akzeptieren und in sein inneres aufzunehmen, ohne, dass sie einen zerstören, denn sie gehören zum leben wie die guten und somit zur glückseligkeit, denn die welt wird nie perfekt sein. glückseligkeit ist beständig, nicht nur eine phase, ein kurzer moment. sie ist beständig und sie gilt es zu erreichen, wenn man glücklich sein will. was ich mit diesem ganzen gerede eigentlich ausdrücken will ist, dass ich mir jetzt klarer darüber bin, was mir fehlt: akzeptanz. akzeptanz mir gegenüber, akzeptanz gegenüber meines zuhauses, akzeptanz gegenüber meiner vergangenhet, egal, wie weit sie zurück liegt. und um ehrlich zu sein, scheint es mir wie eine unlösbare aufgabe, diese akzeptanz zu erlangen. doch einsicht ist ja bekanntlich der erste weg zur besserung.

just tell me what i takes and i'll go so high, i'll go so high, my feet won't touch the ground.

Sunday, August 26

vortrinken war nicht erfolgreich, schlagen am see auf und verlieren gleich die hälfte unserer gruppe. die cocktails schmecken scheiße, der 'dj' ist scheiße, sein cooles macbook kann ihn auch nicht retten, die leute nerven, überall kleine besoffene weiber, deren röcke gerade mal über ihren arsch gehen. aus 7 leuten sind 4 geworden und wir hauen wieder ab. volljährige freunde sind was gutes, steigen in sein auto und fahren zu 'ner kirmes, die am anderen ende der welt liegt. hocken im auto, wissen nicht, wo wir lang müssen, verpassen die ausfahrt und fahren einmal im kreis. cro kommt aus den lautsprechern, der fahrtwind weht mir ins gesicht, als die welt an uns vorbei zieht und der himmel seine sterne nicht ändert. kommen an, kommen nicht rein, da es schon nach 12 ist. hahaha, scheiße. wir minderjährigen opfer. fahren wieder zurück. gut, dass der sprit nur 'ne gefühlte millionen kostet. wieder am see, kommen nicht an den türstehern vorbei, da es schon nach 12 ist. lege mich kurz mit dem einen an, aber drauf geschissen. umrunden das gelände, finden ein schlupfloch und sind wieder drin. nach 2 cocktails und einem barcardi cola spüre ich immernoch rein garnichts. alter, füllt ihr da überhaupt was rein? finden unsere leute wieder, sie sind alle betrunken, sitzen rum. "wenn du kotzen musst, sag bescheid.", ermahne ich 'nen kumpel. er nuschelt irgendwas. 5 minuten später hängt er über'm mülleimer und kotzt sich den rest des abends die seele aus dem leib. ich besorg' ihm wasser und kümmer' mich um ihn, da ich sonst nichts zu tun habe. der türsteher von vorhin läuft an mir vorbei, hahaha, in your face. um 4 hauen wir ab, sind 8 leute. mein kumpel kann immernoch nicht laufen, hat einen arm um mich und den anderen um 'nen kumpel. tragen ihn und laufen in die falsche richtung, natürlich passen wir nicht zu 8 in's auto. bezahlen 30 euro für ein verkacktes minicar und haben den komischsten fahrer ever. sind irgendwann um 5 daheim und gucken aristocats. ich glaube, das war ungefähr der beschissenste und unnötigste abend meines ganzen lebens, ABER HEY, ich hab noch 15 euro übrig, kleine erfolgserlebnisse tun gut.

Saturday, August 25

maybe tonight i'll call ya, after my blood turns into alcohol.
heute abend steht irgendeine party am see an. frage mich, wer alles so da sein wird, hoffe, dass es nicht regnet, hoffe es wird gut. open end. das wird hart. tschüss, gute erziehung.
no, i just wanna hold ya.

Friday, August 24

ich hab' die schnauze sowas von voll. ich will einfach nur gehen und nie wieder kommen. nie wieder.


Tuesday, August 21

wir hocken in physik, eins der schlimmsten fächer. es herrschen gefühlte 749372 grad raumtemperatur und die zeit zieht sich unendlich. wir sitzen in der letzten reihe mit 2 typen. unsere neue klasse ist cool, sehr sogar. nett, locker und lustig. ich starre vor mich hin, abgesehen davon, dass ich physik nicht verstehe und es mich nicht interessiert, kann ich mich sowieso nicht konzentrieren. ein blick raus auf die straße, ein blick in's gebäude nebenan, ein blick durch die klasse. während unser lehrer irgendwas von trigonometrie und luftkissenbooten redet, höre ich von der seite wieder, wie gut sie sich mit allen versteht. ich sehe die blicke der leute in der klasse, alle finden sie toll, vorallem die typen. ihr leben hat eine kehrtwende gemacht, alles geht stetig irgendwie bergauf, ihr geht es gut. ich bin nicht egoistisch, ich freue mich für sie. mein leben hat auch keine kehrtwende gemacht, eben nur in die andere richtung. es ist, als hätten wir rollen getauscht. jetzt bin ich die unglückliche, die fast niemanden hat und für die sich auch keiner wirklich interessiert. ich sehe scheiße aus und ich bin scheiße. und ja, vielleicht klingt es wie selbstmitleid, aber es ist einfach nur selbsthass. ich hasse, was ich bin und sehe keinen grund, morgens aufzustehen. ich weiß nicht, wohin ich gehe, alles scheint in's nichts zu führen. ich bin das alles leid. das vorgetäuschte lächeln, die zweifel. ich habe so angst, das mit der schule wieder zu verkacken. und ich bin mir sicher, ich werde es verkacken. nicht, weil ich faul bin oder es mich nicht interessiert, sondern weil ich keine motivation dafür finde. für nichts. aber wen kümmert das schon? richtig, niemanden. wenn du nichts schaffst, bist du nichts. und wenn du nichts bist, schaffst du nichts. wo bleibt das glücksgefühl? wo bleibt die goldene jugend, von der alle reden? wo bleibt das leben, das man sich wünscht? alles ist verloren gegangen, irgendwo auf dem weg von damals bis hier. und ich habe angst, es nie wiederzufinden.


Monday, August 20

http://www.youtube.com/watch?v=nTx_odA-3Gw

klar, alles was ich sage und nicht deiner meinung entspricht, ist falsch. ich wollte einfach nur mit dir normal reden, aber hey, das ist ja nicht möglich. ich hasse es, mit dir zu reden. ich hasse es, dass ich mit dir unter einem dach wohne. ich hasse es, dass du mein vater bist. ich hasse es, dass ich jetzt schon wieder hören muss, wie du bei meiner mutter über mich abrotzt. tut mir leid, dass ich nicht so bin, wie du es gerne hättest, dass ich dich nicht stolz mache. "ist okay.", sage ich nur, als meine tür hinter mir in's schloss fällt. "mit dieser scheiß art wirst du im leben nicht weit kommen.", polterst du weiter. ich drehe die musik laut, ich will keins deiner worte mehr hören. lass' mich doch einfach mein leben leben, lass' mich einfach in ruhe. die nächte sind das schlimmste. wenn man unter tränen einschläft und genau weiß, wenn man am nächsten morgen aufwacht, hat sich nichts verändert. wenn die klinge in's fleisch schneidet, du das blut fließen siehst und merkst, dass selbst das nicht mehr hilft. das, was immer die rettung war, ist zur falle geworden und jetzt zu nichts und trotzdem brauchst du es. mir ist kotzübel, ich fühle mich, als würde ein elefant auf meiner brust stehen. ich weiß nicht, wie weit noch und weniger, wie weiter.


Sunday, August 19

ich weiß ehrlich gesagt garnicht, was ich schreiben soll. klar, ich könnte das gleiche schreiben wie immer, doch das will ich euch nicht schon wieder antun. ich habe das gefühl, dass mein kopf überläuft und ich nichts dagegen tun kann. jeder kommt mit seinem leben voran, nur ich nicht. ich stecke fest. ich bin das gegenteil von dem, was ich früher war. und das macht mich traurig und wütend. ich kann so nicht weitermachen, ich will nicht weitermachen. doch zum aufgeben ist es zu spät. denn auch, wenn ich kein ziel vor augen habe, weiß ich, dass ich nicht umdrehen kann. ich darf nicht nachlassen. schon allein wegen der schule muss ich am ball bleiben. ich fühle mich so leer und miserabel, ich möchte so viel mehr. doch gleichzeitig möchte ich garnichts mehr.

Friday, August 17

something's wrong, nothing's right, 
my life is filled with doubt. 
lost the only really thing that i've ever known, 
lost it all and now my hope is gone.

Thursday, August 16

her feelings she hides, her dreams she can't find,
she's losing her mind, she's falling behind,
she can't find her place, she's losing her faith,
she's falling from grace, she's all over the place.

habe erst seit 4 tagen wieder schule und bin schon wieder fast am ende mit den nerven. esse wenig bis nichts und nehme trotzdem nicht ab. fühle mich wie der letzte dreck, doch lächle weiter. was sollte ich auch sonst tun? ich will mit niemandem reden, denn ich bin die "das wird wieder" / "das geht vorbei" / "das ist nur eine phase"- sprüche leid. nichts wird je besser. es ist seit ewigkeiten konstant beschissen und es wird schlimmer, bevor es besser werden kann. bin seit gefickten 8 tagen clean und kriege einen raster.
wie weit noch?

Wednesday, August 15

Monday, August 13

i'm staring at the devil and the thruth of it is, 
he's a lot more familiar than i'd care to admit. 
if only i could focus, maybe if i could see. 
if i didn't know any better, i would say he looks just like me.


ich wünschte, ich wäre hier weg. ich wünschte, ich hätte keine angst davor, nachhause zu kommen. ich wünschte, ich hätte keine angst vor mir selbst. es ist paradox, dass ich mich zerstören muss, um leben zu können. doch es ist genauso paradox, zu bleiben, wenn alles in deinem kopf schreit, dass du gehen sollst.